Hamburger - dt.Staatsbürger oder Fast-Food?

Hallo zusammen,

neulich habe ich mich wieder einmal gefragt, welche etymologische Bedeutung das Wort ‚Hamburger‘ hat.
Kommt es tatsächlich aus dem englischen (‚Ham‘ und ‚Burger‘?!), wenn ja, was hat das dann mit Schinken zu tun?

Schonmal Danke für eure Antworten.
Viele Grüße
Kai

Hi,

ich habe mal gehört, dass das wirklich nach der deutschen Stadt benannt ist - obwohl es in Amerika auch eine Reihe von Städten oder Orten namens Hamburg gibt.

Namensgeber waren die Hackfleischklopse, die damals aus Deutschland importiert wurden. Die Essweise (Brot, Ketchup) haben die Amis erfunden. Weil die Dinger aus Hamburg kamen, nannten sie das Ganze dann so. (das -er kam dann später)

Gruss Hans-Jürgen
***

Hi, Kai und Hans-Jürgen,

zu diesem Thema steht im „Lexikon der populären Irrtümer“:

_ Hamburger

Die meisten Engländer und Amerikaner, aber auch manche Schnellimbiß-Kunden hierzulande glauben, »Hamburger« käme von Schinken = ham, so wie »Cheeseburger« von cheese = Käse oder »Fishburger« von Fisch.

In Wahrheit hat der Hamburger seinen Namen tatsächlich von der Stadt Hamburg. Ursprünglich ein einfaches Hackfleisch, so wie von den Tataren Rußlands im Deutschland des 14. Jahrhunderts übernommen (die Tataren wollten durch das Kleinhacken vor allem das zähe Fleisch der russischen Steppenrinder genießbarer machen; noch heute erinnern wir uns daran mit dem »Beefsteak Tatar«), kam dieses mit deutschen Auswanderern über Hamburg nach Amerika; dort klemmte man es dann, vermutlich um Besteck zu sparen, nach dem Braten zwischen die zwei Seiten eines aufgeschnittenen Brötchen.

Auf der Weltausstellung in St. Louis 1904 wurden dieses Hackfleischbrötchen als »Hamburg« verkauft (noch ohne »er« am Schluß); weniger später kam dann noch das »er« dazu, und so heißen diese Hackfleischbrötchen heute noch Hamburger.

Lit.: Charles Panati: Universalgeschichte der ganz gewöhnlichen Dinge, Frankfurt 1994.
[Lexikon: Hamburger, S. 1. Das digitale Lexikon der populären Irrtümer, S. 635 (vgl. LexPI Bd. 1, S. 135)]_

Und als Zusatz:

_ Hamburger
Hamburger sind der beliebteste deutsche Schnellimbiß (s.a. »Döner Kebap«)

Wenn man der Welt am Sonntag glauben darf, werden in Deutschland mehr Döner als Hamburger gegessen: für insgesamt 3,6 Milliarden Mark im Jahr, das entspricht 200 Tonnen Döner Kebab täglich oder über das Jahr gerechnet 800 Millionen Portionen, pro Bundesbürger 10.

Lit.: »Deutschland - Dönerland«, Welt am Sonntag, 30.6.1996.
[Lexikon: Hamburger., S. 1. Das digitale Lexikon der populären Irrtümer, S. 636 (vgl. LexPI Bd. 2, S. 138)]_

Gruß Fritz

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… und wenn ich dann …(off topic)
Mahlzeit Experten !

… im obigen Sinne

so wie »Cheeseburger« von cheese = Käse oder
»Fishburger« von Fisch.

ordentlich Maggi darüberkippe, wird das Ding ein
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WÜRZBURGER !

Grüße aus Wien
Helmut

Hallo.

daran mit dem »Beefsteak Tatar«), kam dieses mit deutschen
Auswanderern über Hamburg nach Amerika; dort klemmte man es
dann, vermutlich um Besteck zu sparen, nach dem Braten
zwischen die zwei Seiten eines aufgeschnittenen Brötchen.

Wobei nachgewiesenermaßen diese Art, Besteck zu sparen, aus dem 9. Jh. stammt, nämlich von dem in Norwegen zugewanderten Fortuitus Eduardo, der eine Scheibe Brot zwischen zwei Spiegeleier klemmte. Wie er selbst bemerkte, bedurfte dieses Verfahren noch der Verfeinerung.

Gruß kw

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Supa! *ggg* owT
.

Gurnemanz aller Länder …
verewigt euch!
FR

Danke, Oki,
nach einem insgesamt gesehene Sch…Tag endlich etwas zum herzlich lachen.
Grüße und *
Eckard

…und sollte der Koch so sehr verliebt sein, dass ihm das Salzfass ausrutscht, dann…

… ja, dann…

dann wird es wohl ein Salzburger…

Ist ja schon gut. Bin ja schon weg.
Uschi *g*

Danke, Oki,

Gern geschehen …

nach einem insgesamt gesehene Sch…Tag endlich etwas zum
herzlich lachen.

und wenn Du noch herausfindest, wer Fortuitus Eduardo war bzw. ist, bekommst Du Deinen Stern wieder.

Gruß kw