Hätte Hitler so den Krieg gewinnen können?

Hi,
die Frage ist verstehe ich nicht worauf Du hinauswillst, oder kann ich’s nicht glauben?

Deine Perspektive geht von heutiger Meinung aus. Die damaligen
Deutschen waren aber ziemlich happy.

Deutsche Staatsbürger waren auch die vom Regime verfolgten Schwulen, Intellektuellen, Juden,etc.
Der „Happyness-Faktor“ hielt sich da wohl ziemlich in Grenzen!

Das totalitare des 3.Reichs lag ja vor allem darin begrundet, dass es :den Krieg verlor, und sich so radikalisierte, mit all den negativen
Begleiterscheinungen. 1940 und 41 sah dies noch ganz anders
aus.

WAS?!? Allein schon diesen Krieg anzufangen sollte doch wohl gereicht haben! Radikal waren die von Anfang an. Die Tatsache, daß Krieg war (und dieser mies lief) war nur das Argument mit dem die Unterdrückungsmassnahmen gerechtfertigt wurden.
Dachau wurde 1933 eröffnet! Das selbe sage ich immer meinem Opa wenn er wieder mal meint die NAZI-Sache war doch super, wenn nur der Hitler nicht verrückt „geworden“ wäre.

Eine dem Deutschen Volkstum genehme Lebensweise wurde da
gefuhrt.

„Dem deutschen Volkstum…“ Wer soll das denn gewesen sein?
Sicher fands manch einer toll, aber absolut sicher nicht jeder.
Blöderweise war jeder dem das nicht „genehm“ war automatisch Feind und wurde verfolgt.

Das ist ne gute Frage. Die Angelsachsen gingen ja mit den
unterworfenen Deutschen milde um. Von den Franzosen ware dies
nicht zu erwarten gewesen, die sind rabiater. Was der Russe
angestellt hat im Osten spricht fuer sich.

WAS in aller Welt hat daß denn miteinander zu tun? Wir konnten uns ja beim besten Willen nicht beschweren daß wir besetzt wurden. Wir hatten ja ausgiebig „in den Wald hineingerufen“.

Wie es der Deutsche gemacht haette ist wirklich eine gute
Frage.

Streiche „hätte“ setze „hat“!

Sicherlich haette es im Osten ein geringes Mass an
friedlichem Miteinander gegeben.

Genau da haben wir ja sowas von geglänzt im Sinne von friedliches Miteinander!

Bsp und Vorbild hierzu mag man in den USA und deren Lebensraum im :Westen finden.

Die Amis haben ihre Ureinwohner augerottet! Ole! Was hat das mit uns zu tun?

Im Westen bin ich mar die nicht so sicher. Die Deutschen haben
eine 2000 Jahrige Tradition im Umgang mit ihren Nachbarn und
Europa. Davon ware man nicht sehr abgewichen, imho.

Also hätte man sich noch mal ca. 2000 Jahre bekriegt, mit kleineren Unterbrechungen.

Ich wollte jedenfalls nicht unter den Bedingungen eines
nationalsozialistischen Staates leben und würde von daher
einen Sieg Hitlers als großen Nachteil empfinden.

Ansichtssache.

Äh, Ja! Ansichtssache indem es von interessanten „Ansichten“ zeugt das zu behaupten!!!

Ich gehe mal davon aus, dass Du einfach nur gern mal eine Kontroverse in den Raum streust und dieser Artikel nicht echt ernst gemeint ist, oder?

Gruß
Nick

Hallo Karl Heinz,

Dann hätte die Diktatur mit all ihren Folgen fortbestanden und
eine Befreiung - auch und vor allem innere Befreiung der
Menschen - wäre nach noch längerer Indoktrination viel
schwieriger geworden.

Deine Perspektive geht von heutiger Meinung aus.

Genau und das mit Recht, denn der Deutsche an sich ist nicht nur der Profiteur unter den Deutschen von 42.

Die damaligen Deutschen waren aber ziemlich happy.

Das ist recht selektiv wahrgenommen. Ein Teil der Deutschen saß sicher recht unhappy in KZs, verhielt sich aus Angst still oder war überhaupt schon emigriert.

Das totalitare des 3.Reichs lag ja vor allem darin begrundet,
dass es den Krieg verlor, und sich so radikalisierte,
mit all den negativen Begleiterscheinungen.

