ein Haftpflichtversicherer unterbreitet ein Angebot über Deckungssummenerhöhung (von 1 Mio. auf 3. bzw. 5 Mio. EUR) und „verbesserte Bedingungen“.
Unter anderem kann „Internetrisiko“ abgesichert werden und als Beispiel dafür wird genannt: „wenn Sie versehentlich eine virenverseuchte Mail verschicken und dadurch beim Empfänger wichtige Daten gelöscht werden“.
Könnte eine solche Internetrisiko-Haftpflichtversicherung tatsächlich sinnvoll sein? Oder gehört das zu der Art von Versicherungen, die man einsparen könnte? Warum?
Könnte es sein, dass der Versicherer insbesondere mit der Versicherungssummenerhöhung eigentlich nur bezweckt, den Vertrag aus dem Jahr 1994 zu erneuern, so dass die aktuellen Versicherungsbedingungen gelten? Welche Versícherungsbedingungen könnten für den Verbraucher im allgemeinen vorteilhafter sein?
Jetzt schon mal vielen Dank für Eure Tipps und Meinungen!
in den allermeisten Fällen handelt es sich um Verbesserungen. Vor allem ist es m.M. nach sinnvoll die Deckungssumme von 1 Mio auf x zu erhöhen - empfehlen würde ich persönlich eine Deckungssumme von 50 Mio Euro…
Unter anderem kann „Internetrisiko“ abgesichert werden und
als Beispiel dafür wird genannt: „wenn Sie versehentlich eine
virenverseuchte Mail verschicken und dadurch beim Empfänger
wichtige Daten gelöscht werden“.
Könnte eine solche Internetrisiko-Haftpflichtversicherung
tatsächlich sinnvoll sein? Oder gehört das zu der Art von
Versicherungen, die man einsparen könnte? Warum?
Das Internetrisiko ist bei einigen Gesellschaften eingeschlossen (nach den neuen Bedingungen) …rauslassen kannst Du es ehedem nicht.
…und ob es sinnvoll ist, entscheidet sich im Schadensfall.
Könnte es sein, dass der Versicherer insbesondere mit der
Versicherungssummenerhöhung eigentlich nur bezweckt, den
Vertrag aus dem Jahr 1994 zu erneuern, so dass die aktuellen
Versicherungsbedingungen gelten? Welche
Versícherungsbedingungen könnten für den Verbraucher im
allgemeinen vorteilhafter sein?
Vergleiche die alten und die neuen Bedingungen - oder lasse Dir diese von Deinem Berater erläutern - zuuuu viel Misstrauen solltest Du nicht haben…
Vor allem ist es m.M. nach sinnvoll die Deckungssumme von 1
Mio auf x zu erhöhen - empfehlen würde ich persönlich eine
Deckungssumme von 50 Mio Euro…
Ich fürchte, 50 Mio. könnte ich nicht bezahlen, selbst wenn sie angeboten würden…
Das Internetrisiko ist bei einigen Gesellschaften
eingeschlossen (nach den neuen Bedingungen) …rauslassen
kannst Du es ehedem nicht.
Im aktuellen Fall könnte ich es rauslassen, weil es in einem separaten Baustein enthalten ist.
…und ob es sinnvoll ist, entscheidet sich im Schadensfall.
Genau darum geht es: Was ist sinnvoll? Ist die deutsche Rechtssprechung schon so weit, dass ein Geschädigter grundsätzlich das bedauernswerte hilfsbedürftige Opfer ist oder gibt es noch die Einsicht des total bescheuerten Verhaltens, dass leider zu einem Schaden geführt hat, den man dann als Opfer auch mal selbst ausgleichen muss? (Wieso habe ich gerade das Bild von der Dame mit den 7 cm-Absätzen und den Einkaufstaschen im Kopf, die letzten Winter auf vereistem Boden an mir vorbeigerutscht ist…?)
Vergleiche die alten und die neuen Bedingungen - oder lasse
Dir diese von Deinem Berater erläutern - zuuuu viel :Misstrauen solltest Du nicht haben…
AGBs vergleichen sowieso, das kommt noch.
Und Berater können einem den Buckel runter rutschen, wenn man mal (vor 10 Jahren) kein Geld aus einer Berufsunfähigkeitsversicherung bekommen hat, weil ein Berater vor 20 Jahren gesagt hat „och, das ist gar nicht wichtig, das muss nicht aufgeschrieben werden“…
Ich fürchte, 50 Mio. könnte ich nicht bezahlen, selbst wenn
sie angeboten würden…
wenn es allein um den Unterschied in der Deckungssumme geht, dürfte die Prämiendifferenz bei max 2 EUR im Jahr liegen.
