Handy für 10jährige

Hallo zusammen,

dem kann ich nur zustimmen, deswegen von mir ein *. Meine Uroma ist ohne Auto, ohne Waschmaschine etc aufgewachsen. Deswegen nutzen wir heute trotzdem diese Annehmlichkeiten der technischeren Gesellschaft, ohne uns darüber aufzuregen.

Wie eklastic schon schrieb haben sich die Zeiten geändert. Die Kinder wachsen heute in einer völlig anderen Gesellschaft auf. Das kann man nicht mit dem „Kind sein“ vor 30, 40 oder 50 Jahren vergleichen.

Gruß,
Larina

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hallo?
Hallo Ihr zwei,

Ich denke alle hier sind froh über technische Neuerungen, die den Alltag erleichtern und Freiräume schaffen…
ABER: das heisst nicht, dass wir damit anfangen müssen unsere Kinder -und es sind Kinder, keine kleinen Erwachsenen- mit allen technischen Finessen des Lebens auszurüsten.

Wenn die Mehrheit etwas tut, dann mag das demokratisch sein, aber deswegen ist es nicht zwingend auch das richtige.

Und wenn es dereinst einen PIC (personal identification chip) geben sollte werde ich mir diesen sicher nicht unter die Haut einpflanzen lassen.

Hinweise auf die „gute alte Zeit“, die erst ein paar Jahre (sic!) zurückliegt sind deswegen sehr wohl angebracht und m.E. nicht vergleichbar mit Opas „schwärmereien“ von früher. Es ist lediglich der Versuch für die Kinder von heute ein kindgerechtes Aufwachsen anzumahnen. Jederzeit und überall alles mitzumachen und das unter dem Vorwand „so ist das heute eben“ ist denke ich zu kurz gesprungen.

Nennt mich altmodisch, aber so sehe ich das

freundliche Grüße

der NF
der heute halb so alt ist wie sein Großvater, als der anfing von Früher zu schwärmen.

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Hallo Nightflyer,

sicherlich hast du in einem bestimmten Rahmen recht. Aber man sollte den Kindern nicht völlig den Umgang mit den technischen Neuerungen verwehren. Als Beispiel wäre der Umgang mit dem PC zu nennen. Im Berufsleben sind PC-Kenntnisse heutzutage schon unabdingbar. Dieser Fortschritt wird in der Zukunft weitere riesige Schritte machen. Ich finde es wichtig, dass Kinder schon früh den Umgang mit dem PC lernen. Natürlich bis zu einem gewissen Alter immer unter der Kontrolle der Eltern. Auch andere technische Neuerungen nehmen ich nicht davon aus. Sie sind zwar nicht so wichtig wie der PC, aber wenn der Umgang damit von den Eltern in einem gewissen Rahmen gehalten wird, finde ich es eher lehrreich als „gefährlich“. Meine Ansicht liegt vielleicht auch ein wenig an meinem Beruf, das schließe ich nicht aus.

Nichts desto trotz ist es natürlich genauso wichtig, dass Kinder - genau wie wir damals - draußen spielen und sich dort austoben.

Gruß,
Larina

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Mahlzeit,

sicherlich hast du in einem bestimmten Rahmen recht. Aber man
sollte den Kindern nicht völlig den Umgang mit den technischen
Neuerungen verwehren.

Ich denke, darum geht es nicht. Es geht vor allem darum, den Kindern ein Gefühl dafür zu geben, was für sie altersgemäß ist - und das Handy, egal in welcher Form, ist das in finanzieller Hinsicht gar nicht.

Vielleicht gebe ich meinen Kindern zuwenig Taschengeld, aber ich habe mal gegoogelt, und ich bin durchaus im realistischen Rahmen:
http://www.schau-hin.info/index.php?id=77

Wenn ich mir anschaue, was eine Minute telefonieren mit einem Prepaid-Handy kostet, dann wird damit das Prinzip des Taschengelds ad absurdum geführt. Zur Erinnerung: das Taschengeld ist doch dazu da, damit die Kinder den Umgang mit Geld lernen und vor allem den Sinn dafür entwickeln, zu sparen und ihre Ausgaben sinnvoll zu steuern. Das geht aber nicht, wenn allein ein Posten die Finanzen derart belastet.

Als Beispiel wäre der Umgang mit dem PC
zu nennen. Im Berufsleben sind PC-Kenntnisse heutzutage schon
unabdingbar. Dieser Fortschritt wird in der Zukunft weitere
riesige Schritte machen. Ich finde es wichtig, dass Kinder
schon früh den Umgang mit dem PC lernen.

