Händlerprämie beim Kauf eines neuen Renault Clio

Hallo Wissende,

ich bin heute einen neuen Renault Clio Probe gefahren und das hat mir recht gut gefallen. Leider sind die in dem Autohaus offenbar etwas unterbesetzt, darum konnte ich nur mit einem Azubi sprechen, der mir kein offizielles Angebot machen „durfte“. Er sprach davon, dass ich die Abwrackprämie in Anspruch nehmen könne und zusätzlich noch eine Händlerprämie. Wie hoch die allerdings ist wollte er nicht sagen, nicht mal andeutungsweise.

Ich weiß natürlich, dass diese Prämie vermutlich variabel ist und hier keiner eine feststehende Aussage treffen kann, aber für meine Überlegungen bezüglich der Anschaffung eines Neuwagens sollte ich schon ungefähr wissen von welcher Höhe hier gesprochen wird. Sind es 300 € oder 3000 €? Hat jemand Erfahrung damit?
Den Ausbildenen geprüften Autohändler kann ich erst am Montag wieder erreichen, würde es aber einfach gern wissen.

Danke für eure Antworten und Grüße aus Tübingen!
Eva

Eine vernünftige, richtige Auskunft kann dir nur der Händler geben. Und, die Preise sind von Händler zu Händler verschieden.
Und noch ein Rat, nur das was unterm Strich der Rechnung steht ist für dich wichtig und richtig.
Wenn der Verkäufer dir was von Prozente hier und Prozente dort erzählt, lasse dir nichts erzählen.
Antworte immer, was kostet der Wagen, fix und fertig mit Warndreieck, Verbandskasten und Fußmatten, mit Zulassung und vollem Tank auf ihrem Parkplatz vor der Halle. Auf dem Papier mit Unterschrift und Stempel…Punkt aus.

Hallo,
schau auch vorher in die Angebote zb bei mobile.de damit Du nicht auf Listenpreise reinfaellst.
Gruss Helmut

schau auch vorher in die Angebote zb bei mobile.de damit Du
nicht auf Listenpreise reinfaellst.

Ja sicher, darauf reinfallen.
Das sind immer die Befürchtungen…

Da gibt es 2500 Euro vom Staat, vom Hersteller i.d.R. etwa noch mal so viel und dann will man noch irgendwelche Rabatte rausholen.
Na klar gibt es alles immer irgendwo noch billiger und man kann den Vertragshändlern damit die Luft abdrücken und tut das leider auch-

Was ist die Folge?

Es werden in diesem Jahr bundesweit voraussichtlich gut 30.000 Autohändler/-werkstätten Insolvenz anmelden. Das bedeutet für den Kunden, dass er nicht mal eben um die Ecke zu „seinem“ Autohaus fahren kann, wenn Not am Mann ist, sondern dass er ggf. 30, 40 oder mehr Kilometer fahren muss, damit ihm geholfen wird.

Das heißt darüber hinaus, dass vieles von dem Geld, das man beim Kauf möglicherweise gespart hat, auf andere Weise wieder verbraten wird, ganz abgesehen von dem erhöhten Zeitaufwand und anderen Unannehmlichkeiten.

Durch Feilscherei um den letzten halben Cent und die allgemeine Geiz-ist-geil-Mentalität („auf Listenpreise ‚reinfallen‘“) wird eine große Menge an Arbeitsplätzen vernichtet, darüber hinaus wird Fachwissen vor Ort verschwinden und es werden o.g. Nachteile für den Kunden auftreten.

Kurzum: wer „seinem“ Autohaus vor Ort nichts zu verdienen gibt, wird auf es in Zukunft wahrscheinlich ganz verzichten müssen.

Die Lage in der Branche ist äußerst ernst und das bezieht sich eben nicht nur auf die Produzenten wie etwa Opel, sondern auch und besonders auf die Vertragswerkstätten im Land.

Auch das sollte bei einem Autokauf berücksichtigt werden. Die Verschrottungsprämie gilt auch zur Unterstützung der Autohäuser, deren Mitarbeiter und nicht zuletzt eben auch für den Kunden selbst.

WoDi

schau auch vorher in die Angebote zb bei mobile.de damit Du
nicht auf Listenpreise reinfaellst.

