Handlungsbedarf?

Hallo,

Person A surft im Internet und stößt auf eine bekannte Seite,auf der man einen Test zu seiner Lebenserwartung tun kann.
Vor Testbeginn muss Person A sich anmelden/registrieren.Bis dahin kein Hinweis,das dieser Test kostenpflichtig sei.Nach Anmeldung und absolvieren des Tests erhält Person A eine Rechnung per Email für den obengenannten test.
Im Nachhinein stellt Person A fest,das der Test kostenpflichtig sei und bei der Anmeldung auch darauf hingewiesen wurde.Person A schaut sich die Seite noch mal genauer an und stellt fest,das der Kostenhinweis bei der Anmeldung nur durch herunterscrollen sichtbar wird.
Person A. hat Widerruf eingelegt,zwecklos.
Nun erhält Person A. 2.Mahnung mit Androhung der Beauftragung eines Inkassos/Rechtsanwaltes.
Wie sollte Person A. sich verhalten?
Betreiber der Seite XY Internetbekannt als Betrüger…

MFG

Vor Testbeginn muss Person A sich anmelden/registrieren.Bis
dahin kein Hinweis,das dieser Test kostenpflichtig sei.

Hallo,
steht auf der Seite wo mann seine Daten eingibt nicht „Um Missbrauch und wissentliche Falscheingaben zu vermeiden, wird Ihre IP-Adresse 84.185.—.-- bei der Teilnahme gespeichert. Anhand dieser Adresse sind Sie über Ihren Provider: p54B9C53D.dip0.t-ipconnect.de identifizierbar. Durch Betätigung des Button „Jetzt Anmelden“ beauftrage ich Lebenserwartung.de, mich für die Teilnahme am Lebenserwartungstest sowie für das Lebenserwartungs.de-Gewinnspiel zu registrieren. Der einmalige Preis für die Teilnahme beträgt 30 Euro inkl. gesetzlicher Mehrwertssteuer.“

Also nicht nur klicken sondern auch lesen.
Grüße
Ulf

Sehr geehrter Ulf…

Wie bereits geschrieben,ist der Kostenhinweis nur nach herunterscrollen zu finden.Ich bitte Sie daher,auch erst einmal richtig zu lesen.
Zum zweiten handelt es sich bei diesem Angebot für jeden „normale-denkenden“ offensichtlich um ein Angebot mit betrügerischen Absichten.
Mich persönlich hätte nun nur interessiert,was Person A. in solch einem Fall tun sollte/kann.
Nicht mehr und nicht weniger.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hi Jenny,

wohl so ziemlich gar nichts kann die Person dagegen tun, außer zahlen. Wie gesagt, es steht auf der Site, das der Test was kostet und was er kostet. Und es steht noch nicht mal versteckt, sonder eindeutig da (das der Hnweis erst nach dem Runterscrollen sichtbar wird ist nicht versteckt).
Ich muss allerdings Ulf beipflichten, dass man immer lesen sollte zu was man sich da gerade anmeldet (vorallem, wenn auch noch nach der Postadresse gefragt wird, spätestens dann sollte man stutzig werden).

Ansonsten verweiß ich dich einfach mal auf die anderen Diskussionen zur gleichen Site hier auf dem Brett…

Gruß
Martin

PS: Einfach mal so sehen, 30 Euro Lerhgeld gehen ja noch, und den Fehler macht man sicher nur einmal :wink:

Sehr geehrter Ulf…

Wie bereits geschrieben,ist der Kostenhinweis nur nach
herunterscrollen zu finden.Ich bitte Sie daher,auch erst
einmal richtig zu lesen.
Zum zweiten handelt es sich bei diesem Angebot für jeden
„normale-denkenden“ offensichtlich um ein Angebot mit
betrügerischen Absichten.
Mich persönlich hätte nun nur interessiert,was Person A. in
solch einem Fall tun sollte/kann.
Nicht mehr und nicht weniger.

Hi Jenny,

die Seite ist sehr zweifelhaft, eine reine Abzocke und zielt darauf ab, die Unbedarftheit des Surfers auszunutzen. Sehr dubios, ziemlich gemein, nicht gerade seriös, richtig unschön!
Aber ganz klare Empfehlung: zahlen!
Alles andere wird vorrausichtlich nur noch viel teurer werden!

Viele Grüße,
Dietmar

Sehr geehrter Ulf…

Wie bereits geschrieben,ist der Kostenhinweis nur nach
herunterscrollen zu finden.Ich bitte Sie daher,auch erst
einmal richtig zu lesen.

Eine Unverschämtheit finde ich auch, dass die bei den Büchern der Preis nur hinten ganz klein auf der Ecke zu finden ist. Die haben mich im Buchladen auch gleich als Ladendieb festgehalten, weil ich nicht wusste, dass das Buch Geld kostet.