Das ist gelinde gesagt völlig falsch.
Die Nazis waren von Anfang an Totalitär. Sie begannen sofort ihre politischen Gegner und als unliebsam definierte Bevölkerungsgruppen zu ermorden.

1940 und 41 sah dies noch ganz anders aus.

Ja, auch scheinbarer Erfolg macht wohl sexy und so wurde mancher Unmut damit besänftigt. Mit der sich abzeichnenden militärischen Katastrophe, mussten die Nazis dann auch nach innen immer offener mit Terror arbeiten, da sie eben nicht für eine Mehrheit der Bevölkerung standen, das heißt aber nicht, das das dann erst begann.

Eine dem Deutschen Volkstum genehme Lebensweise wurde da gefuhrt.

Das deutsche Volkstum ist ein völlige Leerformel, sowas gab und gibt es gar nicht. Das war ein Propaganda-Konstrukt aus dumpfen Vorurteilen und Motiven wie Sozialneid, Rassismus und spießbürgerlicher Verklemmtheit, gepaart mit Geltungssucht und anderen neurotischen Bedürfnissen.
Auch damals nahmen große Teile der Bevölkerung an dieser „Lebensweise“ nicht teil oder taten es dort wo sie es mussten sehr unangenehm.

Ich wollte jedenfalls nicht unter den Bedingungen eines
nationalsozialistischen Staates leben und würde von daher
einen Sieg Hitlers als großen Nachteil empfinden.

Ansichtssache.

Da meine Aussage kaum als etwas anderes als persönliche Ansicht auzufassen ist, ist es wohl als entgegenlautenden Aussag zu werten, das du dies noch zu betonen müssen meinst.
Das ist allerdings höchst erschreckend.

Gruß
Werner

Wieso ‚hätte‘?
Hallo

1940 und 41 sah dies noch ganz anders aus. Eine dem Deutschen Volkstum genehme Lebensweise wurde da gefuhrt.

Welche denn? Nachbarstaaten erobern? Im Arbeitslager zu überleben versuchen? Andern Leuten das Zahngold aus dem Mund holen?

Oder mal das Harmlosere: In der Gegend rummarschieren? In der Zeit (oder auch schon früher) wurde die HJ zunehmend unbeliebter bei den Jugendlichen. Am Anfang sind sehr viele Kinder da ja gerne hingegangen und fanden das toll.

Was der Russe angestellt hat im Osten spricht fuer sich.

DER Russe? Ich dachte, es gäbe mehr als einen! - Ich finde irgendwie, dass dieser Ausdruck für sich spricht.

Wie es der Deutsche gemacht haette ist wirklich eine gute Frage.

Auch damals schon gab es mehr als einen Deutschen.

Aber wieso hätte? Was dieser Deutsche da in Polen und in Russland gemacht HAT, ist durchaus bekannt.

Viele Grüße
Simsy

Tolle Lügen. Heute sagt jeder alte Franzose, daß er im Widerstand war. Tatsächlich sah es schon anders aus. Die meisten haben bei den deutschen mitgemacht.

Hallo,

die Diskussion hatten wir ja schon des Längeren und Breiteren. Eigentlich ist auch die Argumentation voin beiden Seiten, also der Seite, die sagt es wäre gegangen und der, die sagt, es wäre nicht gegangen, immer die gleiche. Dabei geht es immer um zwei Überlegungen:

a.) Wenn Hitler England erobert hätte, statt die Sowjetunion anzugreifen.
Dazu muss natürlich erst einmal ein Szenario auf dem Tisch liegen, dass es wahrscheinlich macht, dass Hitler hätte England überhaupt erobern können. Im Gegensatz zu vielen anderen bin ich der Meinung, dass es möglich gewesen wäre, aber es wäre ein hohes Risko gewesen, dass insbesondere die Marine um Jahre zurückgeworfen hätte.
Der zweite Gedanke bezieht sich auf die Sowjetunion. Hätte Hitler die nicht angegriffen hätte das nicht bedeutet, es wäre nicht zum Krieg mit der Sowjetunion gekommen. Hier werden zwei Faktoren gerne außer Acht gelassen. Erstens war der Kommunismus eine genauso expnasive Ideologie wie der Nationalsozialismus und zweitens wäre Deutschland über den Verbündeten Japan sowieso mit reingezogen worden, denn da gab es noch Sachalin und das Marionettenreich Mandschuko. Beides Sprengstoff, der zu einem Krieg geführt hätte und demzufolge auch Deutschland mit hineingezogen hätte.

