ich habe eine vieleicht etwas theoretische Frage, da ich mir wohl eher kein Gefrierfach zulegen werde, welches auf den absoluten Nullpunkt kühlt. Nun zu meiner Frage: Sind Lebensmittel bei -273,15°C ewig haltbar? Wie gesagt es geht mir um die Theorie!!! Was sind die Unterschiede wenn wir den Versuch im Vakuum und auf „Erdniveau“ starten? Gibt es probleme mit der Atom- oder Zellstruktur? Sollte man einige Jahre für das Auftauen einplanen oder würde das „Produkt“ es auch bei relativ schneller Erhitzung überstehen? Ich konnte zu dem Thema leider nichts bei Prof. Google finden und würde mich über einige ernste Antworten freuen!
Hallo Fabian
Lebensmittel enthalten praktisch immer Wasser. Wenn Du den Aufbewahrungsbehälter evakuierst, so geht das Wasser mit raus, auch wenn es kälter wird, es wird gefriergetrocknet. Organische Verbindungen sind ziemlich stabil, auch bei tiefen Temperaturen, bei denen die Molekular- und Atombewegung praktisch aufhört. Wenn Du auftauen willst, spielt die Geschwindigkeit der Auftaurate kaum eine Rolle, da Eismoleküle ja nicht mehr wachsen können und die Zellwand durchpieksen. Ob das Gefriergut dann noch sonderlich schmeckt, es hat Gefrierbrand, wage ich allerdings zu bezweifeln.
Hallo
Gefrierbrand entsteht glaub ich durch bestimmte Bakterien, welche unterhalb 0 °C aktiv sind.
Das nicht direkt etwas mit matschig werden durch kristallisierende Vorgänge zu tun.
MfG
Sind
Lebensmittel bei -273,15°C ewig haltbar? Wie gesagt es geht
mir um die Theorie!!!
theoretisch ja, da die Atome keine (makroskopischen) Schwingungen mehr ausführen.
Was sind die Unterschiede wenn wir den
Versuch im Vakuum und auf „Erdniveau“ starten? Gibt es
probleme mit der Atom- oder Zellstruktur?
???
Da bei 0 K alles still steht, macht das keinen Unterschied.
Sollte man einige
Jahre für das Auftauen einplanen oder würde das „Produkt“ es
auch bei relativ schneller Erhitzung überstehen?
Warum sollte schelles Auftauen ein Problem sein?
Bei - 18 °C ist auch alles Wasser gefroren und das würde das Problem machen
Es gibt Proben, die in flüssigem Stickstoff gelagert werden und binnen Minuten oder höchstens Stunden aufgetaut werden und dann immer noch funktionieren, z.B. Spermien oder befruchtete Embrionen.
nichts hält ewig. Nach aktuellen Berechnungen wandelt sich die ganze Materie des Universums in Eisen um, soweit ich mich erinnern kann in rund 10 ^ 36 Jahren. Es gibt auch entgegen andrer Meinungen hier keinen Stillstand, da auch bei Energie Null noch Quantenfluktuationen beliebiger Grösse auftreten können; einfach formuliert, aufgrund der Unschärferelation kann immer etwas passieren, womöglich bis zur Geburt eines neuen Universums (Vielleicht freut sich dann jemand über die Vorräte…).
nichts hält ewig. Nach aktuellen Berechnungen wandelt sich die
ganze Materie des Universums in Eisen um, soweit ich mich
erinnern kann in rund 10 ^ 36 Jahren.
Dazu braucht man allerdings eine explodierende Supernova. Sowas geht nicht von alleine.