Handelsspannen bei Jacke

Hallo!

mich wuerde interessieren, wie sich die Preise vom Hersteller bis zum Endkunden bei Kleidern „entwickeln“. (sorry eilt ein wenig…)

Beispiel: eine Jacke, die beim Endkunden 200 EUR incl. MWSt kosten soll -> was kostet die den Grosshaendler beim Hersteller und was den Einzelhaendler beim Grosshaendler?

Und abgesehen von der MWSt-Arithmetik, was sind dort fuer Logistikzuschlaege, Versandkosten etc. ueblich/plausibel?

DANKE!

cu
kai

Hallo!

mich wuerde interessieren, wie sich die Preise vom Hersteller
bis zum Endkunden bei Kleidern „entwickeln“. (sorry eilt ein
wenig…)

Hi Kai,

wenn du es so eilig hast, dann kann ich dir leider nicht antworten, weil die antwort etwas länger dauert.

Was du wissen willst ist die komplette Kalkulation. Willst du es nicht gleich vom Einkauf der Rohware an?

A) VK-Preis ab Werk für das endfertige Produkt. 100
B) Versandkosten ab HK, ca. 1 Euro pro Stück, ab Doanueschingen nach München ca. 2,50 pro Stück. Sonstige Kosten ab Hongkong ca. 1,50 Euro
Steuern und Abgaben Produktabhängig/Rohstoffabhängig/Versandlandabhängig/Versandwegabhängig
C) Kalkulation eines GH gibt es eigentlich nicht.
D) Kalkulation eines Designers der fremfertigen läßt: Faktor 1,6
E) Kalkulation eines EH der direkt beim Designer kauft: Faktor 2,15 bis 2,6 Versandhandel 2,8 und höher
F) Kalkulation für hochpreisige Produkte weit drunter
G) Kalkulation für Nidedrigpreisprodukte wesentlich höher
H) Mehrwertsteuer kannste vergessen bei der ganzen Rechnerei, kommt zuletzt als eine Summe dazu.

Und nu geh los und kauf 3 jacken in Hongkong um sie bei Ebay für einen Euro zu verscheuern.

Und wenn der nächste eine dringende Antwort fordert und nicht im Voraus dafür Danke sagt, kriegt er gleich einen auf die Mütze (keine Antwort)

gruss

Hallo oertlicher (local) :wink:

danke fuer Deine Infos!

Was du wissen willst ist die komplette Kalkulation. Willst du
es nicht gleich vom Einkauf der Rohware an?

ja ok, haette gern gewusst wieviel Jacken man mit 1 kg Baumwollsamen machen kann :wink:

nein, hab Dich doch nicht so, wuerde halt gerne nur eine Groessenordnung haben…

A) VK-Preis ab Werk für das endfertige Produkt. 100

ok sagen wir 100 EUR

B) Versandkosten etc…

kann man praktisch vergessen, richtig?

D) Kalkulation eines Designers: Faktor 1,6

also die Jacke kostet dann 160 EUR, richtig
(ja ungefaehr und ueberhaupt - im Beispiel halt)

und beim selbstfertigenden Designer nehme ich jetzt gleich 160 EUR an

E) Kalkulation eines EH der direkt beim Designer kauft: Faktor
2,15 bis 2,6 Versandhandel 2,8 und höher

ok, nehme im Mittel jetzt 2,5 an -> 100 x 1,6 x 2,5 =400 EUR

Und nu geh los und kauf 3 jacken in Hongkong um sie bei Ebay
für einen Euro zu verscheuern.

darum geht es gar nicht - finde Deine Antwort auch nicht sonderlich nett :frowning:

Und wenn der nächste eine dringende Antwort fordert und nicht
im Voraus dafür Danke sagt, kriegt er gleich einen auf die
Mütze (keine Antwort)

ok, dann lies halt auch mal bis zum Ende: da steht ein grosses DANKE!

Wir haben hier ne ziemliche Diskussion zwengs einem sog. Logistik-Aufschlag, den ein Hersteller bei Klamotten verlangt, die - wie ich finde - nicht viel billiger sind wie im Handel…

nach Deinen Infos sieht der Hersteller also etwa 1/3 bis 1/2 des Ladenpreises bzw. koennte so ohne Verlust auch direkt verkaufen (deckt sich auch mit einem anderen mir bekannten Beispiel, wo ein Sportverein wirklich - im Vergleich zum Laden - gute Konditionen bekam). Ein Hersteller, der aber vllt. 80-90% vom Ladenpreis verlangt und dann auch noch die „Logistik“ bezahlt bekommen will, das finde ich dann schon eher frech…
-> ist das jetzt ausfuehrlich genug?
-> aber haette das jetzt an den Werten was geaendert?

naja nix fuer ungut

cu
kai

Wir haben hier ne ziemliche Diskussion zwengs einem sog.
Logistik-Aufschlag, den ein Hersteller bei Klamotten verlangt,
die - wie ich finde - nicht viel billiger sind wie im
Handel…

siehste Kai, wäre das in deiner Ausgangsfrage gestanden, dann hätte man besser antworten können.

Die Diskussion, die ihr führt, ist eine Luftdiskussion. Denn der Hersteller hat keinen Einfluß auf die Kalkulation des Handels.

wir hatten mal nen Kunden, der hat unsere Ware zum EK verkauft und nicht mal die MWst. aufgeschlagen!

alos nehmen wir mal an, es ist einer der berühmten Klamotten-Verklopper, die eh nur mit 25% kalkulieren und durch Drehgeschwindigkeit und „Fachlos“-Personal ihre Gewinne erzwingen bis sie pleite sind. Dann passt das mit der Spanne die du anführst.

Daß der Versand ab Werk unfrei erfolgt" ist so üblich, also keine diskussion wert. Der Fachhandel muss diese Kosten genauso tragen wie sie von dir verlangt werden.

andererseits werden durch immer kleinere Bestellmengen durchaus mal zusätzliche Handlingkosten veranschlagt, auch üblich und nix besonderes.

gruss

local
"

hallo kai,
vielleicht etwas verspätet die antwort aber im Prinzip ist es richtig was dir geschrieben wurde. doch die ausnahmen bestätigen die regel.
werden modische waren im voraus geordert, oder kommen sie aus lagerbeständen verändern sich die preise stark. desweiteren spielt bei der preisgestaltung der umsatz eine rolle. geh mal davon aus das eine kette, ein versender diesen artikel bestellt - logisch daß die konditionen anders aussehen als bei einem einzelhändler.
aber dir den ganzen handelsvorgang nachvollziehbar zu erklären müßte man ein buch schreiben.
wenn du noch detalierte fragen haben solltest kläre ich sie gern.
gruß d.

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