Ja sicher, darauf reinfallen.
Das sind immer die Befürchtungen…

Da gibt es 2500 Euro vom Staat,

falsch, vom Steuerzahler

vom Hersteller i.d.R. etwa
noch mal so viel und dann will man noch irgendwelche Rabatte
rausholen.
Na klar gibt es alles immer irgendwo noch billiger und man
kann den Vertragshändlern damit die Luft abdrücken und tut das
leider auch-

das ist die freie Marktwirtschaft.
Geld hat keiner zu verschenken.

Was ist die Folge?

Es werden in diesem Jahr bundesweit voraussichtlich gut 30.000
Autohändler/-werkstätten Insolvenz anmelden.

Das ist richtig und dafür kann der Kunde Autofahrer nichts.
Aber, dafür machen immer mehr kleine, markenfreie Werkstätten auf, die in aller Regel gut ausgebildete Mitarbeiter haben.

Das bedeutet für
den Kunden, dass er nicht mal eben um die Ecke zu „seinem“
Autohaus fahren kann, wenn Not am Mann ist, sondern dass er
ggf. 30, 40 oder mehr Kilometer fahren muss, damit ihm
geholfen wird.

Das heißt darüber hinaus, dass vieles von dem Geld, das man
beim Kauf möglicherweise gespart hat, auf andere Weise wieder
verbraten wird, ganz abgesehen von dem erhöhten Zeitaufwand
und anderen Unannehmlichkeiten.

Durch Feilscherei um den letzten halben Cent und die
allgemeine Geiz-ist-geil-Mentalität („auf Listenpreise
‚reinfallen‘“) wird eine große Menge an Arbeitsplätzen
vernichtet, darüber hinaus wird Fachwissen vor Ort
verschwinden und es werden o.g. Nachteile für den Kunden
auftreten.

Kurzum: wer „seinem“ Autohaus vor Ort nichts zu verdienen
gibt, wird auf es in Zukunft wahrscheinlich ganz verzichten
müssen.

Die Lage in der Branche ist äußerst ernst und das bezieht sich
eben nicht nur auf die Produzenten wie etwa Opel, sondern auch
und besonders auf die Vertragswerkstätten im Land.

Auch das sollte bei einem Autokauf berücksichtigt werden. Die
Verschrottungsprämie gilt auch zur Unterstützung der
Autohäuser, deren Mitarbeiter und nicht zuletzt eben auch für
den Kunden selbst.

WoDi

Hi,

Es werden in diesem Jahr bundesweit voraussichtlich gut 30.000
Autohändler/-werkstätten Insolvenz anmelden.

Das ist richtig und dafür kann der Kunde Autofahrer nichts.

Doch, auf jeden Fall.

Aber, dafür machen immer mehr kleine, markenfreie Werkstätten
auf, die in aller Regel gut ausgebildete Mitarbeiter haben.

Na gut. Dann lassen wir die Vertragswerkstätten halt alle den Bach runter gehen und die kleinen Betriebe mit den gut ausgebildeten Mitarbeitern basteln.

Dann ist ja offenbar jeder zufrieden. Fein.

WoDi

Hi!

schau auch vorher in die Angebote zb bei mobile.de damit Du
nicht auf Listenpreise reinfaellst.

Ja sicher, darauf reinfallen.
Das sind immer die Befürchtungen…

Da gibt es 2500 Euro vom Staat,

falsch, vom Steuerzahler

Interessanterweise motiviert die Abwrackprämie die Kunden sehr stark zum Neukauf. Das wundert mich zwar sehr, ist aber generell zu begrüssen.

Besser als das Geld im Sozialetat zu versenken ist das allemal.

vom Hersteller i.d.R. etwa
noch mal so viel und dann will man noch irgendwelche Rabatte
rausholen.
Na klar gibt es alles immer irgendwo noch billiger und man
kann den Vertragshändlern damit die Luft abdrücken und tut das
leider auch-

das ist die freie Marktwirtschaft.
Geld hat keiner zu verschenken.

Wodi hat es gut erklärt: das Geld wird nicht verschenkt, sondern in gute After-Sales-Betreuung investiert.
Das interessiert leider (aktuell noch) kaum jemanden, da man am Stammtisch lieber mit dem Rabatt prahlt, den man erreicht hat.
Letztendlich sollte man einem so komplexen Produkt wie einem Auto auch darauf achten, dass man es später gewartet bekommt.

