Hallo, wenn ich meiner Frau eine Tasse Kaffee bringe, beobachte ich das Folgende :
Sehe ich beim Gehen (ca 5 Meter ) auf die Tasse, dann beginnt der Inhalt so zu schaukeln, daß er sich nicht mehr beruhigen läßt und spätestens nach fünf Schritten überschwappt.
Sehe ich nicht auf die Tasse, sondern einfach geradeaus, dann passiert dieses Übel nicht.
Wieso ist das so? Bei allen Menschen, oder nur bei mir?
Gruß, Walter
mir ist das bei mir auch aufgefallen. Meistens ist es so, dass, wenn ich auf die Tasse schaue, ich automatisch langsamer gehe, weil ich meine, dann würde ich nichts verschütten, was dann aber ganz sicher doch passiert.
Gehe ich in normalem Tempo schwappt’s nicht über.
Gruß nenkaj
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Sehe ich beim Gehen (ca 5 Meter ) auf die Tasse, dann
beginnt der Inhalt so zu schaukeln, daß er sich nicht mehr
beruhigen läßt und spätestens nach fünf Schritten
überschwappt.
Sehe ich nicht auf die Tasse, sondern einfach geradeaus,
dann passiert dieses Übel nicht.
Wieso ist das so? Bei allen Menschen, oder nur bei mir?
Da bist Du offenbar keine Ausnahme:
Wer fachgerechtes Servieren lernt, bekommt eingebläut, dass man, um nichts zu verschütten, den Blick immer auf das „Ziel“ (den Tisch des Gastes) richten soll und keinesfalls auf das Tablett, das man trägt, oder auf den Boden.
Sehe ich nicht auf die Tasse, sondern einfach geradeaus,
dann passiert dieses Übel nicht.
Wieso ist das so? Bei allen Menschen, oder nur bei mir?
das ist bei ALLEN Menschen so;o) nur achten die Wenigsten drauf
Wer fachgerechtes Servieren lernt, bekommt eingebläut, dass
man, um nichts zu verschütten, den Blick immer auf das „Ziel“
(den Tisch des Gastes) richten soll und keinesfalls auf das
Tablett, das man trägt, oder auf den Boden.
Warum das so ist, weiß ich leider auch nicht.
weil man dann automatisch bei optisch festgestellten Schwankungen (die der Körper eigentlich instintiv (mit seinem dino-Gedächtnis) ausgleichen würde) versuchen würde die verstandesgemäss zu erfassen und auszugleichen *schwapp* nun ist aber der bewusste „geist“ des menschen viel viel langsamer als sein „dino-gedächtnis“ *schwappschwapp* - das schon längst ausgeglichen hat *schwupps* … nun kommt also das langsame Menschenreaktionsvermögen hinterher *doppelschwupps*Ü und schon plätschert der Kaffee in die Untertasse ;o)
Guckt man weiiiiiit voraus und beachtet die Tasse garnicht - sorgt das blitzschnelle Dinogedächtnis für Ausgleich der Minischwankungen und die Tasse kommt schwapps- und schwuppsfrei am Tisch an :o) klappt auch mit Suppe (ach ;o) )
der trick klappt auch beim „aufeinemBeinstehen“ !!! Nur ja nicht direkt vor sich auf den Boden schauen *schwank* *nochmehrschwank* sondern IIIIIMMER in weite Ferne schauen und NICHT denken ;o) dann fällt man auch nicht um ;o)
das ist das Dinogedächtnis - es ist unglaublich schnell und unglaublich dumm …aber Kaffeetassen kanns gut tragen ;o)
Hallo Walter,
das hat mit Händezittern nichts zu tun, sondern mit dem Zusammenspiel zwischen Auge und Hirn und vor allem: dem Denkprozeß, der beim Tasse-anschauen entsteht und der, natürlicherweise, die gewollte körperliche Aktion (nämlich die Tasse stillzuhalten) durchkreuzt und irritiert. Wer mit dem Willen versucht Balance zu halten, wird schnell merken, daß das nicht geht, da Willenskraft Verspannung impliziert. (Man denke an Hochseilartisten - würden die mit dem Willen versuchen auf dem Seil zu bleiben, fielen sie sehr schnell herunter).
Richtest du dein Auge beim Gehen aber auf einen Ruhepunkt, bspw. den Tisch, auf dem du die Tasse abzustellen gedenkst, oder auch nur auf den dir bekannten Weg dorthin, läßt du zum einen die Irritation des Denkprozeßes (die immer auf körperliche Aktionen wirkt, auch wenn wir uns dessen nicht immer bewußt sind) nicht zu, und zum anderen signalisiert du dem Auge Ruhe, gibst der Bewegung einen Fixpunkt und kommst letztlich mit sauberem Hemd bei deiner Gattin an.
Shebop
Hallo allen die mir antworteten, ich dachte schon, daß es mit 80 so sein muß. Nun bin ich ja beruhigt und werde mich an die Empfehlungen halten.
Gruß, Walter