b.) Eine Fehleinschätzung Hitlers
Es wird immer wieder geschrieben, Hitler hätte so ungefähr seine Kriegsziele gewechselt wie andere Hemden. Er wäre immer irgendwelchen Einflüsterungen erlegen. Tatsache ist, dass „Lebensraum im Osten“ bereits in Mein Krampf vorkam. Hitler sah, getreu dem, was er Jahre zuvor bereits geschrieben hatte, England ebenfalls als eine Art Herrennation an, nur eine, die in einer obskuren Weise korrumpiert war. Hitler wollte also gar keine Invasion Englands, er wollte Churchill zu einem Separatfrieden bringen. Das war übrigens bis zu einem gewissen Punkt gar nicht einmal so unwahrscheinlich. Churchill hatte in seinem eigenen Kabinett Appeasement-Politiker sitzen und zumindest bis Ende 1940, als ein paar Dinge passierten, die endgültig eine Machtbasis für ihn im Parlament schufen, musste Churchill einen ziemlichen Eiertanz aufführen.
Sommer 1940 also, zu einem Zeitpunkt, als es möglich gewesen wäre, lautete Hitlers Anweisung zum Seelöwen lediglich „planen, wenn unumgänglich, durchführen“. Im Frühjar 1941, alls es wieder möglich gewesen wäre, wollte Hitler nach Russland, wurde aber durch die italienischen Aktivitäten davon abgehalten, so, dass es erst Wochen später zum Russlandfeldzug kam.
Sicher war Hitler verrückt, aber er war in anderer Hinsicht verrückt. Siene Kriegsziele zeigen eine geradezu manische Starrheit, die offensichtlich nicht zuließ, sich auf neue Situationen einzustellen.

Gruß
Peter B.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Unmilitärische Vorschläge
Hallo

Dennoch gibt es eine Frage, die mir keine Ruhe lässt: Wenn
Hitler eine andere Strategie gefahren hätte, nämlich den
Nichangriffspakt mit Stalin konsequent beachtet hätte …

Ich glaube, er hätte eine Chance gehabt, wenn er die Russen nicht hätte versklaven wollen.

Ich habe schon öfters gehört bzw. gelesen, dass die Russen zunächst mal die deutschen Armeen freudig begrüsst haben, wenn sie angerückt sind. Stalin war wohl nicht bei allen Russen besonders beliebt, und man hatte wohl ein gutes Bild von den Deutschen dort im Osten.

Es wäre sicher ein leichtes gewesen, diese Leute auf seine Seite zu kriegen, und wieso hätte man den Krieg dann nicht gewinnen können? Na gut, von Militärpolitik verstehe ich nicht allzuviel, es scheint mir aber einleuchtend, dass man ein Land, dessen Bevölkerung man auf seine Seite zieht, recht gut erobern kann.

Aber es war nicht erwünscht, dass sie als Menschen behandelt wurden, und es ist wohl reichlich Propaganda gegen die Russen und Polen gemacht worden, die übrigens nebenbei gesagt offensichtlich heute noch wirkt (woran aber Stalin und Breschnew nicht ganz unbeteiligt sind).

Dieser Barbarismus, der da im Krieg getrieben wurde, konnte natürlich nicht anders wirken, als die Menschen dort dann doch lieber zu Stalin-Anhängern zu machen. Meiner Meinung nach war dieses Vorgehen so dumm wie es grausam war.

Aber da es ja geplant war, ganz Osteuropa zu versklaven, wären Freundschaften zu diesen Menschen dort naütrlich nicht sinnvoll gewesen.

Mich würde mal interessieren, ob das den normalen Leuten in Deutschland klar war, dass sie da alle ein Stück Land und ein paar russische oder polnische Sklaven bekommen sollten; und wie sie das fanden.

Abgesehen von Osteuropa hat Hitler sich natürlich durch die Behandlung der Juden weltweit unbeliebt gemacht. Es sickerte ja durch, was da in den KZs geschah, und ohne dem wäre es vielleicht schwieriger gewesen, dass die Menschen in einen Krieg gegen Hitler einwilligten (z. B. in den USA).

