Halt finden

Hallo liebe Wissenden,

ich habe den Eindruck, mit meiner persönlichen Entwicklung und meinem Lebensstil in einer Sackgasse gelandet zu sein. Ich bewundere diejenigen, die die Kraft und den Halt haben, ihren eigenen Weg durch das Leben zu gehen. Manche von ihnen finden Halt in der Religion, doch diese Option ist nichts für mich (Glauben kann man nicht erzwingen und ich glaube nicht an die religiösen Traditionen).

Deshalb die Frage: Worin findet ihr Halt im Leben? Was gibt euch die Kraft, auf eure Träume hinzuarbeiten? Wie schafft ihr es, ehrgeizige Ziele zu erreichen und gleichzeitig sich selbst nicht aufzugeben?

Viele Grüße,
Anja

Hallo, Anja,

Deshalb die Frage: Worin findet ihr Halt im Leben? Was gibt
euch die Kraft, auf eure Träume hinzuarbeiten? Wie schafft ihr
es, ehrgeizige Ziele zu erreichen und gleichzeitig sich selbst
nicht aufzugeben?

wo sind Deine Stärken, Anja, wo sind Deine Interessen? Was ist das, was Dich positiv auszeichnet?

Schreib es Dir auf und laß es auf Dich wirken. Welches Gefühl weckt das in Dir?

Beste Grüße,

Oliver Walter

Hallo,

ich toleriere mich. Das heißt, dass ich - zumindest ´Näherungsweise´ - mich entweder mit mit selbst solidarisiere, mich respektiere oder mich einfach nur so akzeptiere, so wie ich bin.

Das Akzeptanzkriterium ist Voraussetzung für jedes komplexeres Beziehungsgefüge zu mir selbst, abhängig von den jeweiligen zeitlichen Zusammenhängen in Bezug auf meine eigenen gesundheitlichen Belange. Grundhaltung: So weit ich mich akzeptiere, gelingt es mir meine Stärken und Schwächen auszuloten; nicht umgekehrt.

Aus den vier Kriterien entwickle ich ein ´räumlich strukturiertes Selbstbewusstsein´. Es dient mir als Voraussetzung für jedes ideellere Bekenntniss einschließlich zwischenmenschlicher Beziehungen (Partnerschaft, Zweckgemeinschaft, Freundschaft, Liebe, Glaube).

So fällt es mir schließlich leichter (Motiv), die ´Intergrität´ eigener Ipulse sowie auch jedes äußeren Impulses differenziert einzuschätzen und darauf angemessen zu reagieren oder dynamisch sogar zu agieren, je nach dem.

Zur Frage der Religiosistät: Sie ist so selbstverstänlich wie die persönliche Würde jedes Menschen. Was damit jeweils jeder anfängt bleibt ihm/ihr, soweit er/sie nicht die Freiheit anderer einschränkt, selbst überlassen. In diesen Fällen mit grundsätzlichen Einschränkungen je nach Abweichung: Vorbehaltlose Akzeptanz (Aikido-Prinzip).

Oberste Priorität im ´idealen Sinn´ hat für mich nicht die Hoffnung sondern Einsicht und Wille.

guvo

Verständnisfrage
Hi Anja,

Wie schafft ihr es, ehrgeizige Ziele zu erreichen und gleichzeitig sich selbst nicht aufzugeben?

Wie soll das geschehen: Sich aufgeben, weil ein ehrgeiziges Ziel erreicht ist?

Fragenden Adlergruß

hi

ich habe den Eindruck, mit meiner persönlichen Entwicklung und
meinem Lebensstil in einer Sackgasse gelandet zu sein.

dann wird es zeit mal was ganz anderes auszuprobieren - anderes Hobby, neue Interessen entwickeln, neue Menschen kennenlernen, dazulernen …

Manche von ihnen finden Halt in der Religion, doch diese Option ist
nichts für mich (Glauben kann man nicht erzwingen und ich glaube
nicht an diereligiösen Traditionen).

Deshalb die Frage: Worin findet ihr Halt im Leben? Was gibt
euch die Kraft, auf eure Träume hinzuarbeiten?

