Moin,
eine Verständnisfrage:
„Handelsbilanzdefizit“ bedeutet das ein Land mehr exportiert als importiert. Ist das den prinzipiel so schlecht?
Probleme gibt es doch erst, wenn es sich dadurch verschuldet.
Wiso spricht man dann immer über das amerikanische Handelsbilanzdefizit und nihct über die amerikanische Verschuldung/Neuverschuldung. Die sollte doch das Maß der Dinge sein.
Gruss Tilo
Hallo Tilo!
„Handelsbilanzdefizit“ bedeutet das ein Land mehr exportiert
als importiert.
Genau umgekehrt wird ein Schuh draus.
Gruß
Wolfgang
Hallo,
„Handelsbilanzdefizit“ bedeutet das ein Land mehr exportiert
als importiert. Ist das den prinzipiel so schlecht?
Probleme gibt es doch erst, wenn es sich dadurch verschuldet.
Wolfgang hat eine entscheidende Korrektur ja schon angebracht.
Zur Systematik der ganzen Veranstaltung:
http://actas.uni-muenster.de/cal/mago/zabieinf.htm
Eine „negative“ Handelsbilanz erfordert einen Ausgleich, der im Falle der USA in der Tat zu einem großen Teil über Kapitalzuflüsse erfolgt. Dieses sind teilweise Kredite des Auslands, in schwankendem Maße auch Aktienkäufe von Ausländern in den USA.
Gruß,
Christian
Hallo,
es gibt die Handelsbilanz, die Leistungsbilanz und die Kapitalbilanz. Alle drei zusammen bilden die Zahlungsbilanz.
Handelsbilanz: Importe/ Exporte
Leistungsbilanz: Dienstleistungen (Tourismus!), Transferzahlungen (z.B. Gastarbeiter überweisen an ihre Angehörigen zuhause)
Kapitalbilanz: Investititionen ins/ vom Ausland
Natürlich unterscheidet jeder Volkswirt in seinem eigenen Lehrbuch noch weitere Formen, aber das ist glaube ich so weit der Standard.
Wenn der Saldo aus diesen drei Bilanzen längerfristig negativ ist, dann gibt es eine Abwertung der Währung, damit eine Verteuerung der Importe/ Vergünstigung der Exporte bis es wieder im Gleichgewicht ist. Aber jede Abwertung der Währung ist ein Wohlfahrtsverlust für das Inland.
Soweit meine Erinnerung an meine Zeit als VWL-Tutor 
Gruß
Der Häuserprofi
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Hi,
Handelsbilanz: Importe/ Exporte
Leistungsbilanz: Dienstleistungen (Tourismus!),
Transferzahlungen (z.B. Gastarbeiter überweisen an ihre
Angehörigen zuhause)
Kapitalbilanz: Investititionen ins/ vom Ausland
hm, die Handelsbilanz ist Teil der Leistungsbilanz. Außerdem gibt es da noch die Restposten und und und.
Wenn der Saldo aus diesen drei Bilanzen längerfristig negativ
ist, dann gibt es eine Abwertung der Währung,
*args*
wieder im Gleichgewicht ist. Aber jede Abwertung der Währung
ist ein Wohlfahrtsverlust für das Inland.
Selbst wenn der Rst stimmen würde, hätte ich an der Stelle erklärt, was ein „Wohlfahrtsverlust“ ist.
Soweit meine Erinnerung an meine Zeit als VWL-Tutor 
Tjaja, lang ists her.
Gruß,
Christian
Herzlichen Dank
Prima, soweit habe ich das nun verstanden.
Danke fuer den Link