Genau darum geht es: Was ist sinnvoll? Ist die deutsche
Rechtssprechung schon so weit, dass ein Geschädigter
grundsätzlich das bedauernswerte hilfsbedürftige Opfer ist
oder gibt es noch die Einsicht des total bescheuerten
Verhaltens, dass leider zu einem Schaden geführt hat, den man
dann als Opfer auch mal selbst ausgleichen muss? (Wieso habe
ich gerade das Bild von der Dame mit den 7 cm-Absätzen und den
Einkaufstaschen im Kopf, die letzten Winter auf vereistem
Boden an mir vorbeigerutscht ist…?)
AGBs vergleichen sowieso, das kommt noch.
Dann könntest Du Dich an den Musterbedingungen des GDV orientieren.
Und Berater können einem den Buckel runter rutschen, wenn man
mal (vor 10 Jahren) kein Geld aus einer
Berufsunfähigkeitsversicherung bekommen hat, weil ein Berater
vor 20 Jahren gesagt hat
Das diese Einstellung Quatsch ist, wirrst Du vermutlich selbst wissen. Zumal: wieso glaubst Du, dass Du HIER Antworten erhältst, die Dich wirklich weiterbringen??
wenn es allein um den Unterschied in der Deckungssumme geht,
dürfte die Prämiendifferenz bei max 2 EUR im Jahr liegen.
also der Beitragsunterschied zwischen einem 50-Mio.- und einem 10-Mio-Deckungskonzept liegt aber schon eher bei 20 bis 30 Euro pro Jahr.
Wobei mir persönlich nicht so ganz einleuchtet, warum man derart hohe Deckungssummen wirklich braucht.
Gelegentlich drängt sich einem schon der Verdacht auf, dass die Versicherer versuchen, das Rad neu zu erfinden, damit die Vertreter und Makler wieder was zum aktualisieren und verlängern haben.
Das diese Einstellung Quatsch ist, wirrst Du vermutlich selbst
wissen. Zumal: wieso glaubst Du, dass Du HIER Antworten
erhältst, die Dich wirklich weiterbringen??
Zustimmung! (Kleiner Hinweis an den TO: Vor 20 Jahren kannte ein Versicherungsvermittler weder das Wort „Beratungsprotokoll“ noch war er sich einer Beraterhaftung bewußt. Das hat sich zum Glück geändert.)
also der Beitragsunterschied zwischen einem 50-Mio.- und einem
10-Mio-Deckungskonzept liegt aber schon eher bei 20 bis 30
Euro pro Jahr.
ich muss gestehen, dass ich mich zu solchen Summen noch nie erkundigt habe… zwischen 3, 5 und 10 Mio liegen i. d. R. wenige Euro, wenn es bis zu 50 Mio dann tatsächlich so eine Differenz ist - mea culpa.
Wobei mir persönlich nicht so ganz einleuchtet, warum man
derart hohe Deckungssummen wirklich braucht.
Das sehe ich auch so, daher auch s. o. … Ich denke, dass man auch dieses Internet-Risiko nicht wirklich versichern muss. Aber irgendwas müssen die Produktentwickler ja dazu erfinden, nicht wahr.
ich muss gestehen, dass ich mich zu solchen Summen noch nie
erkundigt habe… zwischen 3, 5 und 10 Mio liegen i. d. R.
wenige Euro, wenn es bis zu 50 Mio dann tatsächlich so eine
Differenz ist - mea culpa.
es sei Dir großherzig verziehen - oder mit anderen Worten: Ich hab jetzt auch einen frei! *g*
Das sehe ich auch so, daher auch s. o. … Ich denke, dass
man auch dieses Internet-Risiko nicht wirklich versichern
muss. Aber irgendwas müssen die Produktentwickler ja dazu
erfinden, nicht wahr.
Wobei ich mich i.d.T. frage, ob das Internet-Risiko überhaupt GESONDERT versichert werden muss. Ich habe jetzt nicht alle PHV-Bedingungen gewälzt, aber sind ohne diesen Einschluss Schäden im internet (und da fällt mir tatsächlich nur die unbeabsichtigte Viren-Weitergabe ein) denn tatsächlich nicht mitversichert?
Weiß jemand, wo das steht?