Hallo,
ich komme gerade nicht weiter,da ich das Prinzip der Halbwertszeit nicht verstehe.
Ich weiß das es dafür eine Formel gibt,ich habe hier eine auf meinem Arbeitszettel,aber wie ich bei Wikipedia gelesen habe,gibt es noch ein paar andere (anders aufgeschrieben).
Es geht um folgende Aufgabe:
Wie viel Kerne sind von 12000 Kernen 3/1 D nach dem Ablauf von 4 Halbwertszeiten noch vorhanden?
Für D habe ich herausbekommen,das dies sich um Deutrium handelt. Aber was sagen mir die Zahlen davor? (Die stehen senkrecht übereinander, 3 oben und 1 drunter)
Ich müsste ja jetzt rechnen:
Anzahl der radioaktiven Ausgangselemente*(0,5^Zeit für die die Anzahl der radioaktiven Elemente berechnet werden sollen)
12000*(0,5^4)
? Oder wie macht man das? Ich habe jetzt dieses Deutrium nicht mit einbezogen,was ich bestimmt machen muss.
Es hapert daran,was ich einsetzen muss. Kann mir jemand einen Tipp geben?
Wäre sehr nett!!
PS:
Bedeutet die 3 vor dem D, das 3 Neukleonen vorhanden und 1 Proton (wegen der 1) vorhanden sind? Also in diesem Deutrium?
Moin,
alles richtig, was Du schreibst 
Wie viel Kerne sind von 12000 Kernen 3/1 D nach dem Ablauf von
4 Halbwertszeiten noch vorhanden?
Für D habe ich herausbekommen,das dies sich um Deutrium
richtig.
handelt. Aber was sagen mir die Zahlen davor? (Die stehen
senkrecht übereinander, 3 oben und 1 drunter)
^3_1T ist aber Tritium und hat eigentlich das Elementsymbol T, ist aber genauso wie Deuterium (^2_1D) ein Isotop des Wasserstoff ^1_1H.
Anzahl der radioaktiven Ausgangselemente*(0,5^Zeit für die die
Anzahl der radioaktiven Elemente berechnet werden sollen)
Das ist korrekt, wenn Du „Zeit“ in Einheiten der Halbwertszeit mißt (wie Du es auch tust):
12000*(0,5^4)
ja.
? Oder wie macht man das? Ich habe jetzt dieses Deutrium nicht
mit einbezogen,was ich bestimmt machen muss.
Nö. Nur wenn Du herausbekommen willst, wie lange das wirklich dauert, mußt Du die Halbwertszeit von Tritium kennen. Bei diesem Problem ist die Kenntnis des Stoffs vollkommen egal 
Gruß,
Ingo
nein, scheint meiner meinung nach alles korrekt zu sein.
ich machs nur ein bisschen anders
n= anzahl zerfallende elemente(anzahl atome, oder anzahl gramm eines stoffes)
t=zeit
n/(2^t)=anzahl übrigbleibende elemente der ausgangsmenge nach dem zerfall
1/(2^t)=(1/2^t)=(1/2)^t=0.5^t, wies du gesagt hast(ich hoffe diese umformung stimmt:wink: ) es kommt also aufs gleiche heraus.
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Hallo!
Für D habe ich herausbekommen,das dies sich um Deutrium
handelt. Aber was sagen mir die Zahlen davor? (Die stehen
senkrecht übereinander, 3 oben und 1 drunter)
In Deinem anderen Posting hast Du es schon richtig erraten: Die obere Zahl steht für die Massenzahl oder Nukleonenzahl, die untere Zahl für die Ordnungszahl oder Kernladungszahl. Wenn die Ordnungszahl 1 ist, handelt es sich um Wasserstoff (H). Wenn außer dem Proton noch ein Neutron im Kern ist, beträgt die Massenzahl logischerweise 2 und es handelt sich um Deuterium (D). Bei A=3 wären wir beim Tritium (T). 3D ist entweder falsch oder eine sehr außergewöhnliche Schreibweise für Tritium, für das ich nur die Abkürzungen 3T oder 3H kenne.
Deuterium (2D) kann es nicht sein, weil das ein stabiles Nuklid ist.
Anzahl der radioaktiven Ausgangselemente*(0,5^Zeit für die die
Anzahl der radioaktiven Elemente berechnet werden sollen)
Präziser ausgedrückt: Anzahl der radioaktiven Kerne * (0,5^Zahl der verstrichenen Halbwertszeiten).
12000*(0,5^4)
? Oder wie macht man das?
Genau so macht man das.
Ich habe jetzt dieses Deutrium nicht
mit einbezogen,was ich bestimmt machen muss.
Das müsstest Du nur dann berücksichtigen, wenn die Frage z. B. lauten würde: „Wie viele der Tritium-Kerne sind nach 49 Jahren noch vorhanden?“ Dann müsstest Du nachschlagen, wie groß die Halbwertszeit von Tritium ist (12,3 Jahre) und selbst ausrechnen, dass 49 Jahre ziemlich genau 4 Halbwertszeiten sind.
Michael
Danke für die sehr ausführlichen Antworten! Das hat mir extrem weitergeholfen 