Ich prüfe welche Träume realistisch umsetzbar sind und mache sie zu meinen erklärten Zielen

Ich achte darauf, dass die Ziele nicht zu niedrig angesetzt sondern so, dass ich mich schon anstrengen muss, aber auch nicht so hoch, dass sie für mich nicht erreichbar (und damit frustrierend) wären

Ich ziehe meine Kraft und Stärke aus den kleinen und großen Erfolgserlebnissen des Tages - und wenn es tagsüber im Büro nichts gab, auf das ich stolz sein könnte, dann hat der Tag ja noch ein paar Stunden übrig aus denen ich etwas sinnvolles machen und daraus wieder Kraft ziehen kann :o)

‚Halt‘ in dem Sinne von Unterstützung (auch mal in Form von Kritik) , habe ich in meinem kleinen aber feinen Freundeskreis und bei meinem Partner -in meiner Familie eher nicht- ansonsten halte ich mich ‚selber‘ über Wasser

Wie schafft ihr es, ehrgeizige Ziele zu erreichen und gleichzeitig
sich selbst nicht aufzugeben?

wenn ich ein Ziel erreichen will gebe ich mich ja eben NICHT auf - im Gegenteil … erst wenn ich keine Ziel mehr habe käme das einer Aufgabe gleich - aber das passiert so schnell nicht, ich habe noch genügend Träume die ich zu (erreichbaren) Zielen machen kann ;o)

Gruß H.

Hi!

Wie schafft ihr es, ehrgeizige Ziele zu erreichen und gleichzeitig sich selbst nicht aufzugeben?

Wie soll das geschehen: Sich aufgeben, weil ein ehrgeiziges
Ziel erreicht ist?

Nee, nicht nach dem Erreichen, sondern im Prozess des Hinarbeitens. Ich meinte damit zum Beispiel, dass ich nicht nur stur aus purem Ehrgeiz auf berufliche Ziele hinarbeiten möchte.

Grüße,
Anja

Hallo Oliver,

Deshalb die Frage: Worin findet ihr Halt im Leben? Was gibt
euch die Kraft, auf eure Träume hinzuarbeiten? Wie schafft ihr
es, ehrgeizige Ziele zu erreichen und gleichzeitig sich selbst
nicht aufzugeben?

wo sind Deine Stärken, Anja, wo sind Deine Interessen? Was ist
das, was Dich positiv auszeichnet?

Schreib es Dir auf und laß es auf Dich wirken. Welches Gefühl
weckt das in Dir?

Stolz, Ehrgeiz, Tatendrang, aber auch (ein wenig lähmende) Angst.

Grüße,
Anja

Hallo, Anja,

Stolz, Ehrgeiz, Tatendrang

Du weißt, wer Du bist, Du weißt, daß Du etwas kannst, und Du möchtest Deine Fähigkeiten einsetzen.

aber auch (ein wenig lähmende) Angst.

Du bist Dir etwas unsicher, wohin Dich Dein Weg führen wird und ob Du Erfolg haben wirst.

Alles das sind die besten Voraussetzungen, Dich zu neuen Ufern aufzumachen, ohne den Halt zu verlieren: mutig, aber nicht übermütig.

Viel Erfolg.

Beste Grüße,

Oliver Walter

Hi Anja,

Ich meinte damit zum Beispiel, dass ich nicht
nur stur aus purem Ehrgeiz auf berufliche Ziele hinarbeiten
möchte.

So, wie Du das beschreibst, klingt das sehr lust- und freudlos. Das würde mich auch ins Schleudern bringen. Und dann ist das Ziel erreicht und kann abgehakt werden und danach kommt das Nichts.

Hier muss ich den zugegeben sehr abgegriffenen Spruch „Der Weg ist das Ziel“ einsetzen. Neun Stunden Büro am Tag, das ist verdammt viel Lebenszeit und die wollte ich mir nie durch Frust vermiesen lassen. Also hab’ ich mir gesagt: hab’ Spaß - selbst dann, wenn 1000 Pressemitteilungen zu falten und kuvertieren waren, weil grad keine Aushilfe da war. Ich hab’ dann ‚Maschine‘ gespielt, versucht, einen Rhythmus zu finden, der diese Tätigkeit automatisiert und perfektioniert hat, so dass am Schluss jedes zweifach gefaltete Blatt an den Kanten absolut bündig und im besten Falle der linke Stapel der Umschläge gleichzeitig mit dem Papierstapel rechts aufgebraucht war. Dies nur ein Beispiel, das vielleicht gerade in seiner Banalität das ausdrückt, was ich Dir sagen will.

Adlergruß

Hallo Oliver,

Alles das sind die besten Voraussetzungen, Dich zu neuen Ufern
aufzumachen, ohne den Halt zu verlieren: mutig, aber nicht
übermütig.

danke für deine Einschätzung. Ja, wahrscheinlich hast du Recht. Phasenweise fühle ich mich aber trotzdem halt- und orientierungslos, unsicher… Na ja, gehört wohl dazu.

Liebe Grüße,
Anja

Hey,

schön, dass du es schaffst, alles aus einem so positiven Blickwinkel zu sehen! Ich glaube, ich sollte auch versuchen, mehr Spaß in das Arbeiten hineinzubringen. Danke für dein anschauliches Beispiel!

Grüße,
Anja