Hallo, Experten und Interessierte!
Im BR war ein interessanter Bericht über den Winterdienst zu hören, dass die meisten Mieter die Räum- und Streupflichten vernachlässigen und dass der Winterdienst sowieso überholt ist.
Die Mieter müssen doch die Haftpflichtversicherung des Hausbesitzers tragen. Wenn also nicht gestreut wird, ein Passant ausrutscht und sich verletzt, muss die Haftpflicht in Anspruch genommen werden. Eine Schneeräumpflicht ist also überflüssig, wenn man bedenkt, dass durch Schnee ein Aufprall gemindert und ein Fall gebremst wird. Außerdem soll es Leute geben, die aus finanzieller Not heraus auf solche Unfälle angewiesen sind. Durch eine konsequente Räum- und Streupflicht entstünden dadurch nur Nachteile. Wer nicht ausrutschen möchte, zieht ohnehin rutschfeste Schuhe an.
Grüße
Spencer
PS: Außerdem suche ich noch Text oder Audio dieses Beitrags. Bei br-online hatte ich schon gesucht.
Hallo!
Eine Schneeräumpflicht ist also
überflüssig,
Ich habe eine private Haftpflichtversicherung. Ist es deswegen überflüssig, dass aufpasse, beim Rauchen nicht den Teppich meines Bekannten zu ruinieren, dass ich Menschen auf der Straße nicht umrenne, dass ich mit meinem Rad nicht auf der falschen Seite den Gehweg mit 35 km/h benutze? Oder ist es nicht doch sinnvoll, weil man die Frage, ob eine Rechtsposition an sich schützenswert ist, nicht von der Frage abhängig machen sollte, ob man für einen Schaden versichert ist oder nicht?
Frank
Hallo FJW.
Hallo, Experten und Interessierte!
Im BR war ein interessanter Bericht über den :Winterdienst zu
hören, dass die meisten Mieter die Räum- und :Streupflichten
vernachlässigen und dass der Winterdienst sowieso :überholt ist.
Wenn das mal richtig recherchiert wurde: http://www.br-online.de/bayern1/service/2004/00430/i…
(Quelle: br-online.de - suche nach ‚räumpflicht‘)
Die Mieter müssen doch die Haftpflichtversicherung des
Hausbesitzers tragen.
Wenn also nicht gestreut wird, ein
Passant ausrutscht und sich verletzt, muss die :Haftpflicht in
Anspruch genommen werden. Eine Schneeräumpflicht ist :also
überflüssig, wenn man bedenkt, dass durch Schnee ein :Aufprall
gemindert und ein Fall gebremst wird.
Kommt auf die Schneemenge an.
Außerdem soll es :Leute
geben, die aus finanzieller Not heraus auf solche :Unfälle
angewiesen sind.
Sicher ? Da wird eine Versicherung den Fall wohl erstmal untersuchen wollen, oder ?
Durch eine konsequente Räum- und :Streupflicht
entstünden dadurch nur Nachteile. Wer nicht ausrutschen
möchte, zieht ohnehin rutschfeste Schuhe an.
Für Genaueres siehe das Aktenzeichen 14 U 159/02 des Berliner Kammergerichts, z.B. unter http://www.anwaltssuche.de/index_251.htm
HTH
mfg M.L.
Hallo Markus,
gib mal das Suchwort Winterdienst ein, dann kommst du zum Artikel, den ich meine. Ich zitiere: „Wenn der Bürger beim Winterdienst auf die Schippe genommen wird.“ Allerdings fehlt mir der komplette Artikel in Text und Audio.
Wenn das mal richtig recherchiert wurde:
http://www.br-online.de/bayern1/service/2004/00430/i…
(Quelle: br-online.de - suche nach ‚räumpflicht‘)
Hallo, Experten und Interessierte!
Hallo Spencer,
Im BR war ein interessanter Bericht über den Winterdienst zu
hören, dass die meisten Mieter die Räum- und Streupflichten
vernachlässigen und dass der Winterdienst sowieso überholt
ist.
Na ja, da kann man geteilter Meinung sein.
Die Mieter müssen doch die Haftpflichtversicherung des
Hausbesitzers tragen. Wenn also nicht gestreut wird, ein
Passant ausrutscht und sich verletzt, muss die Haftpflicht in
Anspruch genommen werden. Eine Schneeräumpflicht ist also
überflüssig, wenn man bedenkt, dass durch Schnee ein Aufprall
gemindert und ein Fall gebremst wird.
Es gibt aber nicht nur die „Idealschneezonen“, wo wirklich genug Schnee fällt um einen Aufprall zu dämpfen. Außerdem wird in Städten Schnee zertrampelt und zermatscht und der unappetitliche Rest dämpft nicht und wird sogar noch rutschiger.
Außerdem soll es Leute
geben, die aus finanzieller Not heraus auf solche Unfälle
angewiesen sind. Durch eine konsequente Räum- und Streupflicht
entstünden dadurch nur Nachteile.
Das ist ja wohl der Gipfel! Bescheinigen wir also jetzt allen Versicherungsbetrügern, Dieben und sonstigen Kriminellen finanzielle oder sonstige Not und gut ist es? Und alle anderen, die es etwas besser haben, finanzieren eben über ihre ständig steigenden Beiträge die herbeigeführten Unfälle der notleidenden Mitbürger und wundern sich? Wer bitte trägt denn dann die Nachteile die diese Beitragszahler durch die konsequente Nichträum- und Streupflicht haben?
Wer nicht ausrutschen
möchte, zieht ohnehin rutschfeste Schuhe an.
Das ist jetzt mal der einzige vernünftige Satz. Allerdings möchte ich noch einmal darauf hinweisen, dass die Räum- und Streupflicht sich eben nicht nur auf den reinweissen, festgetretenen Schnee bezieht der im idyllischen Bergdorf die mit festem Schuhwerk ausgerüsteten Bergwanderer nun wirklich nicht stört. Hier geht es um Stadtstraßen, die vermatschte Schneereste tragen, die abends festeisen und auf der du schon Spikes brauchst um noch gefahrlos bis zum Briefkasten zu kommen.
Also ich finde diesen Beitrag schwer gewöhnungsbedürftig. Die Argumentation dieser Leute (notleidende Bürger die auf Schneeunfälle angewiesen sind) rutscht m.E. in Richtung Versicherungsbetrug und sollte keine Vorbildfunktion einnehmen.
Grüße
Spencer
PS: Außerdem suche ich noch Text oder Audio dieses Beitrags.
Bei br-online hatte ich schon gesucht.
Gruß
Nita