Mal angenommen jemand möchte nebengewerblich handeln, z.B. auf Ebay verkaufen.
Es wird nicht im großen Stil laufen, nur gelegentlich, nach Lust und Laune. Für rein privaten Handel ist es wohl zuviel, da eben ein- und wieder verkauft wird. Gehen wir mal davon aus, dass der Jahresumsatz auf jeden Fall unter 10.000 Euro bleiben wird.
Was wird dafür neben einem Gewerbeschein benötigt?
Reicht normale Einnahmen/Ausgabenrechnung?
Wie muss man das dem Finanzamt melden?
Was ist mit Umsatzsteuer, soll/kann man sich befreien lassen?
Wahrscheinlich läuft das ganze ungegelmäßig, kann sein, dass auch mal ein paar Monate nichts gehandelt wird.
Hat jemand Tipps?
Holygrail
Hat jemand Tipps?
Angesichts der im Rechtsbrett geschilderten Probleme rund um den Handel bei eBay, sollte man sich fragen, ob das Ganze lohnt, wenn da nicht mal 10 T€ Umsatz rauspringen. Nicht zu vergessen die Haftungs- und Garantie-/Gewährleistungsproblematik, die offenbar von vielen potentiellen Existenzgründern gerne übersehen wird.
Deswegen meine Meinung: Entweder man macht es richtig oder man läßt es bleiben.
Was wird dafür neben einem Gewerbeschein benötigt?
Nix
Reicht normale Einnahmen/Ausgabenrechnung?
Ja
Wie muss man das dem Finanzamt melden?
Mit der Einnahme-Überschussrechnung. Und vorab mit dem Fragebogen zur steuerlichen Erfassung
Was ist mit Umsatzsteuer, soll/kann man sich befreien lassen?
Nein, wenn der Umsatz unter 17500 € ist, ist man automatisch Kleinunternehmer. Nur wenn man USt ausweisen (und dann auch abführen!) möchte muss man handeln.
Hat jemand Tipps?
Ein Erstgespräch beim StB kostet nicht viel, ist als Betriebsausgabe absetzbar und spart viel Geld und Ärger.
Hat jemand Tipps?
Angesichts der im Rechtsbrett geschilderten Probleme rund um
den Handel bei eBay, sollte man sich fragen, ob das Ganze
lohnt, wenn da nicht mal 10 T€ Umsatz rauspringen.
Traurig, dass es Gesetze, die eigentlich einen fairen Wettbewerb gewährleisten sollen, Existenzgründern so viele Knüppel zwischen die Beine werfen. So werden die Großen geschützt und die Kleinen untengehalten.
Nicht zu
vergessen die Haftungs- und
Garantie-/Gewährleistungsproblematik, die offenbar von vielen
potentiellen Existenzgründern gerne übersehen wird.
Tja, da muss man sich wirklcih fragen, ob man das ganze nicht doch eher als privaten Verkauf deklariert. Nur gibt es dann einfach keine Chance, dass das Ganze auch mal wächst.
Deswegen meine Meinung: Entweder man macht es richtig oder man
läßt es bleiben.
Wobei das dann auch mit großem Risiko verbunden ist (Job aufgeben, Kredite etc.).
Danke für die Ratschläge!
Holygrail