Die Handläufe sind mit der Zeit lose geworden, da die Wand von miserabler Substanz ist. Die Dübel haben sich ein Stück weit „ausgebaggert“, so dass die Löcher nun etwas zu groß sind.
Zur Wand: Rauputz (Würmchenputz) ca. 5 Millimeter, darunter Wand mit Ölfarbe bemalt (anstatt Tapete). Ich schreibe das mit der Ölfarbe, wegen des Alters der Wand.
Dann muss man z.B. die Dübel entfernen, Loch gründlich aussaugen ,dann leicht anfeuchten (nicht nässen) ,Blitzzement anrühren und einfüllen, Dübel in die frische Masse einstecken, aushärten lassen und danach Schraube wieder festziehen.
Es gibt auch plastische 2-K-Knetmassen, die man statt Blitzzement eindrücken könnte. Ist aber der selbe Effekt.
Wenn es sich um Lochmauerwerk handelt (Steine mit Hohlkammern) wäre die Nutzung von Injektionssystemen mit Siebhülse und Injektionsmörtel sinnvoll.
Manchmal hilft schlicht tieferes Bohren, längere Dübel bzw. längere Schraube (Dübel weiter einschieben ins festere Mauerwerk.
Oder der nächst dickere Dübel, mit oder ohne Nachbohren (es ist ja ausgebrochen, vielleicht passt der nächste Dübel schon).
Hallo,
der Duebel haelt also nicht in der Wand aus lose-kruemeligem Material.
Handlauf ab, Duebel raus
groesser aufbohren, groesseren Duebel
1b) vielleicht einen besser geeigneten Duebel verwenden, der tiefer in der Wand aufgeht und der weiter aufgeht
oder 2) noch groesseres Loch und „Brei“ reinschmieren (Putz, Moltofill, Gips…) und neuen Duebel dann setzen
oder 3) Flaeche der Befestigung vergroessern, Platte mit 2 oder 4 Duebeln anschrauben und daran den Handlauf
Gruss Helmut
„Blitzzement“ war auch meine erste Idee! Aber: kann man den Dübel da ohne weiteres reinstecken? Wegen der Konsistenz von dem Zeug frage ich; kenne das nur theoretisch…
Doch ,man kann da direkt den Dübel eindrücken (oder auch eine Gewindestange als Beispiel).
Blitzzement ist schon plastisch, ist frisch angerührt wie sonstige Füllmassen (Gips, Moltofill…), es wird nur sehr schnell fest (Minuten).
Deshalb immer nur kleine Mengen ansetzen. Man darf das sich verhärtende im Mischbecher nicht durch viel rühren und nochmaliges Wasser zusetzen „verlängern“.
Problem wird sein, das Loch ist trotz Wackelns nicht so viel größer, das man viel Zement einfüllen kann und dann noch den Dübel eindrücken kann.
Daher kann es notwendig werden, das Loch nochmals etwas aufzuweiten, ideal in der Tiefe breiter als vorn (Hinterschnitt).
Wenn man mit Schnellzement oder 2K- Mörtel arbeitet, sollte man das Loch vorher unbedingt konisch nach hinten erweitern.
Das erfordert Kraft und Geschick im Umgang mit einer Bohrmaschine.
Dann ist die Plombe auszugsicher.
Aussaugen alleine ist nicht ausreichend.
Dann fällt einem das Geländer irgendwann mitsamt Plomben entgegen.
In 2K-Mörtel kann man ggf. auch direkt Gewindestangen einsetzen.
Das erfordert aber genaue Positionierung, unterstützt durch vorheriges Markieren (Kreuzlinie) über die Löcher hinaus.