… Bj. 1961 sanieren. Fassadendämmung, neue Fenster, neue Türen usw. Gibt es Firmen, die die alten Fenster, Innentüren nebst Zargen und die Haustür abkaufen würde? Ebenso die alten Heizkörper und die Stahltanks für das Heizöl? Gerade die zwei letzten Posten sind doch Rohstoffe, die man eventuell noch gewinnbringend verkaufen könnte, oder? Womit macht denn sonst ein Schrotthändler sein Geld? Wir haben nämlich komischerweise Angebote von Handwerkern bekommen, wo sie uns neben der renovierungsarbeiten auch den Ausbau und die Entsorgung der alten Heizkörper mit ordentlich Geld in Rechnung stellen wollten, aber auf unsere Ansage, ausbauen und entsorgen würden wir gerne selbst regierten sie dann sehr entrüstet. Jetzt machen wir uns natürlich so unsere Gedanken. Wir sehen nicht ein, den Handwerkern Geld dafür zu geben, dass sie ausbauen und entsorgen, sie selbst aber verkaufen dann unsere Sachen gewinnbringend. Kann mir da jemend einen Hinweis geben, wo ich den geeignerten Markt finde?
… Bj. 1961 sanieren. Fassadendämmung, neue Fenster, neue
Türen usw. Gibt es Firmen, die die alten Fenster, Innentüren
nebst Zargen und die Haustür abkaufen würde? Ebenso die alten
Heizkörper und die Stahltanks für das Heizöl?
ich habs unlängst so gemacht: ich hab die türen und die fenster uff die gass gestellt und davor dann immer den einen oder anderen heizkörper. wenn die jungs kamen und den schrott haben wollte, habe ich sie solangen belabert, bis sie auch meinen sperrmüll mitgenommen haben.
das hat 3 oder 4 mal gut geklappt, bis ich mal nicht da war. da war das alte kupfer ausm bad weg und mein müll stand noch da…
Hallo !
Sicher gibts einen Markt für gebrauchte Teile wie Fenster,Türen usw. Aber nicht von 1960er Jahre Häusern !
Historische Bauteile haben durchaus einen Wert,werden aufgekauft,aufgearbeitet und neu eingebaut,wo sie bei Umbauten usw. fehlen.
Metallschrott kaufen alle Schrotthändler aus,Eisen/Stahl auch,nur gibts dafür nicht sooo viel (habe die Preise pro Tonne nicht im Blick,war mal deutlich über 100€/t).
Buntmetall,Kupfer(Installationsrohre,Kabel) bringt was , gut 5 €/kg,auch Messing/Bronze von Armaturen,selbst Alu von Verkleidungen.
Zinkblech von Dachrinnen und Verkleidungsblechen,Walzblei auch von Dachabdichtungen.
Heizkörper entleert nehmen die gern,Tanks nicht einfach so. Die müssen vorher gereinigt werden,was teuer und aufwändig ist,aber das musst Du ja sowieso machen lassen von Fachfirma(mit Zulassung!),denn Du willst die ja loswerden.
MfG
duck313
Oha, vielen Dank für die schnelle Antwort. Also alte Rohre und Kabel werden auch ausgetauscht. Das wären also Posten, die wir selbst verkaufen könnten, oder den Handwerkern sagen: entweder der Ausbau kostet nur einen bestimmten herabgesetzten Stundenlohn, aber Entsorgung ist umsonst, immerhin ist dieser „Schrott“ ja was wert? Das würde sich in meinen Ohren nur fair anhören.
Viele Grüße
pimpinelle
Hallo!
Also alte Rohre und Kabel werden auch ausgetauscht. Das wären also
osten, die wir selbst verkaufen könnten…
Ja, die Sachen kannst du selbst verkaufen.
… oder den Handwerkern sagen: entweder
der Ausbau kostet nur einen bestimmten herabgesetzten
Stundenlohn, aber Entsorgung ist umsonst…
Transport und Verkauf kosten Geld und Zeit. Nach Abzug dieser Kosten wird - wenn überhaupt - kaum noch Erlös übrig bleiben. Jedenfalls wird sich dafür kein Handwerker auf niedrigeren Stundensatz einlassen.