Ein Bsp.:
Gestern morgen leuchtete die Motorkontrollleuchte auf. Ich rief nachmittags bei MB München an und bekam heute morgen einen Termin zur Diagnose. Dort angekommen, wurde ich freundlich begrüsst, bekam einen Mietwagen in die Hand gedrückt und es wurde das weitere Vorgehen klar definiert.

Warum klappt das so gut? Weil ich das Auto dort gekauft habe (übrigens nach kurzer, fairer Verhandlung mti 15% Rabatt auf den LP für ein Ausstellungsfahrzeug) und mich den Mitarbeitern des Betriebes gegenüber anständig benehme.
Und natürlich, weil durch Kunden wie mich das Unternehmen qualifizierte Mitarbeiter bezahlen kann.

Was ist die Folge?

Es werden in diesem Jahr bundesweit voraussichtlich gut 30.000
Autohändler/-werkstätten Insolvenz anmelden.

Das ist richtig und dafür kann der Kunde Autofahrer nichts.

Bitte??

Aber, dafür machen immer mehr kleine, markenfreie Werkstätten
auf, die in aller Regel gut ausgebildete Mitarbeiter haben.

Dieser Allgemeinplatz ist so schlichtweg falsch.
Meinen Volvo kann ich zum Ölwechsel noch dorthin bringen. Das übliche Problem mti der Handbremse und dem Winkelgetriebe für den 4WD sowie die jetzt fällige Garantieleistung für das Navi sollte man jedoch tunlichst bei einem Volvo-Vertragshändler machen lassen. SOnst kostet es das Doppelte.
Bei MB ist das noch spannender, denn ein derart komplexes Auto bekommt ein Hinterhofschrauber kaum noch in den Griff. Allein die Diagnosegeräte kosten wahrscheinlich einen Jahresgewinn.

Wer sich natürlich mit einem 5 Jahre alten Renault Twingo zufrieden gibt, kann schrauben lassen, wo er will und das Ding nach 3 Jahren wegwerfen.
Solche Kunden sichern aber auch keine hochwertigen Arbeitsplätze.

Das bedeutet für
den Kunden, dass er nicht mal eben um die Ecke zu „seinem“
Autohaus fahren kann, wenn Not am Mann ist, sondern dass er
ggf. 30, 40 oder mehr Kilometer fahren muss, damit ihm
geholfen wird.

Das heißt darüber hinaus, dass vieles von dem Geld, das man
beim Kauf möglicherweise gespart hat, auf andere Weise wieder
verbraten wird, ganz abgesehen von dem erhöhten Zeitaufwand
und anderen Unannehmlichkeiten.

So sieht es aus.
Eine gute Infrastruktur kostet eben Geld.

Das ist natürlich auf der anderen Seite kein freibrief für die gnadenlose Abzock-Strategie, welche manche Betriebe bislang gefahren haben.
Das Bsp. VW/Audi München habe ich hier ja schon früher eimal erwähnt. Da war es schön, die Marke aufgrund guter Infrastruktur problemlos wechseln zu können und nun mit meinen Autos wieder zufrieden sein zu können. Würde jeder Münchner Volvo- oder MB-Fahrer sein Auto nur zu freien Schraubern bringen, hätte ich gar nicht erst eines kaufen können oder hätte dafür ggf. weit fahren müssen.

Durch Feilscherei um den letzten halben Cent und die
allgemeine Geiz-ist-geil-Mentalität („auf Listenpreise
‚reinfallen‘“) wird eine große Menge an Arbeitsplätzen
vernichtet, darüber hinaus wird Fachwissen vor Ort
verschwinden und es werden o.g. Nachteile für den Kunden
auftreten.

So ist es.

Kurzum: wer „seinem“ Autohaus vor Ort nichts zu verdienen
gibt, wird auf es in Zukunft wahrscheinlich ganz verzichten
müssen.

Die Lage in der Branche ist äußerst ernst und das bezieht sich
eben nicht nur auf die Produzenten wie etwa Opel, sondern auch
und besonders auf die Vertragswerkstätten im Land.

Auch das sollte bei einem Autokauf berücksichtigt werden. Die
Verschrottungsprämie gilt auch zur Unterstützung der
Autohäuser, deren Mitarbeiter und nicht zuletzt eben auch für
den Kunden selbst.

