Hallo lego,
Naja, ok, ich glaube mittlerweile, dass wir um einen Fehler in
der Darstellung der Kraefte streiten bzw. die Darstellungen
anders interpretieren.
da bin ich aber gespannt…
Hmm, das Bild ist falsch bzw. leicht missverstaendlich oder
irrefuehrend,
Ach ja?
er arbeitet, wenn er seine Gewichts-Kraft (GK)
gleichmaessig verteilt, links und rechts. Du kannst doch nicht
Deine Gewichtsarbeit betrachten zum Punkt, wo er festhaelt, um
die gehobene Strecke zu erhalten. Du hebst links um 1 cm im
Schwerefeld der Erde und nur das zaehlt. Letztlich aber kommt
es auf dasselbe hinaus, bzw. die pot. Energie von meinethalben
einem Meter Hoehengewinn von 100 kg *10 m/^2 *1m = 1000 Joule
muss er reinstecken, ok.
Hievt sich der Mann im Bild a) (Vorsicht: das Bild ist extrem"mißverständlich") um 1 m im Schwerefeld nach oben, so gewinnt er 1000 J potentielle Energie. An Arbeit muß er pro Arm 250 N * 2 m aufwenden (250 N weil ein Arm mit dieser Kraft am Seil zieht; 2 m, weil er sich relativ zu einem auf dem Seil befindlichen Fleck Fliegendreck soviel bewegt). Sein Gesamt-Arbeitsaufwand ist – da er zwei Arme hat – das Doppelte davon, also 1000 J.
Mit e,f und g ist alles in Ordnung.
Prima.
Wo e aehnlich erscheint wie b, nur das da keine feste Rolle
ist, sondern eine lose Rolle. Und da liegt ein Haken.
Nur bei a), c) und d) gibt es lose Rollen. Denn der Hintern des Manns fungiert als lose Rolle.
Allerdings ein praktischer Haken. Wuerde im Punkt y nicht er
halten, sondern ein Aussenstehender, so muesste dieser mit
1000 N rechts nach unten ziehen fuer stabile Lage. Und ueber
diesen Haken bin ich gestolpert, erhielt ein ganz anderes
Bild, welche Kraefte von wo und warum halten.
Es sei der dezente Hinweis gestattet, daß weder im Ursprungsposting dieses Threads von einem Außenstehenden die Rede war, noch ein solcher in irgendeinem meiner Bilder sein Unwesen treibt. Wenn ich mich in Zukunft auf Bild x) beziehe, dann meine ich das, was Bild x) zeigt, nicht das, was wäre, wenn darin weitere Objekte oder Personen herumfuhrwerken würden. Ist das OK für Dich?
Nun aber zu deinem Bild c: Wuerde er nicht einer Hand rechts
halten, sondern waere das Seilende rechts unten am Erdboden
festgemacht,
…dann wäre die Sache so einfach, daß sie wirklich jeder Achtklässler kapiert.
Nun haelt Dein Mann aber im Bild c das Seil,
…womit eine ganz andere Situation vorliegt.
Im Gleichgewicht, dass das Seil nicht unter seinem
A**** durchrutscht
Das Seil rutscht durch. Der A**** ist eine lose Rolle.
muessten 500 N durch die Decke ganz links
gehalten werden und 500 N durch die bzw. ueber die Rolle auch
an die Decke. In Deinem Bild muesste der Mann dann ganz rechts
mit 250 Newton halten, um auf 500 Newton zu kommen fuer das
Seilende an Zugkraft, das rechts unter seien Po zur Rolle
hochgeht. Also 500 und 500 jeweils links und rechts des Po´s,
statt 333 und 333. Die 500 rechts aber teilen sich wieder auf
auf 250 und 250, wie a) und b) aehnlich. Die 333 ganz links
ist daher nun wirklich falsch.
In meinen Bildern ist nicht das Geringste falsch.
