Hamburger Schaltung light, zulässig?

Situation:

Zwei Leuchten an entfernten Positionen, bei jeder sitzt ein Taster/Schalter (was ich da einbaue, kann ich wählen, deshalb der Schrägstrich). Diese sollen gemeinsam über die Bedienelemente gesteuert werden, was entweder über eine Wechselschaltung oder Taster mit Stromstoßrelais zu bauen ist.

Zur einen Position (nennen wir sie A) kann ich hinlegen, was ich will. Zur anderen (B) führt nur ein vor langem verlegtes Kabel NYY-J 4G1,5. Da es ein Erdkabel ist, könnt Ihr Euch ja denken, dass es nicht so einfach rauszureißen und zu ersetzen ist.

Wenn man Wechselschalter verwendet, würde nur die verbotene hamburger Schaltung in Frage kommen.

Wenn ich Taster und Stromstoßschalter verwende, muss ich die 4G1,5 wie folgt belegen:

  • PE ist PE, auch wenn ich den dort nirgends brauchen sollte.
  • blau ist N, damit die Leuchte auf der Außenseite der Fassung immer sicheres Potenzial hat. (Das ist ja, was man mit dem Verbot der hamburger Schaltung zu erreichen versucht)
  • braun ist der geschaltete N, er führt zur Leuchte
  • schwarz ist die Schaltleitung zur Steuerung des Stroßmstoßschalters

Dazu ist dann an der Position A der Stromstoßschalter installiert. Sowohl eine Seite der Spule, als auch eine Seite vom Schließer liegen auf dem Außenleiter. Die andere Seite der Spule liegt an den Tastern, der eine (A) direkt, der andere (B) über den schwarzen der 4G1,5. Die Taster verbinden nun bei Betätigung die Steuerader mit N, den ich ja an beiden Positionen habe.

Das Problem, das ich sehe, ist, dass die Spule des Stromstoßschalters immer auf mindestens einer Seite auf L ist und die schwarze „Steuerleitung“ immer auf L ist, außer ein Taster wird gedrückt. Mir persönlich missfällt es, N zu schalten. Andererseits gibt es keine Stellen, an denen Laien hier ohne Nachdenken an dauerhaft bestromte Teile kommen könnten, was meiner Meinung nach den Hauptunterschied zur hamburger Schaltung ausmacht. Taster und Stromstoßschalter sind fest in UP- und Abzweigdosen eingebaut.

Randnotiz: Das Problem trat auf, weil ich diesen Teil der Hausinstallation als einen der letzten von TN-C auf TN-S umzustellen begonnen habe. Vorher war der blaue ja für Schaltzwecke frei. Insbesondere, weil das Teile vom Garten umfasst, lege ich Wert drauf, dass da ein FI mit im Boot ist und dieser auch seinen vollen Funktionsumfang liefern kann, was eben nur im TN-S-Netz geht.

Alternativ müsste ich mir eine Funklösung ausdenken, was mir aber auf Grund des Zoos, den ich schon pflege (Klassisch, DALI, Shelly, Busch-Jäger waveline) Darmgrimmen bereitet.

Ich verstehe das Problem nicht, denn die Lösung erschein recht simpel: Stromstoßschalter brauchen nur 2 Leiter: Phase zum Taster und geschaltete Phase zum Stromstoßschalter. N u. PE werden mitverlegt, aner nicht gebraucht, außer, man will den Taster beleuchten.. Der eigentliche Schalter sitzt in der Verteilerdose.

Kann es sein, dass du Treppenlichtschalter und Stromstoßschalter gleichsetzt?

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Die Spule vom Stromstoßschalter benötigt einen N.
Der ist am Punkt A ja vorhanden.
Aber zum Punkt B gibt es nur vier Adern.
Wir benötigen eigentlich:
L zum Taster
L geschaltet zur Leuchte
N zur Leuchte
PE
und halt auch L getastet vom Taster zurück zum Punkt A.

Wenn man bei B nun nicht Dauerspannung L auf den Taster gibt, sondern am Taster den N anschließt, dann würde der Stromstoßschalter über den N getastet. Das funktioniert.
Die Frage ist: Darf man den N als „Tastdraht“ nutzen?