Das sieht der Deutsche eben nicht.
Er meint, er müsse alles geschenkt haben.
Das haben die deutschen hersteller jedoch auch mit zu verantworten, denn die Verdoppelung der Preise seit ca. 2000 war auch nicht die feine Art.

Letztendlich muss der Händler etwas verdienen und der Kunde ein (für ihn) preiswertes Auto kaufen können.
Sind beide Seiten dann davon überzeugt, ein gutes Geschäft gemacht zu haben, darf der Kunde sich dann auch nicht irritieren lassen, wenn er ein ähnliches Modell (meistens fehlt ja die Hälfte der Ausrüstung bei EU-Importen) im Web etwas günstiger sieht. Der Web-Dealer kann ja auch keinen Service bieten, der über den reinen verkauf hinaus geht.

Gruß,
M.

Hallo,
am Beispiel
ein Clio Campus Extreme kostet nach Liste
11.500 EUR zuzueglich Transport/Ueberfuehrung,
ein guenstiger grosser Haendler bietet den Wagen an fuer
9410 EUR incl 740 Ueberfuehrung, ohne Uef also 8670 EUR, kein Importfahrzeug, nur mit Tageszulassung.

Der geneigte Kunde hat fuer seinen Bedarf zu ueberlegen, was der lokale Haendler fuer die 32 Prozent mehr Geld an Service bietet oder am Preis entgegenkommt.
Diese Frage kann man sich jedoch nur stellen, wenn man die Strassenpreise der Wagen kennt, und nicht nur die Listenpreise.

Ein anderer guenstigerer Renault Clio, kein extreme (kein Importfahrzeug) wird fuer 8120 plus 740 Ueberfuehrung angeboten, nur mit Tageszulassung. Hier liegt der Listenpreis fuer den wahrscheinlich etwas besser augestatteten extreme um 41 Prozent hoeher.

Genau nach der Rabattierung fuer diesen Wagen wurde eingangs gefragt, nicht ob Haendler ueberleben. Klar haengt dies zusammen, und der Kunde hat die Kauf-Macht, er kann ein guenstiges Auto erwerben oder vielleicht auch keines, was den Haendler dann haerter trifft.

Gruss Helmut

Hi,

am Beispiel
ein Clio Campus Extreme kostet nach Liste
11.500 EUR zuzueglich Transport/Ueberfuehrung,
ein guenstiger grosser Haendler bietet den Wagen an fuer
9410 EUR incl 740 Ueberfuehrung, ohne Uef also 8670 EUR, kein
Importfahrzeug, nur mit Tageszulassung.

Ah, also schon mal zugelassen. Das ändert manches, eben auch den Preis.

Der geneigte Kunde hat fuer seinen Bedarf zu ueberlegen, was
der lokale Haendler fuer die 32 Prozent mehr Geld an Service
bietet oder am Preis entgegenkommt.

Der geneigte Kunde sollte sich aber eben auch darüber Gedanken machen, was ihm eine Vertragswerkstatt vor Ort wert ist. Der Rest ist Verhandlungssache.

Diese Frage kann man sich jedoch nur stellen, wenn man die
Strassenpreise der Wagen kennt, und nicht nur die
Listenpreise.

Das stimmt. Allerdings hat mich die Wortwahl „auf den Listenpreis reinfallen“ doch geärgert, denn sie setzt unterschwellig eine Betrugsabsicht von Händler- oder Werksseite voraus.

Ein anderer guenstigerer Renault Clio, kein extreme (kein
Importfahrzeug) wird fuer 8120 plus 740 Ueberfuehrung
angeboten, nur mit Tageszulassung. Hier liegt der Listenpreis
fuer den wahrscheinlich etwas besser augestatteten extreme um
41 Prozent hoeher.

Auch hier also die Tageszulassung.
Lies dazu mal hier nach: http://de.wikipedia.org/wiki/Tageszulassung

Genau nach der Rabattierung fuer diesen Wagen wurde eingangs
gefragt, nicht ob Haendler ueberleben. Klar haengt dies
zusammen, und der Kunde hat die Kauf-Macht, er kann ein
guenstiges Auto erwerben oder vielleicht auch keines, was den
Haendler dann haerter trifft.