Aber dieses „hätte“ ist natürlich total sinnlos, weil es ja gerade Hitlers Ziel war, Europa judenfrei zu machen und Osteuropa zu versklaven. Ohne dem hätte er ja gar nicht seinen verrückten Krieg anfangen brauchen.

Viele Grüße
Simsy

Hallo!

…dann hätte Hitler doch England ausgeschalten…

Wer einen Krieg gewinnen wollte, verstand darunter Unterjochung, Verklavung, Ausrauben, Vergewaltigen, Ernte klauen, Bodenschätze plündern. Oder schlicht Ausleben von Machtgelüsten. So lief es über Jahrtausende. Auch unsere Großväter und Urgroßväter hatten im Sinn, Nachbarvölker unter die eigene Gewalt zu bekommen. In Nachbarn und anderen Völkern erkannten unsere Ahnen einen Nutzen, wenn man sie ausrauben konnte.

Dummerweise funktioniert Ausrauben nur ein einziges Mal. Dann muss man sich neue Opfer suchen oder die Besiegten mit Gewalt zu Sklavenarbeit zwingen. Dieses Spiel funktionierte, so lange sich Körperkraft von Besiegten nutzen ließ und verlor seine Rentabilität, als Körperkraft ihre Bedeutung einbüßte, weil Maschinen leistungsfähiger und billiger arbeiten.

Ein Zahlenbeispiel zur Verdeutlichung: Ein optimal trainierter, gesunder und bestens genährter Mensch kann täglich ca. 1 kWh Arbeit leisten. 1 kWh der edelsten Energie (elektrischer Strom) kostet 25 Cent. Für diesen Betrag kann man aber keinen Menschen mit feinster Rundumversorgung ausstatten. Mehr als physische Arbeit ist von unterjochten Menschen aber nicht zu bekommen. Wer mehr will, kann mehr nur von freien Köpfen erhalten. Das galt auch schon, als Adolf im Gefängnis saß und „Mein Kampf“ schrieb. Statt aber Zusammenhänge zu erkennen, hingen der spätere Gröfaz, die sich um ihn versammelnde Mischpoke nebst etlicher Millionen Landsleute, einem Gedankengut an, das ins Mittelalter gehörte, als man Schiffe noch mit Rudern bewegte und man dafür einen Aufpasser mit Peitsche brauchte. Die damalige Generation hatte den Nutzen von Nachbarn, denen es in Freiheit möglichst gut geht, noch nicht begriffen.

Das Desaster des 2. Weltkriegs begann schon mit dem Ende des 1. Weltkriegs, als die Weimarer Republik erdrückende Reparationslasten zu tragen hatte - eine auch damals in längst überholtem Denken begründete Erkenntnisresistenz. Die Dummheit wurde im Deutschen Reich seit 1933 fortgesetzt, indem ein beträchtlicher Teil der Wirtschaftsleistung in Rüstung floss. Das Geld hätte man ebenso verbrennen können, weil mit selbst genutzten Rüstungsgütern keine Wertschöpfung geschaffen wird, die der Volkswirtschaft nützt.

So war das Deutsche Reich am Beginn des Polenfeldzugs 1939 längst pleite, lebte aus der Substanz und von Raubzügen gegen die Nachbarn und gegen Teile der eigenen Bevölkerung. Bevor der erste Schuss fiel, war das Deutsche Reich heruntergewirtschaftet. Es ging nur noch um den Umfang der Katastrophe.

Gruß
Wolfgang

Hallo

So war das Deutsche Reich am Beginn des Polenfeldzugs 1939 längst pleite, lebte aus der Substanz und von Raubzügen gegen die Nachbarn und gegen Teile der eigenen Bevölkerung. Bevor der erste Schuss fiel, war das Deutsche Reich heruntergewirtschaftet.

Das stimmt zwar, aber angenommen, sie hätten tatsächlich diesen ganzen ‚Lebensraum‘ im Osten erobert? Dann hätten sie dort doch zumindestens Kartoffeln und Gemüse anbauen können? Ich meine, zum Überleben hätte das schon gereicht.

Aber das reine Überleben kann natürlich schwierig werden, wenn man derartig viel Energie darein setzt, sich Feinde zu schaffen.

Deswegen stimme ich deinem Fazit dann doch zu:

Es ging nur noch um den Umfang der Katastrophe.

