Hallo
Ich habe einen Golf 2 BJ 90.
Ich habe mir angewöhnt immer die Handbremse anzuziehen, da ich immer auf einem leicht abschüssigen Parkplatz parken muß (hatte mal keinen Gang drin und Handbremse nicht angezogen, da steigt ich aus und will meinen Schlüssel einstecken, doch an der erwarteten Stelle war gar kein Schloss mehr, sondern schon das Hinterteil - Da wurd ich aber fix )
Jedenfalls ziehe ich die Handbremse auch im Winter an, weil mir das „nur mit Gang“ einfach zu unsicher erscheint, denn wenn sich der Gang löst oder irgendein „Witzbold“ anschiebt richtet der Wagen Schaden an.
Nun hat mir jemand gesagt, das man das überhaupt nicht tun darf im Winter, weil sonst die Bremsanlage(!) davon kaputt geht.
Das wäre mir eigentlich neu…
Das einzige, was mir schon mal aufgefallen ist, das MAL(!) die Bremse beim anfahren kurz „knackt“ und dann gelöst hat. Dies aber vielleicht einmal im Jahr…
Kann mir dazu jemand was genaues sagen? Ruiniere ich meine Bremsen, wenn ich im Winter die Handbremse anziehe?
Nun hat mir jemand gesagt, das man das überhaupt nicht tun
darf im Winter, weil sonst die Bremsanlage(!) davon kaputt
geht.
Das wäre mir eigentlich neu…
Isses mir auch ^^ Problematisch wirds, wenn Wasser ins Bremsseil, vielmehr zwischen Seil u Hülle, eindringt u das dann dort festfriert. Dann blockiert die Bremse ständig oder schleift, weil die Federn die Backen nich weit genug gegen den Zug des in der Hülle festgefrorenen Seils zurückdrücken können. Selber hab ichs erst einmal beim Trabant erlebt u den dann mitm Fön von Mutti aufgetaut -.- Seitdem wird 1x im Jahr nachm Handbremsseil geguckt u dieses nötigenfalls sparsam, aber effektiv mit Kupferpaste behandelt
Als Laie würd ich aber die Finger davon lassen, denn ARBEITEN AN FAHRWERKSTEILEN UND BREMSEN SOLLTEN NUR VOM FACHMANN AUSGEFÜHRT WERDEN! A.*.U. is somit auch raus
Das einzige, was mir schon mal aufgefallen ist, das MAL(!) die
Bremse beim anfahren kurz „knackt“ und dann gelöst hat. Dies
aber vielleicht einmal im Jahr…
Da gammeln eher die Backen an der Trommel fest: Befindet sich Feuchtigkeit in der Trommel, fängt sie innen nach n paar Tagen an, zu gammelm u die Backen „kleben“ dann von innen fest. Hatte ich beim Mégane, wenne rlänger als ne Woche stand, auch im Sommer. Lösung: Hochbocken, Rad ab, mitm Hammer n paarmal auf der Trommel rumgehämmert, bis sich der Klang von dumpf in hell verändert hat, Freigängigkeit der Trommel geprüft, Rad wieder drauf u los gings
Kann mir dazu jemand was genaues sagen? Ruiniere ich meine
Bremsen, wenn ich im Winter die Handbremse anziehe?
Nein, aber es kann sein, dass du nich vom Fleck kommst, bis es wärmer wird
Hallo,
damit es nicht vergessen wird, man stellt auch die Raeder so, dass ein wegrollendes Fahrzeug gleich gegen das naechste Hindernis rollt, und nicht erst auf langer Strecke Schwung bekommt. Und dazu das Lenkradschloss eingerastet.
Gruss Helmut
schädlich nicht unbedingt, aber ggf. unpraktisch, wenn die Handbremse dann festfriert und Du die Kiste nicht mehr von der Stelle bekommst. So wie die Dame, die vorgestern vor mir quer auf der Straße stand als ich aus der Hotelgarage kam. Die hatte zwar einen Satz aus der Parklücke geschafft, aber danach hatte sie dann der Mut verloren.
1.: Bist Du zur korrekten Sicherung des Kfz verpflichtet, also richtig, was Du tun willst.
