Wie wird das ; gesetzt??Semmikolon?
Da ich nicht viel in der Schule war,war als Kind viel Krank,hatten wir das nicht!Ich meine,wann, im Satz!Liebe Grüße Ann
Einsatz des Semikolon
Moin, Ann,
Wie wird das ; gesetzt??
fast meistens gar nicht. Das Semikolon setzt man, wenn das Folgende nicht mehr so ganz zum Satz gehört, ein Punkt aber als Trennung zu hart wäre.
Als Beispiel fällt mir immoment nur ein, dass man es höchst selten braucht; manchmal ist es aber doch angebracht.
Gruß Ralf
Wie wird das ; gesetzt??Semmikolon?
Siehe http://www.canoo.net/services/GermanSpelling/Regeln/… und http://www.canoo.net/services/GermanSpelling/Amtlich…
Gruß
Kreszenz
was?Wie hart?Liebe Grüße,Ann
Naja,das versteh ich tzrotzdem,nicht!Vielen Dank trotzdem!Liebe Grüße Ann
hi,
der strichpunkt / das semikolon wird gesetzt, wenn man stärker trennen will als es der beistrich / das komma tut, aber nicht so stark wie der punkt.
z.b.:
wenn du nebensätze von hauptsätzen trennst, brauchst du beistriche.
zwei hauptsätze trennst du auch durch komma, das ist erlaubt.
du kannst zwischen hauptsätzen auch einen punkt setzen. auch das geht.
du kannst auch ein semikolon setzen; das machen aber nur wenige leute.
m.
Naja,das versteh ich tzrotzdem,nicht!
Woran liegt es? Sind Dir einzelne Begriffe unklar? Welche?
Vielleicht findest Du http://www.korrekturen.de/zeichensetzung11.shtml besser verständlich?
Gruß
Kreszenz
Einerseits wird das Semikolon selten verwendet und oft missachtet; andererseits ist es manchmal recht nützlich.
Moin, Ann,
ein Punkt schließt einen Satz ab, danach kann ein völlig neuer Gedanke beginnen. Ein Komma hängt an das Gesagte etwas an, was direkt dazu gehört, zB eine Erläuterung. Das Semikolon steht so in der Mitte - was danach folgt, könnte vielleicht auch in einem eigenen Satz stehen, gehört aber irgendwie doch zum Vorhergehenden.
Gruß Ralf
wie schön leucht’ uns der Morgenstern
Christian Morgenstern
Im Reich der Interpunktionen
Im Reich der Interpunktionen
nicht fürder goldner Friede prunkt:
Die Semikolons werden Drohnen
genannt von Beistrich und von Punkt.
Es bildet sich zur selben Stund
ein Antisemikolonbund.
Die einzigen, die stumm entweichen
(wie immer), sind die Fragezeichen.
Die Semikolons, die sehr jammern,
umstellt man mit geschwungnen Klammern
und setzt die so gefangnen Wesen
noch obendrein in Parenthesen.
Das Minuszeichen naht, und - schwapp!
da zieht es sie vom Leben ab.
Kopfschüttelnd blicken auf die Leichen
die heimgekehrten Fragezeichen.
Doch, wehe! neuer Kampf sich schürzt:
Gedankenstrich auf Komma stürzt -
und fährt ihm schneidend durch den Hals,
bis dieser gleich- und ebenfalls
(wie jener mörderisch bezweckt)
als Strichpunkt das Gefild bedeckt!
Stumm trägt man auf den Totengarten
die Semikolons beider Arten.
Was übrig von Gedankenstrichen,
kommt schwarz und schweigsam nachgeschlichen.
Das Ausrufszeichen hält die Predigt;
das Kolon dient ihm als Adjunkt.
Dann, jeder Kommaform entledigt,
stapft heimwärts man, Strich, Punkt, Strich, Punkt.
http://hor.de/gedichte/christian_morgenstern/reich_d…
Moin, Ralf,
"Nach einem Semikolon kommt es zu keinem Schranken setzenden Trotz, sondern zu einer allem Trotz enthobenen Betrachtung der Schranke „Trotzdem“.
Nicolai Hartmann - Grösse und Grenzen. Versuch einer marxistischen Selbstverständigung, S. 183
http://books.google.de/books?id=zierd94spHYC&pg=RA1-…
Gruß
Pit
Hallo gargas
Christian Morgenstern
Im Reich der Interpunktionen
Ich geh mit und erhöhe um das da:
http://ia360608.us.archive.org/3/items/derpapierreis…
Viele Grüße
Stefan
Hallo!
Das Semikolon setzt man, wenn das
Folgende nicht mehr so ganz zum Satz gehört, ein Punkt aber
als Trennung zu hart wäre.
Ich bin ganz deiner Meinung. Aber wenn man bedenkt, dass man mit Schreibe Sprache ausdrückt, dann meine ich:
Das Semikolon schreibt man, wenn sich beim gesprochenen Satz die Stimme noch nicht bis zum Endpunkt der Satzmelodie senkt, weil sich - ohne syntaktische Abhängigkeit - noch ein Gedanke anschließt, der das Ganze erst zum Abschluss bringt.
Ich verwende das Semikolon ausgesprochen gern.
Gruß!
Hannes
Ps: Ich hab noch die nicht ganz falsche Regel gelernt, dass vor dem Adverb „denn“ das Semikolon gesetzt werden soll.
(Veraltet ist die Regel höchstens deshalb, weil alle Welt „denn“ und „weil“ verwechselt.)
ich passe
Ich geh mit und erhöhe um das da
Du hast mehr Blätter auf der Hand.
Und der Verfasser des Nachworts heißt Carl Schüddekopf. Der hat wohl lange überlegt, worüber er wohl seinen Kopf schüddeln könnte

Pit
Liebe Ann,
wenn du schon an deiner Interpunktion feilst, könntest du auch noch folgenden Tipp beherzigen: Nach einem Satzzeichen folgt ein Leerzeichen.
Also:
Guten Tag! Weiß jemand, wie spät es ist? Ich habe keine Uhr.
Und nicht:
Guten Tag!Weiß jemand,wie spät es ist?Ich habe keine Uhr.
Liebe Grüße
Hahu
Moin, Pit,
"Nach einem Semikolon kommt es zu keinem Schranken setzenden
Trotz, sondern zu einer allem Trotz enthobenen Betrachtung der
Schranke „Trotzdem“.
das heißt man Perlen vor die Säue werfen - schön gesagt, aber glaub ja nicht, dass ich das verstehe. Und besser als Heidegger klingt es allemal
))
Gruß Ralf
marxistisches Semikolon-Verständnis
ich frag mich ob das überhaupt jemand versteht außer dem, der den Satz hervorgewürgt hat.

Pit