Hi, ich hab im TV gesehen, wie mit geringen Mitteln Handy-Telefonate abgehört werden können. Heute lese ich, dass Fotos von den Handys Prominenter gehackt und ins Internet gestellt wurden.
Ich hab nichts zu verbergen, möchte meine Fotos, die ich mit dem Handy aufnehme, (Gelegenheitsfotos, Blödeleien) aber auch nicht im Netz wiederfinden.
Gibt es ein App mit Zugriffsschutz-Programm für das iPhone? Danke!
Eine Art Virenschutzprogramm für das iPhone soll es wohl bereits geben, diese halte ich aber für unnütz, da Apple gegen solche Angriffe selbst vorgeht und eventuelle Sicherheitslücken schliesst.
Beim iPhone hilft Dir bei Deiner Frage das iPhone-Forum von Apple gut weiter: http://goo.gl/JorH8. Damit dürfte das Thema für das iPhone schnell erledigt sein. Allerdings ist der Schutz nicht sehr umfassend.
Für die meisten anderen Smartphones gibt es ebenfalls eine einfache Lösung: http://goo.gl/HqPM6. Anhand der Kompatibilitätsliste kann einfach festgestellt werden, ob das eigene Handy damit geschützt werden kann. Diese Art von Schutz ist natürlich sehr viel umfassender als die einfache, im Forum genannte iPhone-Lösung.
Da gibt es z.B. die App „photo safe pro by my eyes only“. Es gift fine kostenlose Version und eine für Euro 1,59. Was der Unterschied ist kann ich dir leider nicht sagen. Mit so einer App kannst du deine besonderen Fotos in ein Album laden und mit einem Passwort versehen. So kannst nur du das Album öffnen und anschauen oder herzeigen. Ob so etwas vor Hackern Stand hält weiß ich nicht. Ich glaube aber nicht, dass ein iPhone so schnell zu hacken ist. Im schlimmsten Fall kommst in die Zeitung, verklagst diese und kassierst einen Haufen Geld (smile). Viel Erfolg und weiterhin viril Spaß! LG Monika
Leg einem Hacker dein Handy auf den Tisch und gib Ihm die Aufgabe dein Handy zu hacken ohne es anzufassen. Er wird vermutlich scheitern weil Hacker auf Interaktion am Handy oder Aktivität durch das Handy sind angewiesen. Sprich: Gesunder Menschenverstand ist ein probates Mittel. Ganz einfach z.B.: Nicht auf jeden verlockenden Werbebanner klicken.
Mailanhänge wie am PC nur dann herunterladen und öffnen, wenn man absolute keinen Zweifel am Inhalt hat. Also wenn sich die Frage stellt „Warum hat mir mein Nachbar/Verwandter/Kumpel/Kollege/… dieses PDF geschickt“ = nicht öffnen sondern lieber mal nachfragen oder ungesehen löschen. Von fremden Absendern oder von bekannten Absendern, die so etwas normalerweise nicht machen (Telekom versendet keine PDF-Rechnungen!) nichts annehmen. Übrigens kann man am Handy durchaus auch durch Surfen auf präparierten Webseiten angegriffen werden. Ober der Link aus einer Mail oder von einer SMS/MMS stammt ist egal. Auch da gilt es die Quelle oder den Grund der Nachricht zu hinterfragen, wenn es nicht 100% klar ist.
Nicht jede App auch wenn sie Gratis ist und schon zig gute Bewertungen vorliegen ist immer das was es vorgibt. Im Appstore will jemand entweder Geld verdienen oder Kunden gewinnen. Bei ersteren gibt’s nur Light-Apps kostenlos bei letzteren kennt man oft den Konzern dahinter und kann dem vertrauen.
Bluetooth nur dann einschalten, wenn’s auch wirklich Sinn macht und nicht einfach so, weil’s da ja nun mal eingebaut ist.
WLAN: Nur vertrauenswürdige Netze verbinden und nicht in der Fussgängerzone oder in der angesagten Kneipe blind in ein offenes WLAN einbuchen und loslegen. Wenn man dann nicht aufpasst wie sicher Logins und Passworte durchs WLAN fliegen muss sich nicht wundern wenn später z.B. das Mailkonto gehackt ist oder jemand den eigenen FB oder SVZ oder sonstwas-account missbraucht.
3G,EDGE: Das Mitlauschen ist hier kein Problem mehr. Vertrauliches klärt man unter vier Augen und nicht am Handy. Datenverkehr würde ich deswegen (siehe WLAN) auch nur kontrolliert nutzen.
Eine App, die all das auf dem iPhone abfängt heisst höchstens „Abschalten“ denn keine App kann das leisten wozu es Systemzugriff benötigt. Vernünftigerweise bekommen Apps diesen nicht! Einfach nur mal überlegen, was eine Böse App mit dem Systemzugriff anfangen könnte, wenn man nach einer Guten App fragt die den benötigen würde. Frage mich gerade ob das nicht ein „kontra Android“ punkt ist …