Viele Grüße
Simsy

OT
Hallo

Ich habe gerade diesen Text von Himmler gefunden, Gedanken über die Entwicklung in Osteuropa:

„Diese Bevölkerung wird als führerloses Arbeitsvolk zur Verfügung stehen und Deutschland jährlich Wanderarbeiter und Arbeiter für besondere Arbeitsvorkommen (Straßen, Steinbrüche, Bauten), stellen; sie wird selbst dabei mehr zu essen und zu leben haben als unter der polnischen Herrschaft und bei eigener Kulturlosigkeit unter der strengen, konsequenten und gerechten Leitung des deutschen Volkes berufen sein, an dessen ewigen Kulturtaten und Bauwerken mitzuarbeiten und diese, was die Menge der groben Arbeit anlangt, vielleicht erst ermöglichen.“

Irgendwie habe ich das Gefühl, dass es in wesentlichen Teilen genau so wie in dem Text gekommen ist, jedenfalls bis vor einigen Jahren. Ok, Steinbrüche vielleicht weniger, eher Erntehelfer, aber das ist nur ein Detail.

Davor wird übrigens erläutert, wie die Kultur dieser Völker systematisch zerstört werden soll. Man ist also nicht davon ausgegangen, dass sie keine hätten. Das mit der Kulturlosigkeit wäre ein Punkt, der für mich nicht zutrifft, zumindestens nicht so, wie von Himmler gemeint. Diese strenge gerechte Leitung natürlich auch nicht.

Sehe ich das richtig, was meint ihr.

Viele Grüße
Simsy

Hallo Jasper !! Also ich denke mal das Hitler Russland trotz des Nichtangriffspaktes angegriffen hat weil er sich wohl nicht sicher war ob Stalin sich dran hält !! Er (Hitler ) wollte Russland natürlich mit der in Europa wirksamen Blitzkriegstrategie erobern …ging aber nicht weil das Land so riesig ist !! Hitler dachte an einen relativ schnellen Sieg …allein schon deshalb weil Russland auf einen Krieg zu diesem Zeitpunkt nicht genügend vorbereitet war !! Zumindest nicht gegen eine moderne Armee !! Gruss

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hi,

Das stimmt zwar, aber angenommen, sie hätten tatsächlich
diesen ganzen ‚Lebensraum‘ im Osten erobert? Dann hätten sie
dort doch zumindestens Kartoffeln und Gemüse anbauen können?

Und wer haette das verwaltet? Und wie? Diese riesige Landmasse, die Bevoelkerung?

Sangoma

Hallo Jasper,

  1. Es wäre zum Krieg mit der Sowejtunion gekommen.

Stalin wie Hitler wollten ihre Weltanschauungen ( Kommunismus,Nationalsozialismus) durchsetzen.

  1. Die Invasion Englands wäre durchführbar gewesen, wenn in Dünkirchen nicht das brit Expeditionskorps evakuiert, sondern Gefangen genommen worden wäre.

Diese Truppen bildeten den Kern, der Armee, die 44 zurück nach Frankreich kehrte.

Wären diese 300.000 Mann in Gefangenschaft geraten, wäre das Mutterland, an Bodentruppen ziemlich schutzlos gewesen.
Der einzige verbliebene Schutz gegen eine Invaion wären dann noch die HOME FLEET, und die ROYAL AIR FORCE gewesen.
Einige Strategen gehen davon aus das dann hunderttausend handverlesene Soldaten, für eine erolgreiche Landung ausgereicht hätten.

Warum also wollte AH die Invasion nicht?
a. Nach der Invasion Norwegens, bei der die kleine Marine zwar eine Glanzleistung vollbrachte, aber viele Schiffe verlor (versenkt oder so schwer beschädigt wurden, das sie länger ausfielen), hatte AH das wenige vertrauen, das er sowieso schon der Marine entgegenbrachte so ziemlich ganz verloren.
Dabei verlief die Operation „Weserübung“ unter strengster Geheimhaltung ab. Nicht einmal die eingeschifften Gebirgsjäger wussten wo es lang geht.
Dagegen wäre die Operation „Seelöwe“, vor der Haustüre der Briten,
quasi unter ständiger Beobachtung gewesen. Die Engländer hätten genau gewusst, wann und in welchem Umfang die deutsche Invasionsflotte in See stach.
Wäre unter diesen Umständen eine Invasion geglückt?

