ich habe seit einigen Jahren so eine Standard-Haftpflicht mit 3 Mio DM Deckung abgeschlossen.
Jetzt bekomme ich einen Anruf von der R&V, sie möchte die Deckung auf 3 mio EURO anheben lassen, ein neuer Tarif. Mein Jahresbeitrag steigt dann um 1,50 Euro, oder so.
Kann es sein, dass mit dem neuen Vertrag/Tarifwechsel sich nicht vielleicht auch das Kleingedruckte ändert?
Ich traue keiner Versicherung.
Ist dort derzeit was in der Schwebe bezüglich neuer Klauseln bei Haftpflicht, weswegen die Vertreterin auf einen Neuabschluss drängt?
Für 1,50 Euro im Jahr rechnet sich doch nicht einmal der Anruf bei mir.
hallo Matthias,
wieso hast Du damals nicht gleich unbegrenzt gemacht? Verstehe ich nicht!
Ok, also, es ändern sich nur die Summen. Das ist alles. Da die Versicherungsfällefast nie diese Summen erreichen, sind die 1,50 € Gewinn. Klar, nicht viel, doch mal Hundertausend? Und das dann alle Jahre?
Grüße
Raimund
ich habe seit einigen Jahren so eine Standard-Haftpflicht mit
3 Mio DM Deckung abgeschlossen.
heute gibt es 6 oder 8 Mio EUR als „Standart“ mit
Ausfalldeckung !!
Jetzt bekomme ich einen Anruf von der R&V, sie möchte die
Deckung auf 3 mio EURO anheben lassen, ein neuer Tarif. Mein
Jahresbeitrag steigt dann um 1,50 Euro, oder so.
Kein neuer Tarif. Sicher ist die Laufzeit Deines bisherigen
Vertrages abgelaufen ??
Dann muß die Laufzeit um 5 Jahre verlängert werden, damit Du
nicht so ohne Weiters zu einem anderen Versicherer wechseln
kannst und als „Bonbon“ bekommt der Vertreter eine neue
„Abschlußgebühr“ von 50 oder 60% des ersten Jahresbeitrags
weil er es wieder einmal geschafft hat - puh …
Und Du für 1,5 EUR mehr einen „tollen“ Versicherungsschutz !!
Kann es sein, dass mit dem neuen Vertrag/Tarifwechsel sich
nicht vielleicht auch das Kleingedruckte ändert?
Ich traue keiner Versicherung.
Ist dort derzeit was in der Schwebe bezüglich neuer Klauseln
bei Haftpflicht, weswegen die Vertreterin auf einen
Neuabschluss drängt?
Für 1,50 Euro im Jahr rechnet sich doch nicht einmal der Anruf
bei mir.
„Abschlußgebühr“ von 50 oder 60% des ersten Jahresbeitrags
weil er es wieder einmal geschafft hat - puh …
Das war unfair und zeugt von Unwissen. Eine der unrentabelsten Versicherungsarten ist die KFZ-Versicherung. Der Durchschnittsmakler erhält max. 25 % des Jahresbeitrages und weniger. Dafür muss er auch jederzeit zur Stelle sein, wenn sein Kunde einen Unfall baut. er muss für die paar Kröten evtl. kilometerweit fahren. Glaubst Du, es ist ein gutes Geschäft, wenn er für 25,- € Jahresprovision 20 km fahren muss?
Grüße
Raimund
„Abschlußgebühr“ von 50 oder 60% des ersten Jahresbeitrags
weil er es wieder einmal geschafft hat - puh …
Das war unfair und zeugt von Unwissen. Eine der unrentabelsten
Versicherungsarten ist die KFZ-Versicherung.
Das stimmt, aber eine Deckungssumme in der KH-Versicherung mit 3 Mio und dann verdoppeln ??
Bin davon ausgegangen das es um eine private Haftpflicht geht die ein Ausschließlichkeitsvertreter gemacht hat.
Beim Makler hast sicher Recht.
Der Durchschnittsmakler erhält max. 25 % des Jahresbeitrages und
weniger.
Bei Kfz-Versicherung ??
Dafür muss er auch jederzeit zur Stelle sein, wenn
sein Kunde einen Unfall baut. er muss für die paar Kröten
evtl. kilometerweit fahren. Glaubst Du, es ist ein gutes
Geschäft, wenn er für 25,- € Jahresprovision 20 km fahren
muss?
Grüße
Raimund
Das stimmt, aber eine Deckungssumme in der KH-Versicherung mit
3 Mio und dann verdoppeln ??
Vermutlich wirst Du nie solche summen benötigen. Nicht mal 50.000€ !
Doch stell Dir mal vor, Du hast auf der Autobahn den berühmten Sekundenschlaf (sag nicht, kann dir nicht passieren: mir ist es passiert) und drängst einen vollbesetzten Bus über die Böschung. Der überschlägt sich, viele Schwerverletzte. Was meinst Du, was das dann kostet!!! Klar, passiert selten. Doch weißt Du, ob das Dir nicht passieren kann?
Und davon leben Versicherungen ))
Bin davon ausgegangen das es um eine private Haftpflicht geht
die ein Ausschließlichkeitsvertreter gemacht hat.
KFZ ist auch eine private haftpflicht… nur eben an ein Objekt fixiert. Es ist schwach vom Vertreter, dass er Dir nicht automatisch unbegrtenzt angeboten hat. Ich vermute mal, er stand bei Dir in Konkurrenz mit anderen Versicherungen. Damit er den Beitrag beschönigen kann, hat er halt einen niedrigen Schutz genommen. Der ist ja auch ein paar mark billiger gewesen!
Ein Makler, von dem Du ausdrücklich verlangst, dass er Dir die niedrigste Absicherung vermittelt. der lässt Dich dafür unterschreiben, dass er Dir auch die unbegrenzte angeboten hat. Wenn nicht und es passiert so ein wie oben beschriebener Unfall, dann würde er ohne diese Unterschrift dafür haften. Das Risiko geht wohl keiner ein.
Beim Makler hast sicher Recht.
Der Durchschnittsmakler erhält max. 25 % des Jahresbeitrages
und
weniger.
Bei Kfz-Versicherung ??
Die Durchschnitts-Provisionen liegen bei 35 - 100 €. Anders sieht es bei Flottengeschäften aus. Das sind Sammelverträge für alle Autos eines Betriebes. Da kann man ganz gut dabei verdienen. Die Zeiten sind vorbei, dass man dem kunden einfach eine teure Versicherung aufs Auge drückte, Hauptsache die Provision stimmt. Der Kunde ist schlauer geworden: er vergleicht mit Direktversicherern. Um dagegen mithalten zu können (wer will schon gerne seinen Kunden an die Konkurrenz verlieren) hat man wettbewerbsfähige Tarife. Und die sind eklig knapp kalkuliert. Das ist dann nur noch Kundenservice. Wenn da die Beiträge evtl. 10 € teurer als die Direktversicherungen sind, sagt sich der Kunde meist: dafür habe ich meinen Makler, der mir immer hilft. Das ist die 10 € wert. Aber ein Hunni (Hunderter) ist halt ein kräftiger Betrag. Da spart man und macht es beim Direktversicherer.
Grüße
Raimund
ich denke eher, dass es die PHV ist, die er meinte… bei einer KFZ - Haftpflicht gibt es Mindestsummen und die liegen bei ca. 2,5 Mio Euro.
Das würde also mit den 3 Mio DM nicht passen