Moin,
Schließlich gibt es doch einige Kinder mit ähnlichen IQs und
Hochbegabung. Die sind aber nicht alle verhaltensauffällig,
sondern nur einige davon. Was unterscheidet also die
verhaltensauffälligen Kinder von den nicht
verhaltensauffälligen Kindern mit ähnlichem IQ ?das ist ne gute frage. zum einen würde ich sagen, daß bei den
nicht verhaltensauffälligen 130ern eine annähernd hohe
intelligenz in allen bereichen vorliegt und keine
inselbegabung (wie bei meinem kind) vorliegt.
Du meinst also „Inselbegabung“ ist ein Kriterium, dass verhaltensunauffällige hochbegabte Kinder von verhaltensunauffälligen hochbegabten Kindern unterscheidet ? Ist das eine irgendwie abgesicherte Erkenntnis oder vermutest du das ?
zum anderen
denke ich, daß die nicht verhaltensauffälligen 130er nicht bei
einem psychologen vorstellig werden, wenn keine sonstigen
auffälligkeiten vorliegen. warum auch? die sind in der schule
prima, kommen prima mit der umwelt zurecht und machen nicht
den eindruck, …wie soll ich sagen?? …innerlich nicht
ausgeglichen, ja teilweise richtig „innerlich errissen“ zu
sein.
Schon klar, aber warum sind manche hochbegabten Kinder so, und andere eben nicht. Nur wenn dieses „warum“ geklärt ist, kann man doch den verhaltensauffälligen Kindern helfen, oder nicht ?
leider habe ich die
auswertung des tests noch nicht vorliegen, ich versuche mich
einfach mal an ein paar laienhafen beispielen:
wenn das kind zB in sich zurückgezogen ist, nur 1-er in der
schule schreibt, die sozialkompetenz nicht ausgeprägt ist,Das wäre zumindest ein Anhaltspunkt. Gibt es irgend einen
Hinweis dafür, dass die Sozialkompetenz bei Hochbegabten
weniger ausgeprägt ist, als bei anderen Kindern ?nein, natürlich nicht.
Das heißt also, nicht die Hochbegabung ist hier das Problem, sondern die mangelnde Sozialkompetenz ?
Aus Unverständnis zu treffen, kann natürlich immer zu
Agression führen. Dazu muss ein Kind hingegen nicht hochbegabt
sein.sicher MUSS es das nicht, da spielen ein haufen von
umweltfaktoren eine rolle.
Genau für diese Faktoren interessiere ich mich 
Das wäre nett. Frag doch mal den Therapeuten, was
verhaltensauffällige Kinder mit einem IQ von 130 von anderen
Kindern mit einem IQ von 130 unterscheidet, die nicht
verhaltensauffällig sind. Das würde mich ernsthaft
interessieren.das hatte ich schon mal angedeutet. es ist halt so, daß
verhaltensunauffällige kinder mit hohem IQ seltener erfaßt
werden, weil kein handlungsbedarf besteht.
Das heißt, die Psychologen wissen nicht, was verhaltensauffällige Kinder mit hohem IQ von nicht verhaltensauffälligen Kindern mit hohem IQ unterscheidet ?
Gruß
Marion


Wie schade sowas immer ist. Die Lehrerin dieses von mir erwähnten Jungen beharrt zum Beispiel darauf, daß er nichts anderes lesen soll als seine Umi-Fibel. Nur: Zu Hause liest er sämtliche TKKG und Drei??? Bücher. Was soll der denn mit UMI? *kopfschüttel*