Das sehe ich sehr gelassen. Ich lebe sozusagen mit dem Computer, heutzutage tut das jeder, fast sogar die Putzfrau. Keiner von uns hat das als Kind gelernt, und es ging doch. Und, noch wichtiger: der Computer wird sich bis zu dem Zeitpunkt, an dem die heutigen Zehnjährigen ins Arbeitsleben kommen, derart weiterentwickelt haben, daß die plumpen Dinger von heute ihnen nur noch ein Lächeln entlocken werden. Das meine ich nicht rhetorisch: wie war das vor 10 Jahren noch? Neulich fragte mich mein Sohn: Papa, was ist eine Diskette?

Meine
Ansicht liegt vielleicht auch ein wenig an meinem Beruf, das
schließe ich nicht aus.

Ich übe den gleichen aus und sehe es anders - wie alt bist du, wenn ich das fragen darf?

Nichts desto trotz ist es natürlich genauso wichtig, dass
Kinder - genau wie wir damals - draußen spielen und sich dort
austoben.

Ja gut, das sowieso, aber aus diesem Grund würde ich ein Handy nicht ablehnen.

Hinweise auf die „gute alte Zeit“, die erst ein paar Jahre
(sic!) zurückliegt sind deswegen sehr wohl angebracht und m.E.
nicht vergleichbar mit Opas „schwärmereien“ von früher.

Neulich gehört: früher war auch die Zukunft besser!

Gruß

Sancho

Hallo Sancho

Mahlzeit,

sicherlich hast du in einem bestimmten Rahmen recht. Aber man
sollte den Kindern nicht völlig den Umgang mit den technischen
Neuerungen verwehren.

Ich denke, darum geht es nicht. Es geht vor allem darum, den
Kindern ein Gefühl dafür zu geben, was für sie altersgemäß ist

  • und das Handy, egal in welcher Form, ist das in finanzieller
    Hinsicht gar nicht.

Ich denke, wenn mit den Kindern vernünftige klare Regelungen abgesprochen werden ist das Handy auch finanziell durchaus vertretbar. Mit vernünftigen klaren Regelungen meine ich z.B., dass das Handy nur für den „Notfall“ gedacht ist und nicht um mal eben schnell die Freunde anzurufen.

In einem Beitrag in diesem Thread habe ich gelesen, dass ein Kind sein Guthaben von 15 € innerhalb von zwei Monaten vertelefoniert hatte. Das finde ich auch zu arg, denn das sprengt auch meiner Meinung nach den Rahmen des altergemäßen Taschengeldes.

Vielleicht gebe ich meinen Kindern zuwenig Taschengeld, aber
ich habe mal gegoogelt, und ich bin durchaus im realistischen
Rahmen:
http://www.schau-hin.info/index.php?id=77

Wenn ich mir anschaue, was eine Minute telefonieren mit einem
Prepaid-Handy kostet, dann wird damit das Prinzip des
Taschengelds ad absurdum geführt. Zur Erinnerung: das
Taschengeld ist doch dazu da, damit die Kinder den Umgang mit
Geld lernen und vor allem den Sinn dafür entwickeln, zu sparen
und ihre Ausgaben sinnvoll zu steuern. Das geht aber nicht,
wenn allein ein Posten die Finanzen derart belastet.

Gerade deshalb denke ich, dass das Handy eine gute Möglichkeit für die Kinder ist zu lernen, dass heute viele Dinge viel Geld kosten. Wie gesagt, wenn vernünftige und klare Regeln für den Umgang mit dem Handy bestehen, wird das Taschengeld nicht vom Handy aufgefressen. Eltern müssen natürlich klare Regeln abstecken, ansonsten kann das Kind den Umgang mit dem Handy und dem Taschengeld nicht lernen.

Als Beispiel wäre der Umgang mit dem PC
zu nennen. Im Berufsleben sind PC-Kenntnisse heutzutage schon
unabdingbar. Dieser Fortschritt wird in der Zukunft weitere
riesige Schritte machen. Ich finde es wichtig, dass Kinder
schon früh den Umgang mit dem PC lernen.

Das sehe ich sehr gelassen. Ich lebe sozusagen mit dem
Computer, heutzutage tut das jeder, fast sogar die Putzfrau.
Keiner von uns hat das als Kind gelernt, und es ging doch.
Und, noch wichtiger: der Computer wird sich bis zu dem
Zeitpunkt, an dem die heutigen Zehnjährigen ins Arbeitsleben
kommen, derart weiterentwickelt haben, daß die plumpen Dinger
von heute ihnen nur noch ein Lächeln entlocken werden. Das
meine ich nicht rhetorisch: wie war das vor 10 Jahren noch?
Neulich fragte mich mein Sohn: Papa, was ist eine Diskette?