Das würde sich in meinen Ohren nur fair anhören.
Deine Ohren können nicht rechnen und machen sich Illusionen über die Mengen Altmetall und dessen Wert.
Wenn du sparen willst, vermeide Mischmüll. Also nicht alles zusammen in einen Container, sondern Holz, Stein und Metalle trennen.
Noch ein Sparvorschlag (der sehr viel mehr bringt als das Verhökern von ein paar alten Blechheizkörpern): Für die Planung der Sanierung eines Hauses aus den 60ern, zur Ausschreibung der Leistungen und die Kontrolle der Bauausführung solltest du einen Architekten beauftragen.
Gruß
Wolfgang
Hallo,
mach Dich mal schlau, was Deine Mülldeponier um die Ecke kostenlos entsorgt. Zumindest Fenster und Türen bekommst Du dort so weg.
Heizkörper nimmt der Schrotthändler mit. Da gibt es in der Regel kein Geld für, es sei denn es ist beriets Sortenrein, dann kannst Du mal beim Schrottplatz direkt anfragen.
Vorschlag 1 und 2 machen nur Sinn, wenn Du einen Anhänger hast und keine X Stunden fahren musst.
Tank geht nur über eine Spezialfirma wie schon beschrieben.
Halte Dich nicht mit den alten Müll auf. So wirkliche Werte sind da bei dem Jahrgang nicht zu holen. Der Müll bindet nur Deine Ressouercen und Deinen Platz. All das wirst Du für die Sanierung benötigen.
Gruß,
Alexandra
…
ich habs unlängst so gemacht: ich hab die türen und die
fenster uff die gass gestellt und davor dann immer den einen
oder anderen heizkörper. wenn die jungs kamen und den schrott
haben wollte, habe ich sie solangen belabert, bis sie auch
meinen sperrmüll mitgenommen haben…
Da fällt mir nur ein Wort ein: Umweltsau!!
Was meinst du denn wo die Deinen Sperrmüll hingeworfen haben?
In den nächsten Wald, Bauschutt ist teuer zu entsorgen und die
Schrottis haben es bestimmt nicht zum Bauschutt gebracht,
aber hauptsache Du bist ihn los…
cristalero
Noch ein Sparvorschlag (der sehr viel mehr bringt als das
Verhökern von ein paar alten Blechheizkörpern): Für die
Planung der Sanierung eines Hauses aus den 60ern, zur
Ausschreibung der Leistungen und die Kontrolle der
Bauausführung solltest du einen Architekten beauftragen.
Wer so viel Sparen will mit dem Ausbau und verkauf von Schrott, der wird mit Sicherheit keinen Architekten bezahlen wollen.
ich habs unlängst so gemacht: ich hab die türen und die
fenster uff die gass gestellt und davor dann immer den einen
oder anderen heizkörper. wenn die jungs kamen und den schrott
haben wollte, habe ich sie solangen belabert, bis sie auch
meinen sperrmüll mitgenommen haben.das hat 3 oder 4 mal gut geklappt, bis ich mal nicht da war.
da war das alte kupfer ausm bad weg und mein müll stand noch
da…
Na toll, da kann man sich ja schon denken wo das Zeugs, das Du auf diese Weise billig entsorgt hast, gelandet ist. Das wird dann von denen irgendwo in der Landschaft entsorgt, und die Allgemeinheit darf dann wieder die Entsorgung bezahlen. Hauptsache Du bist deinen Dreck los geworden.
Da fällt mir nur ein Wort ein: Umweltsau!!
auch wenn dein beitrag keine gute erziehung vermuten lässt, liegst du wohl in der sache nicht ganz falsch.
ich hab mir darüber ehrlichgesagt keine gedanken gemacht, denn ich bin selbst oft im wald unterwegs und mir würde es nie einfallen sperrmüll nicht sachgerecht zu entsorgen.
aber ich werde das so nicht mehr machen. meine denke damals war, dass die schrotties eben auch ne connection haben, wo sie sperrmüll kostenlos entsorgen können.
