Also ich bin dabei mir ein Lichtsystem aufzubauen, welches nicht nur mir gefällt, sondern auch den Pflanzen in diesem Raum (sehr dunkel, da Fenster hinter Schrägwand steht und kein Licht zu Pflanzen lässt).
Ich selber bin Gärtner und weiß daher, welches Licht die Pflanzen benötigen um künstlich versorgt zu werden. Leider weiß ich aber nur das Farbspektrum bzw. Lichttemperatur (Kelvin).
Lampen wie Natirumdampf oder Niederdruck o.ä. wird mir zu teuer und Leuchtstoffröhren zuviel (da zu wenig Intensität= unmassen an Geräten)
Zu meiner Frage: Ich würde gerne Halogenstrahler einsetzen, Lux (Lichtintensität) reicht völlig aus, wie aber bekomme ich nun die Lichtfarbe heraus bzw. ist diese bei Halogenstrahler im allg. identisch?
Leider ist der Strahler bzw. die Birne nicht beschriftet, OVP besitze ich nicht mehr.
Wäre nett, wenn ich das durch eure Hilfe heraus bekomme .
Eine Bitte noch, könntet ihr !!! wenn möglich !!! Quellen angeben, damit ich diese Quelle in Zukunft als Bestätigung an andere abgeben kann?! Auch wenn nur durch Beruf o.ä. .
Herstellerseiten sollten sowas ausspucken! Also Osram usw… ansonsten würde ich mal behaupten das Glühdrahtstraher ein sehr ähnliches Wiedergabespektrum haben.
Aber meines wissens liefert eine 58W Röhre ähnlich viel Lumen wie ein 500W Halogenstrahler! Benötigt aber deutlich weniger Strom! Aber tröste dich, brauchst dann nicht mehr heizen, den Wüsteneffekt gibt es dabei
wie aber bekomme ich
nun die Lichtfarbe heraus bzw. ist diese bei Halogenstrahler
im allg. identisch?
Leider ist der Strahler bzw. die Birne nicht beschriftet, OVP
besitze ich nicht mehr.
‚normale‘ Halogenlampen haben eine (Farb)temperatur von etwa 3000 K
Photolampen Typ A 3200 K und Typ B 3400 K
Für Deine Zwecke ist das aber unerheblich.
Halogenlampen haben als Temperaturstrahler ein kontimuierliches Farbspektrum.
Also ich hoffe wir reden jetzt nicht aneinander vorbei, ich benötige Kelvin um die Farbe bestimmen zu können, Lumen bei LSR sind ca. 40 - 100/W - rechnerisch würde ich da 1/4 bis 1/5 soviel Lumen bei 100W kommen wie bei diesem Halogenstrahler, also ist dies nicht so tragisch, ich benötige aber Kelvin - weiß aber nicht, wie ich das messen soll…
Klasse … das ist die Kelvinmaße, die ich benötige,
nur wie erkenne ich nun Typ A und Typ B, denn eigentlich ist
Typ B dann doch ein wenig besser.
Typ A wäre besser, aber du willst die nicht wirklich nehmen.
Das sind Speziallampem mit gutem Preis.
Der Nachteil der hohen Farbtemperatur ist eine deutlich
geringe Lebensdauer der Lampen, oder ist es kein Problem für
dich, wenn jeden 2 Tag die Lampe gewechselt werden muß? http://de.wikipedia.org/wiki/Fotolampe
Abgesehen davon bleibt das Problem, dass Glühlampen einen
schlechteren Wirkungsgrad haben als alternative Lichtquellen.
Statt sichtbarem Licht wird der überwiegenden Teil der Ernergie als
Wärmestrahlung abgeben.
Quecksilberdampflampen oder Leuchtstoffröhre können bei höherem
Wirkungsgrad auch deutlich mehr Licht im Bereich 400-500nm
abgeben, wo die Pflanzen auch gut was mit anfangen können.
Bei viel stündigem Einsatz pro Tag kommen so übers Jahr
edliche €uronen an Stromkosten zusammen.
Pro 2W kannst du bei 8h Einsatzzeit mit ca. 1€ pro Jahr rechnen.
Bei 250W also ca. 120€ pro Jahr.
Gruß Uwi
Lampen wie Natirumdampf oder Niederdruck o.ä. wird mir zu
teuer
Wie Uwi schon angefangen hat zu rechnen, lohnen die sich aber finanziell trotzdem, wenn es darum geht sie länger zu betreiben. Der Anschaffungspreis ist eben nicht alles.
Also ich bin dabei mir ein Lichtsystem aufzubauen, welches
nicht nur mir gefällt, sondern auch den Pflanzen in diesem
Raum (sehr dunkel, da Fenster hinter Schrägwand steht und kein
Licht zu Pflanzen lässt).
Für präzise Angaben über die Lichtfarbe = Farbtemperatur in Kelvin gibt es Farbtemperatur - Messgeräte, die direkt anzeigen. Dürfte aber hier über das Ziel hinausgeschossen sein, weil recht teuer. Einfacher ist eine Digi - Kamera - kann ruhig älter und mit weniger Pixel sein, wichtig ist, dass sie verschiedene Lichteinstellungen hat: „Glühlampe“ hat ca. 2600 - 2800 K. Wenn man nun mit dieser Grundeinstellung einen mittelgrauen Karton mit verschiedenen Lichtquellen ohne Blitz fotografiert, ergeben sich farblich abweichende Ergebnisse, die die Lichtquelle beurteilen helfen. Dazu genügt das Monitorbild, Hardcopy ist nicht nötig, nur ein bisschen Routine. Je blauer das Bild desto höher der Kelvinwert (Sonnenlicht mittags etwa 6000 - 6500, im Schatten bis 10 000), Leuchtstoff-und Energiesparleuchten sind „diskontinuierlich“, weil das „weisse“ Licht aus roten, grünen und blauen Anteilen besteht, zwischen denen Lücken existieren; dieses Licht hat dann z.B. gelben oder grünen Farbstich. Natriumdampflampen sind sehr schmalbandig rotbraun, zwar evtl. für SW - Dunkelkammern und Strassenbeleuchtung, aber nicht für Pflanzenkultur geeignet.
Unser Auge ist sehr leicht zu täuschen; vieles „wissen“ wir und sehen es dementsprechend: ein Blatt Papier ist weiß und wir sehen es meistens so, auch unter verschiedenem Licht, wenn es keinen direkten Vergleich gibt.
Eine Lampe mit blauem Licht muss nicht unbedingt deshalb einen hohen Kelvinwert haben, nur eine Messung kann exakte Werte geben, meine vorgeschlagene Vergleichsmethode gibt Anhaltspunkte dazu.