Ich sehe es nicht ganz so gelassen, da die Technik eine immer größere Rolle spielen wird. Ich finde man sollte den Kindern den Umgang mit der Technik nicht verwehren, sondern sie darin unterstützen. Im übrigen gibt es gerade in unserem Berufsfeld eine Menge Leute, die schon als Kind an ihrem PC rumgebastelt haben und jetzt wahre Cracks sind.

Meine
Ansicht liegt vielleicht auch ein wenig an meinem Beruf, das
schließe ich nicht aus.

Ich übe den gleichen aus und sehe es anders - wie alt bist du,
wenn ich das fragen darf?

Eigentlich fragt man Frauen ja nicht nach ihrem Alter :wink: Ich bin 30, also nicht wesentlich jünger als du. Wie ich es in deiner Visitenkarte gelesen habe, kommst du aus der Softwareschiene? Ich bewege mich eher im Hardware und Administrativen Bereich. Vielleicht deswegen die etwas unterschiedlichen Ansichten.

Gruß,
Larina

Nichts desto trotz ist es natürlich genauso wichtig, dass
Kinder - genau wie wir damals - draußen spielen und sich dort
austoben.

Ja gut, das sowieso, aber aus diesem Grund würde ich ein Handy
nicht ablehnen.

Hinweise auf die „gute alte Zeit“, die erst ein paar Jahre
(sic!) zurückliegt sind deswegen sehr wohl angebracht und m.E.
nicht vergleichbar mit Opas „schwärmereien“ von früher.

Neulich gehört: früher war auch die Zukunft besser!

Gruß

Sancho

Mahlzeit wieder!

Ich denke, wenn mit den Kindern vernünftige klare Regelungen
abgesprochen werden ist das Handy auch finanziell durchaus
vertretbar. Mit vernünftigen klaren Regelungen meine ich z.B.,
dass das Handy nur für den „Notfall“ gedacht ist und nicht um
mal eben schnell die Freunde anzurufen.

OK, so ein Handy haben wir auch. Notfälle sollten aber nicht die Kinder tragen, denn im Endeffekt sind wir diejenigen, die angerufen werden wollen. Deswegen zahlen wir diese Gebühren, und die Kinder nehmen das Handy z.B. mit, wenn sie mal ins Kino gehen.

Ein „eigenes Handy“ ist aber was anderes. Das wollen die Kinder für sich haben, um mit den Kumpels oder Kumpelinen zu telefonieren; da wollen sie auch das Modell aussuchen.

Jetzt gib mir doch mal bitte ein Beispiel einer „vernünftigen“ Regelung. Wie soll das gehen? Nimm ein beliebiges Prepaid-Tarif, z.B. Vodafone CallYa, da zahlst du zur Hauptzeit 0,79 Euro die Minute. In 5 Minuten ist also das empfohlene Wochen-Taschengeld eines 10jährigen verbraten. OK, laß es ein besseres Tarif sein mit meinetwegen 0,59 Euro pro Minute - der Unterschied ist nur graduell. Verstehst du, was ich meine?

In einem Beitrag in diesem Thread habe ich gelesen, dass ein
Kind sein Guthaben von 15 € innerhalb von zwei Monaten
vertelefoniert hatte. Das finde ich auch zu arg, denn das
sprengt auch meiner Meinung nach den Rahmen des altergemäßen
Taschengeldes.

Eben. Aber das Thema ist: die Kinder KÖNNEN nicht anders telefonieren, denn das ist nun mal ein teurer Spaß. 15 Euro mit dem erwähnten Callya-Tarif sind knapp 20 Minuten, d.h. das Kind hat 10 Minuten im Monat telefoniert (oder weniger: 10x kurz „Hallo“ gesagt hätte auch gereicht).

Gerade deshalb denke ich, dass das Handy eine gute Möglichkeit
für die Kinder ist zu lernen, dass heute viele Dinge viel Geld
kosten. Wie gesagt, wenn vernünftige und klare Regeln für den
Umgang mit dem Handy bestehen, wird das Taschengeld nicht vom
Handy aufgefressen. Eltern müssen natürlich klare Regeln
abstecken, ansonsten kann das Kind den Umgang mit dem Handy
und dem Taschengeld nicht lernen.

