Die Grünen fordern eine ökologische Finanzreform (Foto: dpa)
Die Grünen fordern eine umfassende ökologische Finanzreform, die das Fliegen und Autofahren zum Teil teurer, das Bahnfahren dagegen billiger macht. Umweltschädliche Subventionen müssten abgebaut, steuerliche Anreize für umweltfreundliches Verhalten geschaffen werden, sagte Grünen-Vizefraktionschef Reinhard Loske der „Berliner Zeitung“. Ein von Loske ausgearbeitetes Konzept zur Fortentwicklung der Ökosteuer soll auf der Grünen-Klausurtagung in Wörlitz beraten und dem Bericht zufolge schon in Kürze von der Fraktion verabschiedet werden.
Grüne wollen Entfernungspauschale kürzen
Demnach befürworten die Grünen unter anderem eine Kerosinsteuer und eine Mehrwertsteuer auf grenzüberschreitende Flüge. Auch eine gekürzte Entfernungspauschale ist Teil des Konzepts. Im Gegenzug ist für Bahntickets nur der halbe Mehrwertsteuersatz vorgesehen. Zudem soll für Altbausanierung und zur Stromeinsparung mehr Geld zur Verfügung gestellt werden. Die derzeitige Höhe der LKW-Maut wird in dem Papier als „Einstieg“ bezeichnet. Die Kfz-Steuer soll künftig nicht mehr nach Hubraum, sondern nach Verbrauch berechnet werden. Bei der Ökosteuer plädieren die Grünen Loske zufolge für eine jährliche Überprüfung. Langfristig sei eine weitere Erhöhung nicht auszuschließen.
„Überfällige Reform“
Nach Loskes Angaben haben die Umwelt- und Finanzexperten der Grünen-Fraktion dem Konzept bereits zugestimmt. Es sei Grundlage für die Gespräche mit der SPD. Die Entscheidungen darüber sollten noch in diesem Jahr fallen. Die Koalitionspartner hätten ursprünglich vereinbart, die Ökosteuer bereits bis 2004 zu überprüfen, daher sei eine Reform „überfällig“.
langsam wird mir diese land unheimlich …
ich wander aus nach micronesien.
t.
Hallo!
Im Allgemeinen finde ich einige der Vorschläge nicht schlecht. So würde ich dem Vorschlag zustimmen, die KfZ- Steuer nach Verbrauch zu berechnen. Allerdings „vergessen“ die Grünen, daß sie die größten Umweltschw…e sind. Da lassen sich die Herren 50m von der Fahrbereitschaft fahren, weils ja einfacher und bequemer ist. Ebenso wird vergessen, daß diese Herren ja keine KfZ- Steuer zahlen müssen, egal wieviel der geschenkte Dienstwagen auch schluckt.
Des weiteren fände ich den Vorschlag, Kerosin teurer zu machen, auch sinnvoll, wenn diese Herren auch ihre „Dienstflüge“ bezahlen müssten, bzw. die Europaabgeordenten auch nur das bekämmen, was sie für ihre Flüge tatsächlich bezahlen.
Auch halte ich eine PKW- Maut für äusserst sinnvoll, wenn dann die KfZ- Steuer sinkt. Schliesslich ist Deutschland ein Transitland. So soll jeder bezahlen, der auf Deutschlands Autobahnen unterwegs ist.
Wenn diese ganzen Sachen beachtet werden würden, könnte man ernsthaft über solche Schritte nachdenken. Bis dahin: Keine Ökosteuererhöhung und keine Subventionierung der Pleite-Ag Deutsche Bundesbahn!
Gruß
Florian
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Nein, nein, die haben noch nicht alle… Euros abgegriffen !
Das ist das ganze Problem.
Angefangen hat es bereits mit dem geregelten Kat, dessen Einführung in D mind. 15 Jahre zu spät kam (siehe Kalifornien und Japan !) und dann noch durch technische Irrwege wie „Abgasrückführung“ und „ungeregelter Kat“ künstlich verzögert wurde.
