häufiges nasenbluten

ich bin etwas in sorge. meine tochter (10 Jahre) hat seit einiger zeit immer wieder spoantan auftretendes nasenbluten. es betrifft immer nur das linke nasenloch. und immer dauerts länger. seitdem ich weiß, wie ich die blutung stoppen kann, bin ich beruhigter, auch mir wurde schon gesagt, dass veröden ne gute alternative ist. nun wollt ich wissen, tut dieses veröden weh? würde meiner tochter gerne unnötige schmerzen ersparen. macht es sinn, das kind einer blutuntersuchung zu unterziehen?

macht es sinn, das kind einer blutuntersuchung zu
unterziehen?

Ja! Auf jeden Fall muss abgeklärt werden, ob in irgendeiner Form eine Gerinnungsstörung vorliegt.

Zudem muss ein HNO vielleicht Feststellen, aus welchem Bereich der Nase die Blutung kommt. Vermutlich blutet in diesem Fall (wie in den meisten Fällen) der stark durchblutete vordere Teil der Nase, diese Blutungen sind häufig harmlos und leicht zu veröden.

Falls soweit alles in Ordnung ist, ist eine Verödung sicher angenehmer, als ständig Nasenbluten zu bekommen. Man bekommt eine Betäubungssalbe in die Nase und dann verödet der Arzt die Stellen halt. Schmerzen hatte ich keine (es hat vielleicht etwas gepiekst, aber nichtmal so schlimm, wie wenn man an einem Nasenhaar zieht). Das „Schlimmste“ war wohl eher der Geruch, der mir noch einige Zeit (im wahrsten Sinne) in der Nase blieb. Aber danach war Ruhe.

Grüße

Karana

erts einmal vielen dank. aber eine gerinnungsstörung kann wohl ausgeschlossen werden. als ich neulich wegen zu starker blutungen einen notarzt kommen liess, hat dieser mir versichert, dass das blut zu dunkel ist. bei gerinnungsstörungen, wäre es heller.

erts einmal vielen dank. aber eine gerinnungsstörung kann wohl
ausgeschlossen werden. als ich neulich wegen zu starker
blutungen einen notarzt kommen liess, hat dieser mir
versichert, dass das blut zu dunkel ist. bei
gerinnungsstörungen, wäre es heller.

Es gibt x-dutzend verschiedene Gerinnungsstörungen. Was ist so falsch daran, das Blut einfach mal durchzuchecken? Mal ganz davon abgesehen, dass „zu dunkles Blut“ sehr unpräzise ist. Es gibt Gerinnungsstörungen, wo das Blut zwar irgendwann verklumpt, es aber insgesamt zu lange dauert. Oder es liegt garnicht am Blut selbst, sondern an einer Vitaminunterversorgung (die vielleicht durch Malabsortion begründet ist)… usw.

Grüße

Karana

Hallo…

auch ich halte dieses „das Blut ist zu dunkel“ für kein sicheres Kriterium, dass eine Gerinnungsstörung ausgeschlossen ist, jedoch:

Es ist immer ein und die selbe Stelle, die blutet. Das macht die Gerinnungsstörung nicht wahrscheinlicher als bei jedem anderen gesunden Kind.
Ich würde nochmals beim Kinderarzt vorstellig werden. Der kann nochmals mit Hilfe einer genauen Anamnese und körperlichen Untersuchung die Wahrscheinlichkeit des Vorliegens einer Gerinnungsstörung nochmals genauer einschätzen… und dir dann auch beantworten, ob eine Blutuntersuchung sinnvoll ist.

Viele Grüße.

Hallo,

ein paar hilfreiche Antworten hast du schon bekommen.

Ich selbst hatte etwa im Alter von deiner Tochter häufig Nasenbluten, manchmal sogar nachts (meine arme Tante bei der ich in den Ferien war)

Damals wurde keine tamtam drum gemacht, ist sicher nicht richtig. Ich würde mit meinem Kind auf jeden Fall zum Arzt gehen.

Schlussendlich hörte das Nasenbluten von selbst auf, warum auch immer.

Was ich damit sagen will, lass es abklären und wenn die Arzte nix finden bleibe ruhig.

Alles Gute!
Kati