Wie gesagt, ich finde keine Möglichkeit, vernünftige Regeln aufzustellen. Natürlich kannst du ihnen sagen, OK, du telefonierst maximal 5 Minuten mit dem Ding, aber dann stellt sich die Frage, ob sie es brauchen, erst recht - ungeachtet der Tatsache, daß damit ihr gesamtes Taschengeld weg wäre.

Im übrigen gibt es gerade in unserem Berufsfeld
eine Menge Leute, die schon als Kind an ihrem PC rumgebastelt
haben und jetzt wahre Cracks sind.

Ja, aber es gibt auch wahre Cracks, die nicht gebastelt haben (z.B. ich *g*). Ich sehe keinen kausalen Zusammenhang.

Eigentlich fragt man Frauen ja nicht nach ihrem Alter :wink:

Ich hab ja vorsichtig gefragt :smile:

Ich
bin 30, also nicht wesentlich jünger als du.

Danke, das geht runter wie Öl!

Gruß

Sancho

rationale Argumente
Hallo Sancho,

darf ich dir zustimmen?
Ich finde noch dazu, dass man einem Kind kein ‚eigenes
Handy‘ geben und dann erwarten kann, dass es das mit
sich rumtraegt, aber es darf all das nicht machen, was
die anderen damit machen. Ich schenk ja auch meinem
12jaehrigen kein Moped und sage, er darf das nur ansehen.

Mein urspruenglicher Einspruch gegen Nightflyer (und die
anderen, die so schrieben) ging einfach um dieses bloedsinnige
Argument „wir haben das nicht gehabt, also brauchen die
Kinder das von heute auch nicht“. Meine Jungs wuerden mir
was husten, wenn ich mit solchen Argumenten kaeme.
Deine Argumente (die gar nicht unterschiedlich zu meinen sind,
NB: meine Jungs sind 12 und 13 und haben trotz groesster
Bettelei noch kein Handy) dagegen sind nachvollziehbar,
auch deshalb weil sie rational sind.

Gruesse
Elke

(und ein ab-und-zu-ausgeliehenes Handy ist etwas sehr
Praktisches)

Hallo,

Mahlzeit wieder!

Ich denke, wenn mit den Kindern vernünftige klare Regelungen
abgesprochen werden ist das Handy auch finanziell durchaus
vertretbar. Mit vernünftigen klaren Regelungen meine ich z.B.,
dass das Handy nur für den „Notfall“ gedacht ist und nicht um
mal eben schnell die Freunde anzurufen.

OK, so ein Handy haben wir auch. Notfälle sollten aber nicht
die Kinder tragen, denn im Endeffekt sind wir diejenigen, die
angerufen werden wollen. Deswegen zahlen wir diese Gebühren,
und die Kinder nehmen das Handy z.B. mit, wenn sie mal ins
Kino gehen.

Ein „eigenes Handy“ ist aber was anderes. Das wollen die
Kinder für sich haben, um mit den Kumpels oder Kumpelinen zu
telefonieren; da wollen sie auch das Modell aussuchen.

Wieso müssen die Kinder das Modell aussuchen? Damit fängt es ja schon an alles in einem akzeptablen Rahmen zu halten. Ein älteres Handy, was die Eltern eventuell aussortiert haben oder was man für günstiges Geld bei Ebay ersteigern kann reicht doch völlig aus. Man muss doch nicht gleich immer das teuerste vom teuersten kaufen.

Jetzt gib mir doch mal bitte ein Beispiel einer „vernünftigen“
Regelung. Wie soll das gehen? Nimm ein beliebiges
Prepaid-Tarif, z.B. Vodafone CallYa, da zahlst du zur
Hauptzeit 0,79 Euro die Minute. In 5 Minuten ist also das
empfohlene Wochen-Taschengeld eines 10jährigen verbraten. OK,
laß es ein besseres Tarif sein mit meinetwegen 0,59 Euro pro
Minute - der Unterschied ist nur graduell. Verstehst du, was
ich meine?

Also O2 Loop kostet 29 bzw 39 Cent. Das ist zwar immer noch teuer, aber nur etwa die Häfte von dem was du genannt hast. Bei den Loop-Prepaid Verträgen gibt es außerdem meistens 10 kostenlose sms im Monat dazu.

Was eine vernünftige klare Regelung ist, muss jeder für sich entscheiden.