2.: Die, die HB NIE nutzen, haben dann beim TÜV Probleme, weil sie dann schwergängig wird und ungleichmäßig zieht, zudem wird mit jedem Betätigen der HB der Bremsbackenabstand durch den Grundeinsteller neu justiert…
Also HB immer ziehen !
Ich ziehe nur HB, lege keinen Gang ein…, weil ich ohne getretenes Kupplungpedal starte, damit auch die mittleren Anlaufscheiben der Kurbelwellenlagerung immer sofort Öl bekommen. (Lkw-Fahrschule!)
ich ziehe eigentlich immer die Handbremse an, außer bei starken Frost, nachdem ich mein Auto mal zwei Tage nicht bewegen konnte, weil die Handbremse festgefroren war.
Das kann man machen, wenn der Wagen z.B. an der Bordsteinkante steht. Meiner steht aber auf einen größeren Anwohnerparkplatz. Das bedeutet im Klartext: Links und rechts (und auch dahinter oder davor, je nachdem welche Reihe man erwischt) stehen Autos.
In erster Reihe würde er dann in die nächste Autoreihe „krachen“. Also da möchte ich eigentlich keinen Wagen als „Buffer“ nutzen.
Manche sind da doch ganz eigen mit
Da die Autos auch relativ Eng stehen sind „eingeschlagene Reifen“ ziemlich nervige Hindernisse und im Dunkeln gefährliche Stolperfallen (Ich rede da aus Erfahrung… Oh ja… Aua… )
Aber Prinzipiell haben Sie recht und das wusste ich auch.
Hallo Danke für die Antwort.
Dann habe ich die Technik ja „richtig verstanden“
Also mit blockierten Reifen hatte ich bisher noch keine Probleme. Von daher muß ich mir wohl keine Sorgen machen.
Bei diesen A.*.U. … Ne… Da war ich einmal um ein Autoradio, das ich dort erwarb einzubauen… Das hat der Meister gemacht… Er sagte noch „Ist ein tolles Radio. Das habe ich auch in meinem Wagen… Mit Sourround“ (ist ewig her).
Als Meister brauchte er natürlich auch keine Anleitung…
Als ich dann rausfuhr und das Wunderwerk einschaltete kam mir der Klang zwar Kräftig und Laut, aber „irgendwie komisch vor“… Auch mit den Lautsprecher-Einstellungen" kam mir irgendwas sonderbar vor… (Ich hatte nur zwei Hecklautsprecher auf der Kofferraum-Ablage hinten)… Als ich dies dann beim nächsten mal „Reklamierte“ meinte er nur, das wäre eben „feinste Technik“ und alles nur eine „Einstellungssache“ und für ihn wäre der Klang OK…
Als ich dann einige Wochen später zufällig eine Beatles-Kassette hörte(die hatten damals arg mit dem Stereo-Effekt gespielt, der damals gerade auf den Markt kam), bemerkte ich endlich, was mich immer störte. Er hatte den Hinteren Rechten Lautsprecher auf „hinten rechts“ gelegt und den Hinteren Linken Lautsprecher" auf „vorne Rechts“. Also sozusagen zweimal Mono
Ich habe das Radio dann selber ausgebaut und es Richtig angeschlossen (Kabel waren sogar beschriftet und wie gesagt; vorne hatte ich keine Lautsprecher - Es waren also nur zwei anzuschließen).
Ja, seitdem bin ich da nicht mehr hingegangen. Das nur mal so als „kleine Anekdote“…Ich hoffe, es war nicht zu langweilig
Danke für die Antwort. Die Sache mit „ohne Kupplung starten“… Ist das jetzt nur für den LKW oder auch für PKW??
Zu Punkt 2: Das ist ja „lustig“, denn der mir das heute gesagt hat, hat immer beim TÜV Probleme, weil seine hintere Bremsen festsitzen… Ist jedesmal so und ist deswegen schon zweimal nicht durch den TÜV gekommen (obwohl sein Wagen noch 5 Jahre „jünger“ ist )
Auch eine bewährte Methode: Vor dem Parken die Handbremse mehrmals-leicht!!!- ziehen/loslassen. Wenn noch Feuchtigkeit in der Trommel oder an der Scheibe, trocknet die jetzt ab.