Wer so viel Sparen will mit dem Ausbau und verkauf von
Schrott, der wird mit Sicherheit keinen Architekten bezahlen
wollen.
Der darf sich dann aber auch nicht wundern, wenn er nach dem Umbau feststellt, dass er sich ein Schimmelparadies gebaut hat.
Ralph
Da fällt mir nur ein Wort ein: Umweltsau!!
auch wenn dein beitrag keine gute erziehung vermuten lässt,
liegst du wohl in der sache nicht ganz falsch.
Meine Erziehung lass mal schön aussen vor!
Da ich mit meinem Hund jeden Tag im Wald unterwegs bin
und den Müll viel sehe, kam mir nur das kotzen.
Aber wenigstens hast Du etwas gelernt…
cristalero
Hallo, ganz wichtig ist auch zu beachten , dass das Finanzamt auch noch kommen könnte, wenn die Summe des verkauften Metallschrotts über 600 €uro kommt. Dann bist du nämlich verpflichtet das bei der nächsten Einkommensteuererklärung als Einkommen anzugeben und zu Versteuern.
Ich spreche/schreibe aus Erfahrung
lg sn00py603
Hallo, ganz wichtig ist auch zu beachten , dass das Finanzamt
auch noch kommen könnte, wenn die Summe des verkauften
Metallschrotts über 600 €uro kommt. Dann bist du nämlich
verpflichtet das bei der nächsten Einkommensteuererklärung als
Einkommen anzugeben und zu Versteuern.
das würde mich sehr wundern, denn es ist ja das eigene gerödel, das man verkloppt. verhält sich m.e. genau so wie bei den üblichen ebay-verkäufen.
oder gibt es da ne spezielle schrott-regelung im EStG?
und warum gerade 600 euros ?
gruß inder
Hallo,
die Finanzämter lassen Laubenpiepern und Geleheitsschrottverkäufern eine Summe von 600€ im Jahr frei von der Einkommensteuer. Die Schrottfritzen, wo du das Zeug abgibst, verlangen im Normalfall Personalausweiß und Unterschrift, weil die das ja auch Steuerrechtlich verantworten müssen. Und damit bist du in den Fängen des Finanzamtes… leider.
Gruß sn00py603
PS: Ich hatte eine satte Steuernachzahlung und die Androhung eines Strafverfahrens wegen Steuerhinterziehung. Reicht das?
Hallo,
die Finanzämter lassen Laubenpiepern und
Geleheitsschrottverkäufern eine Summe von 600€ im Jahr frei
von der Einkommensteuer.
woher nimmst du die 600 denn - hab ich noch nie von gehört.
Die Schrottfritzen, wo du das Zeug
abgibst, verlangen im Normalfall Personalausweiß und
Unterschrift, weil die das ja auch Steuerrechtlich
verantworten müssen.
richtig, das hat mir unlängst auch mein heizungsmensch gesagt.
Und damit bist du in den Fängen des
Finanzamtes… leider.
ich kann soviel altschrott verkaufen, wie ich will. relevant für das finanzamt ist immer, wo das zeug herkommt. wenn ich auf meinem grundstück, dass ich vor 10 jahren gekauft habe, einen alten strommast zum schrottler bringe, dann kann das finanzamt gar nichts wollen.
wenn ich aber zum zwecke des wiederverkaufs altschrott kaufe oder einsammle, dann ist das ein evtl. steuerlich relevanter vorgang, da gebe ich dir recht…
PS: Ich hatte eine satte Steuernachzahlung und die Androhung
eines Strafverfahrens wegen Steuerhinterziehung. Reicht das?
dann war es entweder zurecht, weil es eben nicht „dein“ schrott war, oder du warst schlecht beraten, wenn es „dein“ schrott war.
im ausgangspost oben geht es um den hausschrott, also keine steuerpflicht…
gruß inder
osten, die wir selbst verkaufen könnten…