Solange die deutschen Autofahrer lieber etliche tausend Euro für
- Alufelgen, Potenzgeländer oder Dackelurinale statt für moderne Umwelttechnik (beim PKW) oder für
- prollige Kohlefaserimitate, Dröhntüten, vergoldete Getriebeinnengardinenhalter statt ABS und Kat (beim Mopped)
ausgeben wird sich das auch schlecht ändern lassen.
Daß dann die Grünen den Kotauzwang (genauer: die Kompromißgeilheit zwecks Regierungswechsel) bei der SPD 1998 ausnutzten um die Wirtschaft in den Würgegriff ihrer „Umwelt“-Ideologie zu nehmen ist nur der vorläufige Höhepunkt.
Der in den letzten 30 Jahren (nicht erst vom gescheiterten Deutschlehrer) durch Inkompetenz an die Wand gefahrene Staatshaushalt schreit nach mehr Geld wie ein Junkie nach dem nächsten Schuß. Nicht zuletzt die Folge von Reformunfähigkeit und kollektivem Verpennen des Strukturwandels seit Anfang der 70er Jahre.
Was will man erwarten: Sollen die Frösche den Sumpf trocken legen ? Wohl kaum.
Der Verkehr ist nur ein Punkt, bei dem es im Argen liegt - dazu komme ich gleich wieder zurück, sorry für ein bißchen off-topic.
Die Wahrheiten sind unbequem, ich mache mal eine Liste auf:
- Wegfall aller Steuerabzugs- und -fördermöglichkeiten.
D.h.: Besteuerung aller Einkommensarten incl. Schicht- Nacht- und Feiertagszuschläge, Ersatzloses Streichen von Entfernungspauschalen, Eigenheimförderung, Kindergeld, Kinderabsetzbarkeit bei der Steuer, Abschreibungsmodelle (angefangen vom Kokosnußfrachter vor Fidschi bis zur Kaffeemaschine in der Kanzlei).
- Kurzfristiges Verbot (z.B. ab 2006) der Neuzulassung von Privatfahrzeugen (Zwei- und Mehrräder), die nicht in einem vernünftigen Maße dem Stand der Technik entsprechen. Darunter fallen alle Benziner
- Autobahnmaut für ALLE Fahrzeuge auf der BAB, Ausnahme sind
noch festzulegende Ballungsräume um Verlagerung in den
Stadtverkehr zu vermeiden.
Dabei ist ebenfalls auf die extrem unterschiedlichen Schadstoffbelastungen und Straßenbeschädigungen von PKW und LKW abzustellen
Auf dem Wege werden auch gleich die unnötig verwaltungsaufwendigen Kleinkrempelsteuern Streichhölzer, Spielkarten, Salz und dergleichen Anachronismen mehr abgeschafft.
Bernd
Verbrauchsabhängig? Haben wir doch längst!!!
Also bei allem Respekt vor meinen ‚denkenden‘ Mitmenschen, die verbrauchsabhängige Steuer gibt es doch schon längst!
Eine ‚Normverbrauchsabhängige‘ Steuer einzuführen, würde den bisherigen Schwachsinn allerdings noch toppen.
Was hat denn bitte der Normverbrauch von Opis V8 mit dem tatsächlichen Verbrauch gemeinsam? NICHTS! - solange das Ding in der Garage steht.
Warum soll jemand der ein billiges Schluckloch kauft, nur mit der Anmeldung, ohne einen einzigen Kilometer zu fahren, dem 100tkm/Jahr-Außendienstler die Steuern für seinen super-spar-TDI mitfinanzieren, wenn doch der den Asphalt weghobelt?
Jeder, der so eine hirnrissige Logik sein eigen nennt, soll doch von mir aus Politiker werden!
