Hainbuchenhecke pflanzen

Hallo, wir möchten auch eine Hainbuchenhecke pflanzen. Nun steht überall beschrieben, wie breit die Hecke wird, wie der Abstand zu den einzelnen Pflanzen sein muss. Das ist alles klar. Wir haben trotzdem noch eine Frage. An der Rückseite unseres Grundstückes verläuft ein kleiner Bach, die Böschung ist etwas steiler und hin und wieder rutscht auch etwas Erde nach. Da wir einen Hund haben, haben wir einen Zaun montiert und diesen auf Randsteinen fest verankert. Da die Erde dort ziemlich feucht ist und wie gesagt auch immer wieder etwas nachrutscht, mussten die Randsteine entsprechend einbetoniert werden. Die Hecke möchten wir aber nicht zu weit ins Grundstück setzen, sie soll auch ruhig durch den Zaun wachsen, sodass wir sie dann dahinter schneiden können. Nun die Frage: Können wir die Pflanzen in 20 bis 30 cm Abstand von den Randsteinen setzen? Werden die Wurzeln sich dann einen Weg suchen?

Vielen Dank im Voraus für Eure Hilfe.

Hallo,

wir möchten auch eine Hainbuchenhecke pflanzen. Nun
steht überall beschrieben, wie breit die Hecke wird, wie der
Abstand zu den einzelnen Pflanzen sein muss. Das ist alles
klar.

ist Dir auch klar, dass Du beim Schneiden der Hecke rundherum nicht nur Platz für Deine Füße brauchst, sondern späer auch noch für eine Leier?

Wir haben trotzdem noch eine Frage. An der Rückseite
unseres Grundstückes verläuft ein kleiner Bach, die Böschung
ist etwas steiler und hin und wieder rutscht auch etwas Erde
nach. Da wir einen Hund haben, haben wir einen Zaun montiert
und diesen auf Randsteinen fest verankert. Da die Erde dort
ziemlich feucht ist und wie gesagt auch immer wieder etwas
nachrutscht, mussten die Randsteine entsprechend einbetoniert
werden.

soweit verstanden

Die Hecke möchten wir aber nicht zu weit ins
Grundstück setzen, sie soll auch ruhig durch den Zaun wachsen,
sodass wir sie dann dahinter schneiden können. Nun die Frage:
Können wir die Pflanzen in 20 bis 30 cm Abstand von den
Randsteinen setzen? Werden die Wurzeln sich dann einen Weg
suchen?

Hainbuchen strecken ihre Wurzeln noch viel, viel weiter.
Ich weiß nicht, ob ich es gerne hätte, wenn eine munter wachsende Hecke mir die mühsam einbetonierten Randsteine unterwandert.

btw „könnte“ das Wurzelwerk natürlich auch die Böschung stabilisieren. Doch garantiert ist das nicht.
Mir ist offengestanden im Gegensatz z.B. zu Erlen nicht klar, in wieweit Hainbuchen einen derart feuchten Standort mögen. Weiden wären da vielleicht die bessere Wahl.

Wie ich außerdem bereits weiter oben anmerkte: Wenn Du die Hecke bachseitig nicht schneidest, wirst Du innerhalb weniger Jahre das Bachbett je nach Breite überwachsen sehen. Wie steht es denn mit der Möglichkeit eines sicheren Stands für den mit der Heckenschere Arbeitenden?

viele grüße
Geli

Hallo!

vom Standort her wäre die Hainbuche nicht so zimperlich: siehe z.B. http://www.stihl.de/baumlexikon-detailseite.aspx?idT…

es gibt auch sog. „Sternmieren-Eichen-Hainbuchenwälder“ die kommen da vor, wo es beim laufen auch schon mal „schmatzt“ (Talauen etc.), aber hier ist es ja ein Hang ein Stück ÜBER dem Bach, also IMHO no problem…

die Ankersteine und die Grenzlinie:
gibt es Vorschriften, wie weit Du von der Grenze weg bleiben musst (welches Bundesland?) oder gehört der Bach auch euch?

dann überleg Dir wie breit die Hecke werden darf (je weniger, desto Arbeit :smile: - die Hainbuche wird, wenn sie kann, ein ernsthafter Baum!)

und dann bleib von Deinem Zaun 1/2 Heckenbreite weg…

wenn nicht, würde ich den Zaun nach ein paar Jahren Anwuchszeit wegnehmen, der eingewachsene Draht tut den Bäumen nicht wirklich gut, Du kannst die kaum rausnehmen/ersetzen, wenns mal sein muss und wenn der Zaun das zeitliche segnet, hast Du dann lauter am anderen Ende eingewachsene Drahtfetzen in Deiner Heckenschere… lecker…)

so gesehen - obwohl ich exlizit Fan von Hainbuchenhecken bin - wäre es evtl. doch zu überlegen eine ungeschnittene Strauchecke an den „Wildnisrand“ zu setzen? (je nach Standort/Klima Weissdorn, Schneeball, Hartriegel…, notfalls Brombeere…)

cu kai