Für mich wäre eine vernünftige Regelung, dass die Kinder nur in Notfällen mit dem Handy telefonieren und ein bestimmtes Limit an sms im Monat haben die sie verschicken dürfen. Halten sie sich nicht an diese Regelungen ist die Prepaid Karte sehr schnell leer und sie müssen mit ihrem Taschengeld auf die nächste Karte sparen. Dann ist vielleicht für eine kurze Zeit das Handy der größte Posten auf der Ausgabenliste fürs Taschengeld, aber das renkt sich mit Sicherheit sehr schnell wieder ein.

Kinder sind, wenn es die Erwachsenen ihnen erklären - und wenn sie feststellen, dass sie nichts anderes mehr kaufen und nichts mehr sparen können - vernünftiger als viele Erwachsenen denken. Meiner Meinung nach können sie so sehr gut den Umgang mit dem Geld lernen.

In einem Beitrag in diesem Thread habe ich gelesen, dass ein
Kind sein Guthaben von 15 € innerhalb von zwei Monaten
vertelefoniert hatte. Das finde ich auch zu arg, denn das
sprengt auch meiner Meinung nach den Rahmen des altergemäßen
Taschengeldes.

Eben. Aber das Thema ist: die Kinder KÖNNEN nicht anders
telefonieren, denn das ist nun mal ein teurer Spaß. 15 Euro
mit dem erwähnten Callya-Tarif sind knapp 20 Minuten, d.h. das
Kind hat 10 Minuten im Monat telefoniert (oder weniger: 10x
kurz „Hallo“ gesagt hätte auch gereicht).

Siehe oben. Beim Loop Vertrag wären das schon 50 Minuten. Ein Handy soll meiner Meinung nach nicht dafür da sein lange Gespräche zu führen. Ich nutze es ebenfalls nicht um lange Gespräche zu führen, denn dazu ist es zu teuer.

Gerade deshalb denke ich, dass das Handy eine gute Möglichkeit
für die Kinder ist zu lernen, dass heute viele Dinge viel Geld
kosten. Wie gesagt, wenn vernünftige und klare Regeln für den
Umgang mit dem Handy bestehen, wird das Taschengeld nicht vom
Handy aufgefressen. Eltern müssen natürlich klare Regeln
abstecken, ansonsten kann das Kind den Umgang mit dem Handy
und dem Taschengeld nicht lernen.

Wie gesagt, ich finde keine Möglichkeit, vernünftige Regeln
aufzustellen. Natürlich kannst du ihnen sagen, OK, du
telefonierst maximal 5 Minuten mit dem Ding, aber dann stellt
sich die Frage, ob sie es brauchen, erst recht - ungeachtet
der Tatsache, daß damit ihr gesamtes Taschengeld weg wäre.

Siehe oben.

Im übrigen gibt es gerade in unserem Berufsfeld
eine Menge Leute, die schon als Kind an ihrem PC rumgebastelt
haben und jetzt wahre Cracks sind.

Ja, aber es gibt auch wahre Cracks, die nicht gebastelt haben
(z.B. ich *g*). Ich sehe keinen kausalen Zusammenhang.

Wie schon erwähnt kommst du aus der Softwareschiene. In meinem Bereich sieht das schon anders aus. Die meisten Cracks sind die, die sich schon seit Kindesbeinen mit der Materie beschäftigen.

Eigentlich fragt man Frauen ja nicht nach ihrem Alter :wink:

Ich hab ja vorsichtig gefragt :smile:

Ich
bin 30, also nicht wesentlich jünger als du.

Danke, das geht runter wie Öl!

Bitte :smile:

Gruß

Sancho

Gruß,
Larina

VETO!
moin moin Elke,

nur eine kleine Gegendarstellung zu diesem Satz:

„wir haben das nicht gehabt, also brauchen die
Kinder das von heute auch nicht“.

ich möchte nur kurz festhalten, dass diese Formulierung von mir nicht verwendet wurde. Eine inhaltliche Zusammenfassung meines Postings in diesem Satz ist reine Interpretation, von der sich der Autor hiermit distanzieren möchte :smile:

nachsichtige Grüße

der Nightflyer

Okay, Nightflyer,
ich bin noch mal die Postings durchgegangen
(hab ja sonst nichts zu tun *fg*), und du hast
Recht, du hast es so nicht gesagt.
Du hast geschrieben:

Wie konnte man „damals“ -so lange her ist das garnicht- überhaupt leben, mit nur e i n e m Telefon, das auch noch zuhause stand.

Und ein paar andere haben halt in dieselbe Kerbe
gehauen. Und ich wollte das halt mal gesagt haben
(*trotzig aufstampf*).

einlenkende
Gruesse
Elke