Doofes Deutschland,
wo Leute so’n Stuss auch noch ernst meinen …
*Grummel*
Peter
Übrigens: Kosten und Energie stehen in einem ziemlich konstanten Verhältnis zueiander, wenn man nicht mit Milchmädchen-Gesetzen daran rumpfuscht!
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Hallo Bernd,
Deine sechs Vorschläge sind sinnvoll und ich befürworte sie mit einer Ausnahme. Punkt 5 müsstest du anders formulieren. ->
Denn…
was ist eigentlich der effektive Unterschied zwischen Mineralölsteuer, Ökosteuer und Mehrwersteuer auf Kraftstoffe?
Übrigens bin ich Pendler und fahre jeden Tag mindestens 80 Kilometer Autobahn. Und dennoch plädiere ich für die Abschaffung der Entfernungspauschalen und eine PKW-Maut würde ich gelassen hinnehmen.
Aber ich weiss, dass es mindestens 75% aller Landseute vollig egal ist, wie sinnlos oder ungerecht eine Förderung ist, solange sie persönlich davon profitieren und dass sie den Politiker abwählen, der ihnen diese Förderung abnehmen will.
Gruß
Carlos
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Hallo,
ich möchte nur anmerken das eine verringerung der Etfernungspauschale die dringend notwenigen entlastungen der AN wegstreicht.
Gerade junge AN und welche mit nicht so hohen Löhnen haben mit den Fahrtkosten schwer zu kämpfen.
Wer hier täglich einfach 50KM Fahrtweg aufbringt um an seine Arbeitsstelle zu kommen hat meist einen alten Mercedes, BMW, Audi da die Sommer wie Winter einsatzbereit sind.
Der Verbrauch Autobahn liegt hier aber meist 10-12 Liter.
Also rund 250 Liter Sprit bzw im Jahr etwa 3000 Liter.
Die direkten Kosten im Jahr belaufen sich also auf 3500 Euro Sprit, 350 Euro Steuer, 400 Euro Versicherung.
Das macht allein 4250 Euro aus!
Der AN geht also 2 - 2,5 Monate im Jahr nur dafür zum arbeiten damit er die Fahrt zur Arbeitsstelle (gerde mal 50km Autobahn) finanzieren kann.
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Hi,
Eine ‚Normverbrauchsabhängige‘ Steuer einzuführen, würde den
bisherigen Schwachsinn allerdings noch toppen.
Zumal der Normverbrauch für viele ältere Fahrzeuge nie bzw. nach einen ganz anderen Verfahren als heute ermittelt wurde. Wollen die dann jeden Fahrzeugtyp nochmal auf den Prüfstand schicken?
Grüßle
Frank K.
Hallo,
ich möchte nur anmerken das eine verringerung der
Etfernungspauschale die dringend notwenigen entlastungen der
AN wegstreicht.
???
Gerade junge AN und welche mit nicht so hohen Löhnen haben mit
den Fahrtkosten schwer zu kämpfen.
Wer hier täglich einfach 50KM Fahrtweg aufbringt um an seine
Arbeitsstelle zu kommen hat meist einen alten Mercedes, BMW,
Audi da die Sommer wie Winter einsatzbereit sind.
Der Verbrauch Autobahn liegt hier aber meist 10-12 Liter.
Also rund 250 Liter Sprit bzw im Jahr etwa 3000 Liter.
Die direkten Kosten im Jahr belaufen sich also auf 3500 Euro
Sprit, 350 Euro Steuer, 400 Euro Versicherung.
Das macht allein 4250 Euro aus!
Warum mietet sich der An nicht eine Wohnung am Arbeitsplatz. Diese kann ja 350 EUR/Monat (=4200 EUR/Jahr) mehr als die alte kosten, bevor der Fahrpreis erreicht ist ? Ausserdem ist der Mensch dann mind. 30 min kürzer zur Arbeit unterwegs.
Ciao m@xet.
Kfz-Besteuerung
Ich würde Kraftfahrzeuge besteuern, weil sie die Straße kaputtmachen und stinken und lärmen, nicht deswegen, weil es sie gibt, also nicht als Bestandssteuer, das ist ja eine Art Vermögenssteuer.
