Hallo Rechtsexperten,
ich stehe vor einem Problem, dass viele vielleicht nicht ganz verstehen werden, aber … Hilfe, ich soll befördert werden!
Ich bin seit 15 Monaten in einem Unternehmen als Sachbearbeiter tätig. Eigentlich bin ich mit meiner Arbeit auch zufrieden, aber dem Vorwurf, für diesen Job etwas überqualifiziert zu sein, kann ich mich nicht ganz entziehen.
In Folge einer Umstrukturierung soll ich nun eine Abteilung leiten und im gleichem Atemzug uneingeschränkte Handlungsvollmacht erhalten.
Da sich meine Abteilung aus Mitarbeitern zusammensetzt, die in Ihrer Schulzeit beim Schulsport bei der Auswahl von Manschaftsmitgliedern immer bis zum Schluß auf der Bank befanden (ist zwar ein etwas drastischer Vergleich, aber er trifft die Situation leider), mache ich mir erheblich Gedanken.
Soweit ich das erkennen kann gehe ich doch mit der Handlungsvollmacht doch auch ein Haftungsrisiko ein?! Erschwerend kommt hinzu, dass ich meinen Job vielleicht auch etwas zu eng sehe und hierbei unter Umständen über die Vorstellungen und Wünsche der Eigentümer/Geschäftsführer deutlich hinausgehe.
Kann mir bitte einer von Euch sagen, wie ich mich hier verhalten soll? Als ich meine Bedenken angemeldet habe wurde mir mit Kündigung gedroht. Ich glaube, ich bin dann einer der ersten, der wegen einer selbst abgelehnten Beförderung entlassen worden ist, vor dem Arbeitsrichter steht.
Vielen lieben Dank für Eure Unterstützung.
Gruß
Berntas