Seit ein paar Wochen kann ich (66 J.) mich nicht mehr gerade hinstellen bzw. aufrichten. Eine Untersuchung ergab, daß 4 Halswirbel an einem Ende zusammengewachsen sind. Eine Blutuntersuchung ergab: Morbus Bechterew. Mittlerweile habe ich Problem beim Radfahren und Schwimmen, weil ich meinen Kopf nicht mehr soweit zurück lehnen kann wie früher. Auch das Bergwandern macht mir Probleme. Mein Arzt riet mir von einer OP ab und empfahl mir Joggen, damit der Rücken wieder beweglich wird. Außerdem soll ich tägl. morgens und abends jeweils 1 IBUPROFEN 400 - Tablette nehmen. Übrigens: Ich habe KEINE Schmerzen!
Wer von Euch hat(te) ebenfalls ein solches Problem und kann mir positive Therapieen mitteilen?
bei welchem Arzt warst du denn -von dem ausgehend was du schreibst denke ich beim Hausarzt…
(Du solltest zu einem Orthopäden gehen, einer mit Rheumatologischer Zusatzausbildung wäre super.)
Joggen dürfte es nicht besser machen -eher das Gegenteil.
Eine OP müsste nach allen Vor- und Nachteilen abgewogen werden. In relativ frühem Stadium ist diese nämlich nicht so aufwendig…
Auf jeden Fall eine Zweite Meinung dazu einholen!!
Was das Ibu soll frage ich mich auch… Diclofenac hätte ich jetzt noch verstanden -auch ohne Schmerzen wirkt dieses entzüngunshemmend.
positive Therapieen
Hast du dich mit dieser Erkrankung schon beschäftigt?
Sie ist nicht heilbar.
Es gibt aber durchaus einige Therapieansätze um das Fortschreiten zu verhinden bzw. zu verlangsamen.
Gut ist, dass du schon ziemlich „alt“ bist für die Erstdiagnose.
Aber wie oben schon erwähnt, gehört das alles in die Hände des Fachmanns.
noch eine ganz kleine Ergänzung da das Meiste schon Trashi geschrieben hat!
Wie schon geschrieben eine OP an der Halswirbelsäule ist unter den Umständen sehr schwierig!
Der Grad zwischen Querschnittslähmung und das nach einer OP da sgleiche Problem wieder auftritt (hier Verwachsungen der Gelenke) ist sehr groß!
Es gibt zwar inzwischen künstliche Bandscheiben aber das machen fast nur Spezialkliniken!
(z.B. Werner -Wicker -Klinik in Bad Wildungen (Hessen) oder SRH -Klinik in Karlsbad -Langensteinbach (Baden-Württemberg)
Wichtig wäre für Dich eine entsprechende Physiotherapie! Das heißt das mit Medikamenten und Physiotherapie eine gewisse Beweglichkeit erhalten bleibt!
Solche Therabänder gibt es inzwischen fast in jedem Sportgeschäft bis hin zu Discountern oder bei den Physiotherapeuten …
DEr physiotherapeut kann Dir auch Übungen zeigen, denn ich fürchte das ist erst der Anfang wenn man gar nichts tut wird es nicht gerade besser!
Wichtig ist auch Vorsicht mit den Medikamenten Ibu und Diclofinac / Celebrex oder wie sie alle heißen haben deutliche Nebenwirkungen!
Das heißt sie sind nicht unbedingt gut für Magen und Darm!
Den Orthopäden halt nach einem Magenschutz fragen (Tabletten odgl…)!
Bei den von Trashi genannten Selbsthilfevereinen auch einmal schlau machen welche Möglichkeiten es gibt! (Ärzte, Kliniken, Medikamente usw. …).
Gruss Joe
PS. Neben den Foren zum Thema Morbus Bechterew gibt es auch noch diese rein zum Thema Wirbelsäule und Bandscheiben sowie deren Erkrankungen
Hallo,
den Morbus Bechterew hast Du schon etwas länger. Die Versteifung der HWS ist bei diesen Krankheitsbild normal. An der HWS würde ich auch so nicht mehr therapieren. Evtl.Krankengymnastik n. Mc Kenzie? muss der Therapeut vor Ort entscheiden, bezügl. der verkürzten Muskelgruppen. Unterwasswerdruckstrahlmassagen (UWM) für den Schultergürtel + gesamten Rücken + Gesäß + Beine. Kräftigungsübungen für die Rücken-tiefen-muskulatur. Physiotherapie und Ostheopathie wäre meine Idee. Gruß Konstanze Diclo…vorsichtig bezügl. Magengeschwüre