nehmen wir einen Kunden K, der einen Handyvertrag beim Unternehmen D hat, an.
K hat den Vertrag verlängert und dazu ein vergünstigtes Handy erhalten. Als K die Funktionen des neuen Telefons durchstöbert, möchte er auch ansehen, wie die Internetfunktionalität ist. Er öffnet den Browser und es kommt die Meldung, dass der Browser veraltet sei und eine neuere Version zur Verfügung steht. Ein Download des neuen Browsers muss zuerst mit OK bestätigt werden. Eine Nutzung des Internets mit dem alten Browser ist nicht möglich.
K drückt auf OK, der Download beginnt, dauert K aber zu lange, also bricht er den Download ab. Danach unternimmt K nichts weiter in Sachen Internet übers Handy.
Als die Monatsabrechnung kommt, werden knapp 200€ berechnet für ein Datenvolumen von 6700KB… die nur von jenem abgebrochenen Download stammen können.
Muss K diese Summe bezahlen? D hat das Handy mit veralteter Software ausgeliefert, ein Umgehen des Downloads war nicht möglich, wenn man den vollen Funktionsumfang nutzen möchte. Abseits davon gab es bereits in den Medien weitere konkrete Fälle über die Internetpreispolitik von D und das Statement eines Anwalts, der meinte, dass schon alleine das Verhältnis von 39 Cent je angefangene 10KB ausreichend sei, um vor Gericht einen Rechtsstreit zu gewinnen.
Kann das sein?
nehmen wir einen Kunden K, der einen Handyvertrag beim
Unternehmen D hat, an.
K hat den Vertrag verlängert und dazu ein vergünstigtes Handy
erhalten. Als K die Funktionen des neuen Telefons
durchstöbert, möchte er auch ansehen, wie die
Internetfunktionalität ist. Er öffnet den Browser und es kommt
die Meldung, dass der Browser veraltet sei und eine neuere
Version zur Verfügung steht. Ein Download des neuen Browsers
muss zuerst mit OK bestätigt werden.
Besser wäre eine Rückgabe des Geräts gewesen
Als die Monatsabrechnung kommt, werden knapp 200€ berechnet
für ein Datenvolumen von 6700KB… die nur von jenem
abgebrochenen Download stammen können.
Glück gehabt, dass er nicht noch mehr runtergeladen hat. telekomkunden wurden für sowas schon mal 20000€ (!) in Rechnung gestellt
allerding wurde das meistens auch wieder kulanzhalber auf einige hundert Euro reduziert. Darüber findest du im Internet sicher was, das kam auch schon öfters in TV.
Muss K diese Summe bezahlen? D hat das Handy mit veralteter
Software ausgeliefert, ein Umgehen des Downloads war nicht
möglich, wenn man den vollen Funktionsumfang nutzen möchte.
Kann ich nicht genau beantworten. An Verbraucherzentrale oder RA wenden.
Abseits davon gab es bereits in den Medien weitere konkrete
Fälle über die Internetpreispolitik von D und das Statement
eines Anwalts, der meinte, dass schon alleine das Verhältnis
von 39 Cent je angefangene 10KB ausreichend sei, um vor
Gericht einen Rechtsstreit zu gewinnen.
Kann das sein?
Ja. Sowas könnte Wucher sein. Es besteht ein auffälliges Missververhältnis zwischen Leistung und Gegenleistung. Vor allem, wenn man bedenkt, dass es schn Flatrates für 10 bis 20 € gibt.