wie lange ist eine gute Krone eigentlich haltbar?
Wenn die fest angebracht ist, besteht dann noch die Gefahr, dass die „runterfällt“?
Ähm, klingt vlt etwas doof die Frage. Zum Hintergrund: Ich hab Anfang des Jahres eine Krone bekommen und die Behandlung war alles andere als angenehm. Auch hat sich das Provisorium mehrmals gelöst. Da ich sowieso schon Angstpatientin bin, war das alles andere als schön… Und bis heute ist mein erster Gedanke, wenn beim Essen etwas knackst und ich auf etwas Hartes beiße (harte Körner in Brot zB), dass da die Krone wieder runtergekommen ist. Kann das so schnell überhaupt passieren, wenn die fest eingesetzt ist?
also ich habe im Frühjahr 1995 im Rahmen einer umfassenden Gebiss-Sanierung insges. 8 Kronen auf einmal eingesetzt bekommen und die sind bis heute auch alle noch dringeblieben (bei normaler Zahnpflege und 1 x jährl. prof. Zahnreinigung).
provisorische Kronen werden mit einem ziemlich „schwachen“ Zement eingesetzt - denn sie sollen ja auch nach kurzer Zeit wieder entfernbar sein. Hingegen wird eine „definitive“ Krone wesentlich fester einzementiert und löst sich nur sehr selten von selbst wieder.
Also keine Angst.
Lieben Gruß
Dantis
Hallo,
wie lange ist eine gute Krone eigentlich haltbar?
Wenn die fest angebracht ist, besteht dann noch die Gefahr,
dass die „runterfällt“?
Kann das so schnell überhaupt
passieren, wenn die fest eingesetzt ist?
Grüße, eeyore
Servus eeyore,
natürlich bekommst Du jetzt eine ‚kommt darauf an‘-Antwort, aber das hast Du ja hoffentlich erwartet?
Eine Krone, die nach den Regeln der Kunst präpariert/hergestellt wurde, kann jeden, der so eine Anfrage stellen kann ohne Schwierigkeiten überleben. Schlampige oder risikobereite Zahnärzte können die Lebensdauer auf Wochen verringern. Wenn z.B. der abgeschliffene Zahn an den Fujiama erinnert (keine nahezu parallelen Wände), oder wenn der Zahnstumpf eben gerade über das entzündete Zahnfleisch drüberschaut (Kronenstumpf zu niedrig, Einblutung bei Abdrucknahme und Einsetzen), dann zieht der eben genossene Florentiner die Krone heraus und - so schnell kann man gar nicht mit dem Kauen aufhören - der nächste Zubiss verdengelt den feinen Kronenrand, läßt ein Stück Keramik abplatzen, oder auch ein Stückchen des Zahnes, der da nicht mehr aus dem Weg konnte. All das gibt es, im Normalfall aber gilt:
Einsetzen, Nachkontrolle mit evtl. Einschleifen, und gut is!
Bei Angstpatienten kommt noch eine Besonderheit hinzu:
Das ständige feine Zittern, das diese Menschen auszeichnet, rüttelt in der Regel eine eingesetzte Krone so schnell wieder locker, daß die Ausgangstüre der Praxis selten vorher erreicht wird. Moderne Praxen bieten deshalb gegen geringes Entgelt komfortable Übernachtungsmöglichkeiten an )
Was ich damit sagen will: wer es geschafft hat, all das mitzumachen, was für so eine Krone notwendig ist, ist kein Angstpatient! Die sehen anders aus. Du kannst halt zahnärztliche Behandlungen nicht so besonders gut leiden - es gibt nichts normaleres.
ich möchte mich gar nicht lange über die Haltbarkeit im Speziellen auslassen. Das haben schon andere gemacht. Möchte auch nur zur Beruhigung sagen, dass ich viele Kronen habe, und bis heute ist noch keine
herunter gekommen. Eine begleitet mich bereits seit ca. 20 Jahren und sie sitzt und sitzt und sitzt. Lieber entspannt bleiben und den Medizinern
vertrauen, dass sie schon den Besten „Zement“ genommen haben.
danke an euch für eure Antworten!
Beruhigt mich ja schon ein bisschen.
Ich vertraue meinem Zahnarzt da schon, dass er gute Arbeit geleistet hat. Seitdem die Krone fest eingesetzt ist, hatte ich da bisher auch noch keinerlei Probleme mit. Zum Glück. Ich hoffe auch, das bleibt so
Ist halt nur diese Angst, die immer noch in mir steckt. Wollte daher gern einfach nur bestätigt haben, dass die eigentlich wirklich eher unbegründet ist.
Deswegen: danke!