Je schwerer ein Auto ist, desto mehr Straße macht es kaputt. Je weniger Katalysator uns so Zeug es hat, desto mehr stinkt es.
Das aber ja wohl alles pro Kilometer. Ich will nicht für das Autohaben Steuern zahlen, sondern für das Autofahren.
Kfz-Steuer sollte ein Kilometergeld sein, das für den jeweiligen Kfz-Typ festgelegt wird. Geeichte Kilometerzähler, Mautbrücken auch auf Landstraßen - beides wird gegeneinander abgeglichen; und von dem Ergebnis werden bei Einheimischen pro Jahr z.B. eintausend Kilometer abgezogen. Das ist offenbar technisch möglich, und auch die Kfz-Haftpflichtversicherungen könnten sich anschließen.
Dann müßten die Tankstellen nicht mehr Finanzamt sein.
Mit herzlichem Gruß,
Wolfgang Berger
Guten Abend!
…die dringend notwenigen :entlastungen der AN …
Gerade junge AN … meist :einen alten Mercedes, BMW,
Audi da die Sommer wie Winter :einsatzbereit sind.
Der Verbrauch Autobahn liegt :hier aber meist 10-12 Liter.
So so, junge AN, mit alten, überdimensionierten Spritschluckern unterwegs, brauchen dringend Entlastung.
*hüstl* Wie wärs mit einem zeitgemäßen Fahrzeug, das sich zu jeder Jahreszeit mit 6 l/100 km bewegen läßt? Die Entlastung ist so gigantisch, daß man die Kilometerpauschale als Peanuts glatt vergessen kann. Ach ja: Man kommt tatsächlich mit einem Golf Diesel, einem Peugeot 206 o. ä. klaglos von A nach B. Und wenn der junge AN statt an seiner Sound-Anlage zu basteln, gelegentlich auch mal das Fahrzeug wartet, springt es bei jeder Temperatur an und fährt auf winterlicher Straße mit Vorderradantrieb sogar noch sicherer als der alte BMW-Schluckspecht.
Gruß
Wolfgang
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Hallo Wolfgang
*hüstl* Wie wärs mit einem zeitgemäßen Fahrzeug, das sich zu
jeder Jahreszeit mit 6 l/100 km bewegen läßt?
Hmm, na vieleicht weil die lieben Autobauer mittlerweile so exorbitante Preise für ihre neuen, ach so sparsammen Autos fordern?
Die Entlastung´ist so gigantisch, daß man die Kilometerpauschale als Peanuts glatt vergessen kann.
Hmm, und die Anschafungskosten auch!!
Ach ja Man kommt tatsächlich mit einem Golf Diesel, einem Peugeot 206 o. ä. klaglos von A nach B.
Keine Frage, da geb ich dir recht. Aber hast du ne Ahnung was du für so´n Golf Diesel an KFZ Steuern zahlst? Wenn wir mal dvon ausgehen das sich der „Junge Mensch“ keinen Neuwagen finanzieren kann/will bleibt da auch nur ne alte Kiste. Mal so als Hausnummer, nen 1,5l Golf Diesel BJ 90 kostet locker mal 563,70 Euronen Steuern im Jahr.
wenn der junge AN statt an seiner Sound-Anlage zu basteln,
gelegentlich auch mal das Fahrzeug wartet, springt es bei
jeder Temperatur an …
Ach da ist sie wieder die böse Jugen mit ihren Autos die immer nur BUM-BUM machen
und fährt auf winterlicher Straße mit
Vorderradantrieb sogar noch sicherer als der alte
BMW-Schluckspecht.
Ich denke mal das hat nichts mit dem Auto ansich sondern mit der fähigkeit des Fahrer zu tun.
