hi nochmal
Ich will natürlich nicht gleich mit Anwalt losschlagen, sehe
es aber nicht mehr ein, ständig für alles aufkommen zu müssen.
das ist verständlich, aber auf 50% wirst du immer sitzen bleiben :-\ Pferdehaltung ist oft mit unkalkulierbar hohen Kosten verbunden *seufzel* (mich hat mein eines Pferd auch schon mal 20.000 DM in zwei Jahren gekostet … mit lauter Kleinigkeiten - es hörte halt nur einfach nie auf …
Ich dachte schon, dass ich erst nochmal mit dem SB rede und
meinen Standpunkt darlege.Wenn dann ein klärendes Gespräch mit
allen Beteiligten nichts bringt, möchte ich dort schon gerne
klarstellen, dass ich das einfach geklärt haben will, ohne
böses Blut zu streuen.
AM besten hältst du das SCHRIFTLICH fest, dass wenn das noch einmal passiert, derjenige der das zu verantworten hat in Zukunft für deine Tiearztkosten komplett aufkommen muss - evtl. werden sie dann vorsichtiger ;o)
Der SB sagt übrigens selbst, dass sein
Vater das in Eigenregie gemacht hat.
KLar ;o) das ist einfacher für ihn, weil er sonst für seinen Vater als Erfüllungsgehilfen haften müsste (!) und seiner Betriebfshaftpflicht oder Hütehaftpflicht weitermelden müsste und wenn dein SB keine Hütehaftpflicht oder Betriebshaftpflicht hat ist das im Zweifelsfall teuer für ihn ;o)
Sein Vater hat sein Pferd sicher Haftpflichtversichert- also muss diese anteilig erstmal den Schaden bezahlen (und die schaut dann auch wer „schuld“ war und holt sich das geld evtl. dort wieder ;o))
Ich habe im Vorfeld
der Treterei wirklich oft genug gesagt, dass die auf gar
keinen Fall zusammendürfen und auch oft genug darauf
hingewiesen, dass der Gang breit genug sein muss.
aber du hast es nicht schriftlich ? ich befürchte das wird immer so weitergehen und ich habe nicht das Gefühl als würde es den SB und seinen Vater wirklich interessieren ob was passiert oder nicht… ich glaube an deiner Stelle würde ich mir ernsthaft überlegen den Stall zu wechseln - es gibt auch verträgliche Pferdegruppen
Die Hpfl-Vers. des Pferdes des Vaters (oh je…) hat übrigens
vor einiger Zeit schon einmal eine Tierarztrechnung einer
Stallkollegin übernommen, dessen Pferd auch übelst von dem
selben Pferd getreten wurde, und die standen zusammen in einer
Herde.
dann hast du gute Chancen dass sie deinen Schaden auch übernimmt *daumendrück* jede Versicherung ist da anders - manche wollen genaue „tathergänge“ und stellen sich heftig an -andere beharren einfach auf ihren 50:50 und wieder andere bezahlen vollkommen problemlos - ich habe auch schon eine komplette Rechnung für eine Schlagverletzung (sogar ohne Schadensbericht) ersetzt bekommen *staun* aber das ist nicht üblich,man kann sich also nicht drauf verlassen.
Sieht die Sache dann anders aus?
nicht wirklich - für DICH bleibt alles beim Alten : dein Ansprechpartner ist der Eigentümer des Pferdes - du bekommst (anteilig) das Geld auf jeden Fall mal von ihm bzw. direkt von seiner Haftpflicht - und die schaut dann wo sie es zurückholen kann ;o)
Gruß H.