Hi Vincent,
erstmal dankeschön für deine objektive Antwort.
Kein einfaches Thema; gabs hier schon mehrfach (guggst du
hiär:
http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarchiv…)
Hab ich mir durchgelesen, aber irgendwie höre ich von allen ein unterschwelliges „eher nicht“.
Gehen Kids wirklich dran, wenn „Mama“ im Display steht?
Verlieren Kids wirklich den bezug zu Geld, weil Oma und Opa
immer Karten schenken?
Schürt man wirklich die Gefahr der SMS-Sucht?
Alles Gegenfragen zu potentiellen Fragen dieses Themas. Meine
Zusammenfassung dessen: Jede Generation hatte ihre
(technischen) Neuerungen, mit denen der Nachwuchs umzugehen
lernen mußte. Mal war es der C64, der Gameboy - nun sinds die
Handys.
Is klar, war ja auch bei uns so… (Gameboy
…)
Aufgabe sollte es nicht sein, technische Neuerungen zu
bewerten, sondern den verantwortungsvollen umgang damit
klarzumachen. Ein Beispiel: wenn Oma und Opa z.B. dahingehend
geimpft werden, eben NICHT eine neue Karte für das Handy zu
sponsorn, sondern Bargeld FÜR ne neue Prepaid-Karte zu
schenken, dann steigert das IMHO das Verständnis für Geld und
den Wert der Karte (=Kosten der SMS usw.).
Die Überlegung habe ich auch schhon getätigt, aber funktioniert das??? Es ist halt nunmal so, dass meine Eltern nicht gerade in der finanziellen Lage sind, der Kleinen jeden monat noch ZUM Taschengeld 20 Eur zukommen zu lassen um Ihr Handy zu finanzieren… Im Ernst, manchmal können sie kaum Ihre einene Festnetztelefonrechnung bezahlen (und die ist nicht hoch…)
Klar, es gibt die Oma, es gibt ältere Geschwister, aber ist das auf Dauer sinnvoll, dem Kind das Handy zu finanzieren???
Machen wir uns nix vor: Handys sind Statussymbole; wer keins
hat ist „unten durch“. Bitter, aber oft Realität. Wer also ein
Handy hat muss mit dem Guthaben verantwortungsvoll umgehen.
Denn ein Handy haben aber auf SMS nicht antworten können - das
is doof.
Statussymbole sind Handys allemal, da hast Du recht. Ich hatte auch „früh“ eins, es war mein Geschenk an mich zu meinem 18 Geburtstag - meine Eltern haben mir das vorher nie erlaubt, obwohl sich meine Mutter immer darüber aufregte, dass ich mit meinen „Liebschaften“ ewig telefonieren konnte und immer gemotzt hat. Mein Vorschlag (damals 17 und Azubi) mir ein Handy zuzulegen, ich würde auch die Rg. selber tragen, es müsse nur jemand unterschreiben für den Vertrag, stieß auf taube Ohren und Diskussionen endeten meistens mit dem berühmten „…so lange Du deine Füsse unter meinen Tisch…“. Meine erste Rechnung belief sich so um die 500 DM, was zur Folge hatte, dass ich erstmal zwei Monate mit dem Handy gar nix anfangen konnte - und es war echt besch…eiden meinen Freunden mitteilen zu müssen, dass ich auf keine SMS antworten kann, weil ich keine Kohle habe… - ich habs gelernt…
Fazit: Handy? Ja! aber unter Vorbehalt. Zu Fuß gegangen bin
ich früher auch, wenn der Bus weg war. Aber da hieß Twix auch
noch Raider, es gab Treets und die Mauer stand noch. Times are
changin´…
Auch wenn ich doch über 10 jahr jünger bin… Raider kenn ich auch noch, und die Mauer stand teilweise auch noch (wenn auch nicht lange), nur was Treets sind, das weiss ich nicht… dafür schein ich doch zu jung zu sein 
P.S.: Nicht nur wegen der Problematik „Statussymbol“ bin ich
für Schuluniformen sowie Handy- und Rauchverbot in Schulen!
Gute einstellung…
So long…
*sichwiederaufsOhrhauend*
Kat