Hallo zusammen,
wie verhält es sich eigentlich im Allgemeinen mit der Haftung bei Hauskatzen, wenn diese, sagen wir mal, Autos verkratzen?
Nehmen wir mal an, es gibt ein 3-Familienhaus draußen auf dem Lande. Eine Familie davon hält sich 7 Katzen, die sowohl im Haus, in der Wohnung und auch draußen herumlaufen. Desweiteren nehmen wir mal an, das die 2. Familie im Haus keine Katzen aber zwei Autos und ein Motorrad hat, welche von den Katzen als eine Art Spielplatz betrachtet und dadurch verkratzt werden. Wen könnte man denn in so einem Fall haftbar machen, wenn man definitv wüßte, das die Schäden durch die besagten Katzen entstehen?
Für zahlreiche Antworten und Meinungen bedankt sich
Jörg
Hallo,
viel kommt ja nicht in Betracht
. Der bzw. die Halter natürlich. Läuft normalerweise über deren 0815 Haftpflicht.
Gruss
Enno
…und wenn der/die Halter keine 0815 Haftpflicht haben? Einfach den Haltern gegenüber unsere Ansprüche geltend machen und um den Rest (wie die es ggf. bezahlen würden) keine Gedanken machen?
Dank & Gruß
Jörg
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Hallo Jörg,
die Diskussion hatten wir schon einmal. Du musst beweisen, dass sie exakt die gemeinten Katzen durch ihre Krallen den Lack zerkratzen.
Zum einen gibt es eine Menge Leute, die bzweifeln, dass Katzenkrallen Autolack zerkratzen können bzw. die Katzen dort ihre Krallen einsetzen.
Zum anderen kann sich der Katzenbesizer damit rausreden, dass es andere Katzen gewesen sind.
Schließlich muss auch noch bewiesen werden, dass es sich nicht um allmeine Gebrauchsspuren handelt. Die Festigkeit der Krallen entspricht Fingernägeln (Keratin) Dicke feste Kratzer glaubt dir kein Mensch. Schleifspuren wiederum könnten vom allgemeinen Gebrauch stammen.
Kurzum, es wird sehr sehr schwirig werden eine Neulackierung zu erstreiten.
Gruß
Carlos
Hi Carlos,
erstmal Danke, für Deine Einschätzung. Eine Neulackierung will im übrigen keiner haben…aber auch Kratzer möchte keiner dulden. Die Schäden sind in dem angenommen Fall definiv von den Katzen der Familie 1, da sonst keine anderen Katzen weit und breit zu finden sind…und außerdem kann man ja auch ab und zu mal aus dem Fenster schauen und sehen, wer sich so auf den Autos rumtreibt. Normale Gebrauchsspuren sind das nun wirklich nicht mehr.
Nach meinem bescheidenem Wissen, entstehen die Kratzer auch nicht durch die Krallen sondern durch kleine Steinchen und sonstigen „Sachen“ die so auf dem Boden rumliegen und die sich an den Pfoten der Katzen befinden.
Gruß
Jörg
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Hallo Jörg,
die Diskussion hatten wir schon einmal. Du musst beweisen,
dass sie exakt die gemeinten Katzen durch ihre Krallen den
Lack zerkratzen.
Zum einen gibt es eine Menge Leute, die bzweifeln, dass
Katzenkrallen Autolack zerkratzen können bzw. die Katzen dort
ihre Krallen einsetzen.
Zum anderen kann sich der Katzenbesizer damit rausreden, dass
es andere Katzen gewesen sind.
Schließlich muss auch noch bewiesen werden, dass es sich nicht
um allmeine Gebrauchsspuren handelt. Die Festigkeit der
Krallen entspricht Fingernägeln (Keratin) Dicke feste Kratzer
glaubt dir kein Mensch. Schleifspuren wiederum könnten vom
allgemeinen Gebrauch stammen.
Kurzum, es wird sehr sehr schwirig werden eine Neulackierung
zu erstreiten.
Weil nicht die Krallen Schäden verursachen sondern an den Pfoten haftender Sand.
mfg Jakob
Gruß
Carlos
Hallo Jörg, hallo Jakob,
Nach meinem bescheidenem Wissen, entstehen die Kratzer auch
nicht durch die Krallen sondern durch kleine Steinchen und
sonstigen „Sachen“ die so auf dem Boden rumliegen und die sich
an den Pfoten der Katzen befinden.
Stimmt! Das habe ich übersehen. Man sieht auch immer die dreckigen Tatzenspuren auf dem Lack.
Die Frage bleibt - Was kannst du machen?
Gruß
Carlos
Hallo Jörg!
Wenn man eindeutig beweisen kann(Zeugen oder Fotos)daß genau diese Katze diesen Schaden verursacht hat muß der Tierhalter zahlen.Das nennt sich „Halterhaftung“.
Ich weiß das auch nur,weil mir eines Tages -ob der Beschädigungen die Nachbars Stubentiger in meinem Garten anrichteten-der Kragen platzte und ich zu einem Rechtsanwalt marschiert bin.
Seither sind meine Nachbarn doch wesentlich vorsichtiger.
Gruß
Andrea
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Ich weiß das auch nur,weil mir eines Tages -ob der
Beschädigungen die Nachbars Stubentiger in meinem Garten
anrichteten-der Kragen platzte und ich zu einem Rechtsanwalt
marschiert bin.
Seither sind meine Nachbarn doch wesentlich vorsichtiger.
Klar, die haben ihrer Katze zuerst das Schreiben vom Anwalt gezeigt und anschließend das Taschengeld gekürzt.
Ich wäre an deren Stelle jetzt auch vorsichtiger, zumindest in der Einschätzung des Verstandes und Charakters meiner Nachbarin.
Gruß
Kater
Hallo Jörg,
sorry aber ich kann mir nicht vorstellen.
Von den Krallen der Katze dürfte eigentlich nichts zus ehen sein weill die Katze nicht mit den Krallen an deinen Lack geht.
Ausssssser jemand erschreckt das Tier „Hau ab du sche… Viehhhhhhh“ und die Katze bekommt Panik.
Als Kratzbaum verwendet die Katze höchstens die Sitzbank eines Moppeds aber nicht den glatten Lack eines PKW.
Steine oder Dreck an den Tazen hört sich erst mal nach ner Idee an wenn man aber mal genau drüber nachdenkt glaube ich nicht das die Katze mit den steinchen welche vielleicht 0,05 gramm wiegen unter den Füssen diese zum Schmiergeln benutzen.
Wenn man so mit seinem Auto durch die Gegend fährt sind die Belastungen für den Lack wesentlich höher als durch eine Katze.
Aber probieren kann man es ja mal und um sich mit dem eh nicht geliebten NAchbarn mal so richtig anzulegen istso etwas imer ein gefundenes Fressen.
mfg
Bert