Zum zweiten handelt es sich bei diesem Angebot für jeden
„normale-denkenden“ offensichtlich um ein Angebot mit
betrügerischen Absichten.

Was normal ist, lasse ich mal dahin gestellt. Aber auf der selben Seite ist der Hinweis zu finden, man muss nicht in irgend welchen AGB klicken und durchlesen. Und jemanden als Betrüger zu bezeichnen, weil es ein paar Leute im Internet posten, die alle zu blöd waren, die Seite zu ende zu lesen, halte ich für Unfug. Viele Unternehmen werden im Internet als betrügerisch bezeichnet, die durchaus seriös arbeiten, nur weil sich irgend jemand ungerecht behandelt fühlt.

Mich persönlich hätte nun nur interessiert,was Person A. in
solch einem Fall tun sollte/kann.
Nicht mehr und nicht weniger.

Zahlen und beim nächsten Mal lesen. Und eventuell etwas vorsichtiger sein mit der Unterstellung betrügerischer Absichten. Es werden keine Dialer erzeugt, es ist klar ersichtlich (scrollen gehört da bei mir einfach dazu) was das kostet.

Ich bin der Ansicht, und die habe ich durchaus schmerzhaft gelernt, dass zum Verbraucherschutz ein Portion Eigenverantwortung gehört. Wenn ich eine Leistung in Anspruch nehme, zahle ich entweder dafür oder versichere mich vorher, dass diese kostenlos ist. Ansonsten können wir den Internethandel einstampfen, weil sonst kein Händler mehr darauf vertrauen kann, seine Leistung (worin diese auch immer besteht) nicht bezahlt zu bekommen.

Sorry, aber das musste jetzt mal sein.

Gruß

ALex

3 „Gefällt mir“

Hallo,

Wie bereits geschrieben,ist der Kostenhinweis nur nach
herunterscrollen zu finden.

man muss bei der Anmeldung auch ein Häkchen setzen bei „Ich habe die AGB & Verbraucherinformationen gelesen
und akzeptiert und nehme ab sofort bei Lebenserwartung.de teil.“

und in den AGB steht:
_6. Pflichten des Nutzers, Preise, Zahlungsbedingungen

Der Nutzer ist zur Entrichtung des einmaligen Nutzungsentgelts von 30 Euro verpflichtet._

Man sollte nicht angeben die AGB gelesen zu haben, wenn man es offensichtlich nicht getan hat.

Ich bitte Sie daher,auch erst
einmal richtig zu lesen.

Und ich bitte „Sie“, demnächst erstmal die Archivsuche zu bemühen, da finden sich einige Artikelbäume, in denen diese Seite schon eingehend bahndelt wurde.
ZB: http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarchiv…
http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarchiv…
http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarchiv… (gleiches Schema)
http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarchiv…

Mich persönlich hätte nun nur interessiert,was Person A. in
solch einem Fall tun sollte/kann.
Nicht mehr und nicht weniger.

Wie gesagt wird diese Frage im Archiv bereits sehr ausführlich beantwortet.

Grüße,
Sue

PS: Archivtaugliche Topics haben gewisse Vorteile.

Man sollte nicht angeben die AGB gelesen zu haben, wenn man es
offensichtlich nicht getan hat.

Also, ich lese AGB auch nie. Echt nicht. Und es gibt viele AGB, die ich nicht mal verstehen würde. Eröffne mal bei einer Bank ein Konto und lass dir die AGB vorlegen. Da verstehste nur Bahnhof.

Viele AGB würde ich verstehen - aber nur dank Jurastudium. Wenn man die ohne Vorbildung liest, sind sie meistens völlig unverständlich. Wozu also lesen? Klar, weil so was drinstehen könnte …

Aber die 30 Euro waren, das muss man ja mal ehrlich sagen, fett gedruckt dargestellt. Klar ist es eine fiese Masche, aber man hätte es sehen können und zwar auch ohne dass man die ganzen AGB liest. Das nämlich muss ja nun echt nicht sein.

Levay

Man sollte nicht angeben die AGB gelesen zu haben, wenn man es
offensichtlich nicht getan hat.

Also, ich lese AGB auch nie. Echt nicht. Und es gibt viele
AGB, die ich nicht mal verstehen würde.

Man kann diese Stelle auch finden ohne alles zu lesen, in diesem Beispiel zB indem man nach „30“ sucht. Auch „dreißig“ und „dreissig“ kann manchmal zum Ziel führen, außerdem suche ich zB immer noch nach „Entgelt“ (Endgeld, Entgeld), „Gebühr“, „Kosten“ usw.

Da inzwischen so einige Leute das Internet nutzen um andere „aufs Kreuz“ zu legen würde ich inzwischen keine AGB mehr als gelesen markieren ohne sie vorher wenigstens nach Stichworten durchsucht zu haben.

Grüße,
Sue

1 „Gefällt mir“

'n Abend.