Gruß
Wolfgang
kopfschüttelnde Grüße
Der Ronny *derseinenaltenBMWschuckspechtumnichtsindwelthergebenmöchte
Hallo Wolfgang,
*hüstl* Wie wärs mit einem zeitgemäßen Fahrzeug, das sich zu
jeder Jahreszeit mit 6 l/100 km bewegen läßt? Die Entlastung
jetzt bin ich verwirrt, dachte immer Du seiest auch „Heckflossenfan“ ?
schäme mich,… meine alte, liebe „Flosse“ sauft nie unter 16 Liter.(220 B 1961)
nach dem Motto: predige Süssmost und saufe…
Bin aber sofort einverstanden, wenn die billigen „Dreckschleudern“ am Himmel, zu Gunsten der Wälder und meinen Obstbäumen, durch Steuern gebremst werden.
Gruss
Fritz
a.d.sterbenden Uw.
Ich will nicht für das
Autohaben Steuern zahlen, sondern für das Autofahren.
Kfz-Steuer sollte ein Kilometergeld sein, das für den
jeweiligen Kfz-Typ festgelegt wird.
Absolut richtig, Wolfgang. Ich sehe das ähnlich.
Eigentlich wollte ich die GRÜNEN das nächste Mal nicht mehr wählen (zum ersten Mal), weil ich von vielem genervt war. Aber Dank Tamasaris Info werde ich sie wohl doch wählen, weil ich das eines der besten onzepte der letzten Zeit finde.
Es grüßt Dich
Branden
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Und
wenn der junge AN statt an seiner Sound-Anlage zu basteln,
gelegentlich auch mal das Fahrzeug wartet, springt es bei
jeder Temperatur an und fährt auf winterlicher Straße mit
Vorderradantrieb sogar noch sicherer als der alte
BMW-Schluckspecht.
Ich weiß zwar nicht, was AN bedeutet - ich nehme mal an AutoNarr - aber ich stimme Deinem Text ansonsten zu!
Gruß,
Branden
Hallo Fritz!
jetzt bin ich verwirrt, :dachte immer Du seiest auch
„Heckflossenfan“ ?
Ja klar!
schäme mich,… meine alte, :liebe „Flosse“ sauft nie :unter 16 Liter.(220 B 1961)
Das sei dem alten Schmuckstück gerne gegönnt. Aber das ist sicherlich nicht das Durchschnittsfahrzeug für junge Arbeitnehmer, die damit zu allen Jahreszeiten den Weg zur Arbeit bewältigen. Und falls doch, hat der junge AN gleich 2 kräftige Tritte in den Allerwertesten verdient:
- einen dafür, daß er so eine Rarität auf versalzten, nassen Straßen versaut, statt es in der gut belüfteten Garage für die sommerliche Ausfahrt aufzubewahren und
- einen Tritt für das Gejammer über Maut und Spritpreise, wenn man sich so ein Auto für den Alltagseinsatz leistet.
Bin aber sofort :einverstanden, wenn die :billigen „Dreckschleudern“ am :Himmel, zu Gunsten der Wälder :und meinen Obstbäumen, durch :Steuern gebremst werden.
Die Diskussion wird seit Jahrzehnten geführt. Schon vor 35 Jahren konnte ich das Engagement der CSU unter F.-J. Strauß zu Gunsten billigen Flugbenzins nicht nachvollziehen. Damals kostete der Liter Benzin an der Tankstelle um 50 Pfennig. Für mein Nettogehalt (die Gehaltsabrechnungen hab ich noch) konnte ich 1.400 Liter Sprit kaufen und mein VW-Käfer, Bj. 54, 30 PS, machte es nicht unter 10 l/100 km. Damit kann jeder selbst ausrechnen, ob es gemessen an der Einkommensentwicklung in den letzten Jahrzehnten überhaupt eine Erhöhung der Spritpreise gab. Das ist nämlich nicht der Fall. Vielmehr kann man mit heutigem Einkommen und zeitgemäßem Fahrzeug eine größere Strecke zurücklegen als jemals zuvor. Deshalb kann ich das Wehklagen über Treibstoffpreise und Maut überhaupt nicht nachvollziehen. In den Preisen ist noch „Luft“. Zum gleichen Ergebnis muß man kommen, wenn man sich die langfristige Entwicklung der Flugpreise ansieht. Dabei halte ich es aus vielerlei Gründen für eine Fehlentwicklung, wenn sich alljährlich ein Millionenheer für Schenkpreise um den halben Globus an irgendwelche Strände fliegen läßt.
