Mitte Juni hab ich mir morgens im Bett die HWS verknackst, vermutlich verrenkt. War selbst schuld, hab ne blöde Bewegung gemacht: in Rückenlage den Hinterkopf ins Kissen gestemmt und dann den Rumpf nach rechts gedreht, da hat es laut geknackt, und seitdem hab ich Schmerzen. Hab anfangs abgewartet, ob es besser wird, wurde aber schlimmer, der ganze Rücken war verspannt und steif, vor allem konnte ich den Kopf kaum nach vorn beugen.
Der Orthopäde hat nach einer Woche getestet, wie ich mich bewegen kann, und da nix blockiert war, meinte er, ich hätte nix. Hat mir die Brustwirbelsäule, die zu der Zeit muskulär am schmerzhaftesten war, freigemacht, dann Quaddeln am M.Trapezius gespritzt, da wurde ich muskulär schmerzfrei.
Seit ein paar Wochen wird es wieder schlimmer, und zwar habe ich einen ständigen Druckschmerz im Nacken, untere Hälfte der HWS, und bei körperlicher Arbeit stellen sich Mißempfindungen in Unterarmen und Händen ein, die Hände schlafen ein.
Diese Woche war ich nochmal beim Orthopäden, der hat nochmal das Bewegungsausmaß getestet, meint immer noch, ich hätte nix, hat mich aber zum Röntgen geschickt. Es wurden 2 Bilder gemacht, nämlich von der Seite und diagonal, es ist nix zu sehen, kein Befund.
Nun hab ich ein bißchen gegoogelt und festgestellt, daß alle Röntgenbilder im www, die eine Verrenkung/ Luxation in der HWS darstellen, Frontalaufnahmen sind, nicht von der Seite und nicht schräg von vorn, sondern direkt von vorn (oder hinten).
Ist es sinnvoll, wenn ich auf eine dritte Röntgenaufnahme bestehe?
Abgetastet, ob die Wirbelfortsätze alle am richtigen Platz sind, hat der Orthopäde auch nicht.
Welche Diagnose-Methoden sind jetzt noch möglichund sinnvoll, um herauszufinden, was schiefsitzt - denn das fühlt sich definitiv so an. ?
Außerdem würde es mich interessieren, ob hier jemand weiß, ob es in Berlin einen Dorn-Therapeuten gibt.
Vielen Dank schon mal für Eure Antworten!