Ein Fahrzeug nur mit eingelegtem Gang zu parken, gleicht einem Lotteriespiel.
Jedenfalls ziehe ich die Handbremse auch im Winter an, weil
mir das „nur mit Gang“ einfach zu unsicher erscheint, denn
wenn sich der Gang löst oder irgendein „Witzbold“ anschiebt
richtet der Wagen Schaden an.
Der Gang kann sich nicht von selbst lösen, Kupplung auch nicht…Anschieben funktioniert auch nicht, ohne Zündung springt er nämlich nicht an… ein eingelegter Gang ist sicherer als die Handbremse. Das einzige was passieren könnte wäre ein technischer Defekt bei dem sich der Anlasser dreht. Also, um ganz sicher zu gehen, bergab den Rückwärtsgang einlegen, bergauf den ersten.
Wie wäre es zusätzlich mit der altmodischen Keilmethode, also Unterlegkeil unters Hinterrad.
Danke für die Antwort. Die Sache mit „ohne Kupplung starten“…
Ist das jetzt nur für den LKW oder auch für PKW??
Darf auch gerne beim Pkw angewendet werden. Es wurde viele Jahre gelernt, die Kupplung zu treten, um den Anlasser bei tiefen Temperaturen zu entlasten, bei Pkw mag das zu vernachlässigen sein, aber bei den schweren Nutzfahrzeugmotoren mit den starken Anlassern ist das Getriebe als Kraftbremse zu vernachlässigen…
Zu Punkt 2: Das ist ja „lustig“, denn der mir das heute gesagt
hat, hat immer beim TÜV Probleme, weil seine hintere Bremsen
festsitzen… Ist jedesmal so und ist deswegen schon zweimal
nicht durch den TÜV gekommen (obwohl sein Wagen noch 5 Jahre
„jünger“ ist )
Also wenn eine Handbremse dauernd festgeht, muß man sie eben mal reinigen, gangbar machen und auch dann oft genug benutzen. Alle Bremsen am Pkw neigen zu vergammeln und festgehen, wenn man sie NICHT und zu sachte benutzt. Einfach normal fahren, bremsen (auch mal stärker) und Handbremse benutzen. Bei meinen Pkw geht alles…
Hallo,
ich erinnere mich an zwei weggerollte Wagen in meiner Umgebung. Egal waere dabei gewesen, ob sie gegen ein anderes Fahrzeug gerollt waeren, das passierte sowieso. Dass sie beim Einschlag eine recht hohe Geschwindigkeit hatten, war auf den langen Anlaufweg zurueckzufuehren. Besser gleich irgendwo dagegen mit wenig Schwung.
So reduziert man auch die Wahrscheinlichkeit, ein Kind oder einen Kinderwagen schwer zu schaedigen.
Uebrigens sind schon Faelle aufgetreten, wo sich die Handbremse des warmgefahrenen Autos beim Abkuehlen dann irgendwann loeste. Das koennen zehntel Millimeter Seillaenge oder Trommeldurchmesser sein. Merke - immer mindestens Gang dazu nutzen.
Gruss Helmut
Kann mir dazu jemand was genaues sagen? Ruiniere ich meine
Bremsen, wenn ich im Winter die Handbremse anziehe?
Hallo!
Ich selbst habe auch einen gut gepflegten 2er Golf,
selbstverständlich kann ich die Handbremse auch im Winter benutzen.
Problematisch wird es nur bei alten, vergammelten Karren, wo die Bremsanlage verlottert ist.
Da kann es schon mal vorkommen, dass die Handbremsseile undicht sind, mit Wasser gefüllt und einfrieren. Die lösen sich dann natürlich nicht mehr.
Und wenn das Auto sehr lange Zeit steht, vielleicht noch in feuchter Umgebung, sollte man auch irgendwie ohne Handbremse auskommen. Besonders bei Trommelbremsen,
die schon mal repariert wurden. Da rosten die Bremsbacken manchmal mit der Trommel zusammen,
und zwar ganz schön heftig…