Und da siehst Du, dass Deine Darstellung irrefuehrend ist
Nö, lego, damit kommst Du nicht durch. Du hast lange gebraucht, um zu raffen, daß es nicht dasselbe ist, ob der Mann von b) so da hängt, wie es Bild b) unmißverständlich zeigt, oder ob er das Seil losläßt und ein weiterer Mann dafür rechts am Seil zieht. Deine Ablenkungsversuche in Ehren, aber „irreführende Darstellungen“ laß ich mir nicht unterjubeln. Meine Skizzen sind nämlich klar und unmißverständlich. Die rote Linie ist ein Seil. Die roten Kleckse unten sind die Seilknäuel. Das Seil gleitet reibungsfrei über die Stange und reibungsfrei unter dem Hintern des Manns durch. Die Stange ist an der Decke verankert. Wo der Mann ist, ist klar. Er bewegt sich nicht (Statik). Die Punkte am Ende der Arme sind die Hände des Manns. Ein Hand-Punkt „auf“ einem Seil bedeutet, daß der Mann das Seil dort mit dieser Hand umklammert. – Wenn Du etwas konkret an meinen Bildern mißverständlich findest, dann sag es mir bitte. Damit ich sie verbessern kann. Alles andere ist Unfug.
Ohne Bild c) haette ich evtl. eher Deine Darstellung
verstanden bzw. so interpretiert, wie Du es meintest. So haben
wir eine Weile aneinander teils vorbei geredet und teils beide
wirklich geirrt.
Ich habe mich bis jetzt in keinem einzigen Punkt geirrt. Alle Angaben in allen Bildern sind korrekt.
Denn wenn das Seil vom Po rechts zur Rolle
hoch 333 GK aufnimmt und an ihm ganz rechts noch zuzueglich
mit 333 gezogen wird, so stuende es unter einer Zugspannung
von 666
In meinen Bildern geben die grünen Zahlen auf den Seilen einfach bloß die Zugspannungen an, die dort, wo die Zahlen stehen, herrschen. Ist das mißverständlich?
und damit waere kein Gleichgewicht unter dem Hintern,
da Du ganz links ebenfalls nur 333 schreibst, Bild c) ist
daher falsch bzw. zeigt keine stabile, sondern eine
beschleunigende Situation.
Bild c) ist genauso richtig wie alle anderen.
Noch mal Bild c: Ich gebe die Zugspannungen an, unter denen
die drei Seilstuecke von links nach rechts jeweils stehen: 500
links, 500 mittig und 250 rechts,
Mhh, Du würdest also nicht sagen, daß die Zugspannung in dem gesamten Seil von der Hand bis zur linken Deckenaufhängung überall gleich sein muß?
dass sind also die
Spannungen, wie die Seile belastet werden. Tragen tun ganz
links und mittig die beiden Seile jeweils die GK von 1000
jeweils mit 500.
Zwei Seile „jeweils mit 500“ macht bei mir zusammen 1000 nach oben. Zusammen mit 1000 GK nach unten ergibt das bei mir Kräftegleichgewicht (Statik). 10 Zeilen weiter oben sprachst Du allerdings noch davon, daß Bild c) eine beschleunigende Situation zeigt. Paßt das irgendwie zusammen?
Bild a, hier stehen alle Seile unter einer Zugspannung von 500
N, links und rechts ziehen jeweils 250 (um die „bilder“
abzugleichen)
Wozu müssen die Bilder abgeglichen werden? Ist Bild a) auch falsch?
Bild d: Hier meine ich wieder einen Fehler bei Dir zu sehen.
Auch Bild d) ist korrekt.
Geht los: Die beiden Seilenden ausgehend von der Schlaufe
unter dem Hintern stehen wieder mit 500 N unter Zugspannung.
Schon falsch. So kannst Du einfach nicht anfangen. Der Mann faßt mit einer Hand das Seil an (Darstellung verständlich?) und er drückt es mit irgendeiner – zunächst unbekannten – Kraft nach unten. Dazu gleichwertig ist die Aussage, daß ihn das Seil mit eben dieser Kraft nach oben zieht (actio=reactio). Das mußt Du doch berücksichtigen. Guck Dir doch mal e) an. Da kannst Du Deine Argumentation auch nicht anfangen mit „Also GK ist 1000, deshalb steht das Seil um den Brustkorb unter 1000 N Spannung…“. Weil Du beachten mußt, daß das Luftballonseil mit 0.001 N nach oben zieht.
Wie bei Bild a). Das kommt daher, weil von der Schlaufe
ausgehend mit jeweils 250 gezogen wird auf die beiden
Seilteilstuecke ueber die Rolle und rechts die Hand mit 250
nach unten zieht und der Erdboden am anderen Teilsteuck
ebenfalls mit 250 belastet wird, wie bei a) quasi.
Bei a) wird kein Erdboden belastet.
Gute Nacht
Martin