Hamse die nich mehr alle ?

Warum mietet sich der An nicht eine Wohnung am Arbeitsplatz. …?

… Nils, der täglich 84 km fährt (pro Strecke)

So unterschiedlich wie die Menschen sind auch die Meinungen und Wünsche.
Was liegt also näher, als jeden Entfernungskilometer von der gezahlten Lohnsteuer absetzbar zu machen? Ohne Stufen, und vor allem vollkommen unabhängig vom jeweils benutzten Verkehrsmittel!
Die Vorteile liegen auf der Hand:
a) Bürokratie minimiert
b) Den ökonomischen Vorteil streichen exakt diejenigen ein, die sparsam zur Arbeit kommen.
c) ÖPNV wird da interessant, wo er sich auch wirklich lohnt
d) Autobesitz wird nicht bestraft
e) Autofahren wird nicht belohnt

Nachteile?

  1. Irgendjemand wird sich ungerecht behandelt fühlen - Und? Bei welchem anderen Modell werden alle tatsächlich gerecht behandelt?

Gruß,
Peter

Nein,
ich nehme daher nicht an das du weist was ein kleines Fahrzeug für Kilometlereistungen 25-30 TKM/ Jahr kostet.
Wichtig ist hierbei die zuverlässigkeit des Fahrzeuges, da es nahezu ausschliesslich für die Fahrt zum Arbeitsplatz angestzt wird.
Ein Gold Diesel kostet hier gebraucht 10000-15000 Euro.
Die gleiche Zuverlässigkeit schafft aber auch ein 190er Einspritzer für 2000 Euro.

Jetzt erklär mir mal wie ein junger alleinstehender AN 10000 Euro für einen gebrauchten Golf über hat.

Fakt ist das junge AN meist 400-450 Euro im Monat aufbringen müssen (Ohne Wertverlust / Reperaturen Auto) um den täglichen Arbeitsplatz
in einer Entfernung von 50 KM zu erreichen.

Da kannst du mir auch erzählen was du willst. Wer täglich bei jeden Wetter 100 KM fahren muss und das Auto sofort einsatzbereit ist fährt einen alten Mercedes, Audi, BMW.
Das Fahrzeug muss bei jeden Wetter anspringen und losfahren können.
Hat er das nicht, verliert er seinen Job wegen nicht einhaltung der Arbeitszeiten.

Wenn die Preise für die Arbeitsfahrt noch teurer werden braucht ein AN mehr Lohn. Hinzu kommmt er wird auch keine Einkaufsbummel etc. mehr machen also auch kein Geld in Konusm werfen.

Andersrum muss ich als AG darauf achten das die AN pünktlich sind.
Zahle ich ihnen zu wenig Lohn und die gurken mit einen 10 Jahre alten Peugot oder R5 rum weis ich das die im Winter nie pünktlich sein werden.

Im übrigen kannst dir deine Diskussionen über tollen Autradio sparen, ich habe nicht einmal ein Autoradio und kenne in meine grossen BVekanntenkreis niemanden mehr der Riesen Lautsporecher etc. eingebaut hat. Da lebst du 10-20 Jahre hinterher.
Warscheinlich auch bei deinen Vorstellungen was ein Golf Diesel kostet. Empfehle dir mal www.ebay.de.
Du brauchst auch nicht der Annahme sein ich hatte mir keien Gedanken dazu gemacht oder kann die Thematik nicht überblicken.

Also der Fakt ist es muss eine Entlastung der Fahrtkosten zum Arbeitsplatz her. Eine erhöhung ist abolut Arbeitsplatzschädigend da weder AN noch AG diese Mehrkosten auffangen können.
Die Grünen sind mir ja teils sympatisch, nur aber wer sich das ausgedacht hat muss ein realitätsfremder wirtschaftsschädigender Volltrottel sein. (Die bezeichnung passt sehr genau)

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

  1. Kfz-Steuer basierend auf CO2, NOx, HC, SOx, Ruß Emissionen
    durch entsprechende Faktoren.

Das würde ich in die Mineralölsteuer mit reinpacken.

Nö, eben nicht. es ist ein Riesenunterschied ob einen Liter
Sprit mit einer LT oder einer Harley verfahre. Oder mit einem
neuen Diesel im Vergleich zum berüchtigten Bauernferrari 200D

Recht hast Du. Habe ich nicht bedacht.

*grins* Kinder als Luxus zu betrachten, geht an der Realität
aber ziemlich vorbei…

Falsch. Rechne mal durch was Dich die „dir im Grunde völlig
unbekannten inkontinenetn Verwandten“ (Atze Schröder) kosten.
Wer Kinder haben will soll das auch - wenn er sich das leisten
kann.

Ohne irgendwelche Hilfen? Wenige. Das heißt, deutlich weniger Kinder. Und in ein paar Jahrzehnten geht dann das Gejammere über die schrumpfende Bevölkerung erst richtig los…aber gut, das muß ich dann ja nicht mehr hören.

Kubi

Hallo!

Also der Fakt ist es muss :eine Entlastung der :Fahrtkosten zum
Arbeitsplatz her. Eine :erhöhung ist abolut
Arbeitsplatzschädigend da :weder AN noch AG diese :Mehrkosten auffangen können.

Zu diesem Punkt schrieb ich hier etwas: http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarticl…

Autofahren war unter Berücksichtigung der Einkommen noch nie so billig wie heute. Seit ich einen Führerschein besitze (1968), verfolge ich natürlich das Geschehen bei den Pkw-Betriebskosten. Daher weiß ich, daß mindestens seit 1968 die angeblich viel zu hohen Sprit- und sonstigen Betriebskosten ein immer wieder aufgewärmtes Dauerthema sind. Mindestens ebenso lange wird wiederholt, bald könne niemand mehr Auto fahren usw. - alles alte Kamellen ohne Wahrheitsgehalt.

Gruß
Wolfgang

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Hallo zoomi,

Wer hier täglich einfach 50KM Fahrtweg aufbringt um an seine
Arbeitsstelle zu kommen hat meist einen alten Mercedes, BMW,
Audi da die Sommer wie Winter einsatzbereit sind.
Der Verbrauch Autobahn liegt hier aber meist 10-12 Liter.

:smile:
Ich fahre zufälligerweise jeden 90 Km. Mit meinem Toyota Yaris (sehr zuverlässig) habe ich einen Verbrauch von etwas über 5 l/100 Km über das Ganze Jahr gerechnet. Die Steuer ist auch etwas günstiger.

Der AN geht also 2 - 2,5 Monate im Jahr nur dafür zum arbeiten
damit er die Fahrt zur Arbeitsstelle (gerde mal 50km Autobahn)
finanzieren kann.

Das ist das persönliche Schicksal des einzelnen. Muss den jede persönliche Schwierigkeit und jede Last durch den Steuerzahler getragen werden?

Gruß
Carlos