Gruß
Wolfgang
1 „Gefällt mir“
Hallo,
Warum mietet sich der An nicht eine Wohnung am Arbeitsplatz.
Diese kann ja 350 EUR/Monat (=4200 EUR/Jahr) mehr als die alte
kosten, bevor der Fahrpreis erreicht ist ? Ausserdem ist der
Mensch dann mind. 30 min kürzer zur Arbeit unterwegs.
Du vergisst bei deinem Vorschlag ein paar wesentliche Dinge, vielleicht weil du kinderloser Single ohne eigene Immobilie bist:
- noch nicht abbezahltes Wohneigentum macht einen Umzug schwierig
- schulpflichtige Kinder ebenfalls
- der Job des Partners am Wohnort auch
- das komplette soziale Umfeld soll aufgegeben werden?
- auch ein Umzug will bezahlt werden, denk allein an die Telekom-Ummeldegebühr
- wie oft soll man deiner Meinung nach umziehen bei der heutigen Frequenz des Arbeitgeberwechsels?
- Besonders schön ist ein Umzug, wenn man nach der Probezeit nicht übernommen wird und eine neue Probezeit wieder 50 km weiter anfängt!
- auch nach einem Umzug brauchen viele ein Auto, oder fährst du sie morgens um 6 ins Industriegebiet?
Selbst wenn ich für Bus&Bahn nichts zahlen müsste sondern den Fahrpreis bar auf die Hand obendrauf bekäme, könnte und wollte ich nicht aufs Auto verzichten.
Dein Vorschlag ist nicht minder weltfremd wie die Besserwisserei aus der Hauptstadt.
Gruß
Nils, der täglich 84 km fährt (pro Strecke)
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Hallo Bernd,
im Großen und Ganzen stimme ich Deinem Posting zu, aber einige Anmerkungen zu Deinen Ideen würde ich doch gerne machen:
- Wegfall aller Steuerabzugs- und -fördermöglichkeiten.
Ok.
D.h.: Besteuerung aller Einkommensarten incl. Schicht- Nacht-
und Feiertagszuschläge,
ergänze: mit gleichen Steuersätzen. Und Du solltest auch Kapitaleinkünfte explizit aufzählen sowie Aufwandsentschädigungen…
- Kurzfristiges Verbot (z.B. ab 2006) der Neuzulassung von
Privatfahrzeugen (Zwei- und Mehrräder), die nicht in einem
vernünftigen Maße dem Stand der Technik entsprechen. Darunter
fallen alle Benziner
Hallo Bernd,
im Großen und Ganzen stimme ich Deinem Posting zu, aber einige
Anmerkungen zu Deinen Ideen würde ich doch gerne machen:
- Wegfall aller Steuerabzugs- und -fördermöglichkeiten.
Ok.
D.h.: Besteuerung aller Einkommensarten incl. Schicht- Nacht-
und Feiertagszuschläge,
ergänze: mit gleichen Steuersätzen. Und Du solltest auch
Kapitaleinkünfte explizit aufzählen sowie
Aufwandsentschädigungen…
So hab´ ihcs gemeint: Entweder ich muß mein ganzes Einkommen versteuern oder nichts. Fertig.
- Kurzfristiges Verbot (z.B. ab 2006) der Neuzulassung von
Privatfahrzeugen (Zwei- und Mehrräder), die nicht in einem
vernünftigen Maße dem Stand der Technik entsprechen. Darunter
fallen alle Benziner
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