Wie bereits geschrieben,ist der Kostenhinweis nur nach
herunterscrollen zu finden.Ich bitte Sie daher,auch erst
einmal richtig zu lesen.

Es kommt bei vielen Produkten vor, dass der Preis nicht in WiederkehrChristi (TrueType, 250 pt) auf jeder Seite des Produktes steht. Manchmal steht dieser sogar nur am Regal, oder kann gar erst nach Abwiegen festgestellt werden. Alles Betrug?

Zum zweiten handelt es sich bei diesem Angebot für jeden
„normale-denkenden“ offensichtlich um ein Angebot mit
betrügerischen Absichten.

Du erlaubst, dass ich eine andere Auffassung von normalem Denken habe? Und „offensichtlich betrügerisch“ ist sperrangelweitoffensichtlich mentaler Magerquark.

Herunterscrollen ist genauso zumutbar, wie die Tüte Kartoffelchips im Laden herumzudrehen, um ggf. den Preis zu lesen. In der Regel sind Produkte, gleich welcher Art, nicht umsonst. Hier wird eine Dienstleistung angeboten, vergleichbar mit dem bei uns nicht existenten Schuhputzer auf der Straße. Würdest Du, nachdem Du auf die Frage „want your shoes shined, Ma’am?“ mit „yes, please do“ geantwortet hast, auch die Zahlung verweigern? Oder ist es nicht „offensichtlich“, dass Du durch konkludentes Handeln ein Produkt - hier eine Dienstleistung - käuflich erworben hast?

Ein nicht versteckter, noch dazu fett dargestellter Abschnitt der von Dir angeblich gelesenen AGB erwähnt freundlicherweise den Preis. Zwei Fragen : Was müsste ein Unternehmer tun, um Deinen Anspruch auf Erwähnung eines Preises zu erfüllen (Hupen, Blinken, nackt mit Preisschild auf Deinem Schreibtisch tanzen)? Und : wieso redest Du von Betrug und bist in Wirklichkeit selbst mit falschen Angaben einen Vertrag eingegangen („ich habe die AGB gelesen …“)?

Mich persönlich hätte nun nur interessiert,was Person A. in
solch einem Fall tun sollte/kann.

Zahlen : Muss.
Ärgern : Kann.
Draus Lernen : Soll.

Gruß Eillicht zu Vensre

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Massiver Handlungsbedarf… da das Thema alle drei Tage hier im Forum steht, besteht der Handlungsbedarf aus dem lesen der alten Artikel.
Denn hier hat keiner mehr Lust darauf zu antworten.

Betreiber der Seite XY Internetbekannt als Betrüger…

Ist der Betreiber dieser Seite bisher verurteilt worden?
Oder ist das bisher einfach nur eine Beichnung die die vermeintlich geprellten in den Raum stellen? Ungefähr so wie wenn man allen Personen vom Typ A unterstellen würde „des lesens unfähige Trottel“ zu sein? (ich tue das nicht - aber zu näheren Ausführung hat es gerade gepasst.)

Gruss Ivo

Darf A. alles anklicken?
Moin, Jenny,

hier die Antwort: Sie darf. Niemand hindert A., auf jeden Knopf zu drücken, ohne die Seite überhaupt durchzulesen, niemand hindert A. daran, die Frage Hinweise auf die AGB zu bestätigen. A. muss sich das halt leisten können.

Im Nachhinein stellt Person A fest,das der Test
kostenpflichtig sei und bei der Anmeldung auch darauf
hingewiesen wurde.

Warum zweifelt A. denn dann noch, dass sie bezahlen muss?

Gruß Ralf

Hi Jenny

Wie bereits geschrieben,ist der Kostenhinweis nur nach
herunterscrollen zu finden.

Nein, ist er nicht. Der Kostenhinweis auf dieser - zugebenermaßen eigenartigen - Seite, ist deutlich hervorgehoben zu finden und das sogar 2 oder 3 mal, wenn ich es richtig in Erinnerung habe.

Da auf diese Seite alle paar Tage einer reinfällt und hier rumjammert, habe ich sie mir nämlich mal angesehen und verstehe nicht, wie man den Hinweis übersehen kann.

Zum zweiten handelt es sich bei diesem Angebot für jeden
„normale-denkenden“ offensichtlich um ein Angebot mit
betrügerischen Absichten.

Wieso betrügerische Absicht? Der Hinweis auf die Kosten ist ziemlich deutlich, zumindestens dann, wenn man nicht einfach alles anklickt ohne zu lesen was man bestätigt.

Mich persönlich hätte nun nur interessiert,was Person A. in
solch einem Fall tun sollte/kann.
Nicht mehr und nicht weniger.

Zahlen, als Lehrgeld verbuchen, sich freuen, daß das Lehrgeld relativ gering ist und beim nächsten mal erst lesen und dann bestätigen.

Gruß
Edith