b.
AH wollte die Invasion nicht, weil er erstens die Engländer auch als „Herrenmenschen“ ansah, ganz anders die Russen,
zweitens, hätten Italien und Japan davon mehr Nutzen gehabt, als er selbst. Afrika wäre an die Italiener und Asien an die Japaner gefallen. Dies mit deutschem Blut zu ermöglichen ging ihm womöglich gegen den Strich.

c.RAF gegen Luftwaffe.
Im August hätte die Luftwaffe beinahe die totale Lufthoheit über der Insel erkämpft.(Jedenfalls in Süden, weiter reichte der Treibstoff der Me 109 nicht)
Wären da nicht eines schönen Abends zwölf Wellington-Bomber über Berlin aufgetaucht und hätten sie da nicht ein paar Bomben abgeworfen.

Tags drauf verkündete dann der Gröfaz ( Größterfeldherrallerzeiten)
( damalige NS-Propaganda, nicht meine Erfindung)
sinngemäß, wenn die ein oder zwei tonnen Bomben auf uns werfen,dann werden wir einhunderttausend tonnen Bomben auf sie werfen und ihre Städte ausradieren.
So tragisch dieser Umstand dann für die Bewohner Londons und umliegender Städte war, für die RAF war es ein Glücksfall.
Sie erholte sich wieder von den schweren Schlägen diie sie eingesteckt hatte und schoß fleissig Bomber ab.
Als dann das Wetter mit fortschreitender Jahreszeit immer schlechter wurde und die Verluste immer mehr anstiegen, kam das endgültige aus füe den Seelöwen.

Jetzt kommt wieder hätte.
Hätte die Luftwaffe konsequent ihre Anfangsstrategie beibehalten und sich auf die Errinngung der Lufthoheit konzentriert, so wäre wenigstens örtlich, im Anmarschweg Calais-Dover und im späteren Brückenkopf, keine RAF erschienen.

Bleibt also noch die HOME FLEET
Die hatte sich vor den Stukas noch Scapa Flow davon gemacht und hätte das Anlanden der ersten wWelle verpasst. Es hätten also deutsche Soldaten, engl. Boden betreten. Früher oder später wäre dann aber die engl.Flotte aufgekreuzt und hätte unsere in Stücke gehauen.Richtig?
Falsch!
Im II.WK zeigten sich die Schlachtschiffe, der einstige Stolz jeder Seemacht, äussertst anfällig gegenüber Luftangriffen. Bismarck, Yamato
Pearl Harbor usw. und in diesem szenario haben wir die absolute Luftherrschaft.Also? Wäre die HOME FLEET heran gekommen oder nicht?

Zu guter letzt: Aushungern.
Selbst wenn es den U-booten gelungen wäre, allen Seeverkehr zur Insel zu unterbinden, verhungert wären die nicht.
Man darf dabei nicht vergessen, das England keine kleine Südseeinsel ist mit ein paar Palmen drauf. Das ist schon ein Land.
Mit Ackerbau und Viehzucht und so. Gut der Ceylontea wäre irgendwann knapp geworden und man hätte sich mit Kamille und Hagebutte begnügen müssen. Für einen Briten eine schwere Zeit.

Bleibt noch Amerika.
Das amerikanische Volk, war sehr pazifistisch.
Ein Krieg in Europa war weit weg, ging einen nichts an.
Der Pazifik schon mehr. Der war auch amerikanisch, dachte man.
Und dennoch gelang es Roosevelt nicht sein Volk davon zu überzeugen, gegen Japan in den Krieg zu ziehen. Bis eben Pearl Habor.
Und auch da erklärte der Kongress sich NUR damit einverstanden, Japan den Krieg zu erklären, nicht aber den Achsenmächten insgesamt.
Das übernahm dann drei Tage später der Gröfaz selbst.

grüsse borthi

Hallo kaminkatze,
kannste mir das denn mal übersetzen :smile:
grüsse borthi

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Borthi,

kannste mir das denn mal übersetzen :smile:

nö, das mache ich nur für Geld … ;o)

Aber hier die deutsche Kurzversion: http://de.wikipedia.org/wiki/Vaterland_%28Roman%29

Beste Grüße

=^…^=