Wenn er beim Vertragshändler vor Ort keins kauft, sondern irgendwo im Internet oder so, trifft das immer den Vertragshändler.
Der muss nämlich Geld verdienen, um den Service leisten zu können, den er lt. Hersteller leisten muss.
So lange die Marktbedingungen so ungleich sind wie zurzeit, ist auf lange Sicht der Kunde selbst der Verlierer. Die Gründe dafür habe ich meinem anderen Beitrag schon genannt.

Man kann dann sicherlich auf irgendwelche frei Werkstätten hinweisen, darf dabei jedoch nicht vergessen, dass Garantie-, Gewährleistungs- und Kulanzarbeiten nur dann vom Hersteller bezahlt werden, wenn sie von der Vertragswerkstatt durchgeführt wurden und wenn auch die notwendigen Wartungen in der Vertragswerkstatt durchgeführt wurden.
Das heißt aber, dass der Kunde mindestens die ersten zwei oder drei, mittlerweile oft auch mehr Jahre auf eine Vertragswerkstatt angewiesen ist. Hat er seine vor Ort weggefeilscht, muss er halt Unannehmlichkeiten, die ich schon genannt habe, in Kauf nehmen.
Und wer dann, wenn er z.B. im ländlichen Bereich wohnt, wegen seiner Motorwarnleuchte 100 km fahren muss (hin und zurück) und dann vier Wochen später zur Inspektion die gleiche Strecke, wird er irgendwann doch ziemlich angefressen sein.

Es geht also nicht allein darum, nicht auf Listenpreise „reinzufallen“, sondern auch darum, sich Gedanken zu machen, was alles beim Autokauf (und nicht nur da) mit bezahlt und dadurch erhalten wird. Bzw. was, falls es nicht erhalten wird, für Kosten nach sich ziehen kann.

Oder anders ausgedrückt: die Autokosten beschränken sich eben nicht nur auf den Kaufpreis. Wer sich ein Auto kauft und nach, sagen wir, fünf Jahren wieder verkauft, kann genau dann erst die realen Kosten (z.B. pro Jahr) ausrechnen. Und die bestehen aus viel mehr Faktoren als nur aus dem Kaufpreis, der eben nur eine Komponente ist.

Auch das sollte der Kunde als Marktteilnehmer wissen und berücksichtigen.

WoDi

Hallo,
sag mal deutlicher, wieviel Rabatt kann Scullymoon denn jetzt nach Deinen Ausfuerungen fuer den Clio beim Haendler erwarten? Ich habe meine Zahlen genannt, Deine Zahlen fehlen noch.
Gruss Helmut

Hi,

sag mal deutlicher, wieviel Rabatt kann Scullymoon denn jetzt
nach Deinen Ausfuerungen fuer den Clio beim Haendler erwarten?
Ich habe meine Zahlen genannt, Deine Zahlen fehlen noch.

Schlicht und ergreifend: ich weiß es nicht, weil es dafür keine festen Werte gibt bzw. geben kann.
Zum einen kommt es immer auf das Verhandlungsgeschick des Einzelnen an, zum anderen auch auf den Händler. Werden diesem, aus welchem Grund auch immer, die Autos „aus der Hand gerissen“, wird er eher zu weniger Rabatt bereit sein. Hat er aber z.B. eine ungünstige Lage und muss auf Biegen und Brechen sein Soll gegenüber dem Hersteller erfüllen, wird da mehr rauszuschlagen sein.
Es mag noch mehr derartiger Beispiele geben.
Auch sind die Autos keineswegs immer direkt vergleichbar, was Ausstattung, Motorisierung usw. anbelangt. So hatte ein Bekannter von mir vor ein paar Jahren mal einen Reimport gekauft (ich glaube Ford
Fiesta) und das Ding war wirklich sehr billig.
Es stellte sich dann aber heraus, dass die Ausstattung dieses für Spanien produzierten Autos nicht vergleichbar mit dem deutschen Modell war: nur ein Airbag, niedrigere Schadstoffklasse und vor allem nicht mehr die volle Garantiezeit, weil das Bordbuch schon ein halbes Jahr vorher abgestempelt war (Übergabeinspektion).
Das Auto war absolut zwar wirklich billig, relativ gesehen aber eigentlich zu teuer und später als Gebrauchter fast unverkäuflich.

Man muss also sehr genau vergleichen, was man da kauft und wo man es kauft.

Und aus all diesen Gründen kann ich dir keine seriösen Zahlen nennen.

WoDi