Hallo,
in meiner GPS-Bluetooth-Maus befindet sich ein handelsüblicher Lithiumakku. Dieser Akku hat sich vermutlich durch die Sonneneinstrahlung stark aufgebläht.
Ein neuer Akku kostet fast so viel wie eine neue GPS-Maus mit Akku!
Ich möchte nun den Akku durch ein Dummy ersetzen, also die 3,7V direkt aus dem 12V Bordnetz erzeugen und an den Akkukontaktfedern im GPS-Empfänger einspeisen.
Wenn ich also ein Netzteil anschließe gibt die GPS-Maus eine Akku-Fehlermeldung raus und alle Kontroll-LEDs blinken, weil der mittlere Anschluss des Akkus fehlt.
Wie kann man nun den Ladecontroller überlisten, sodas der nicht mehr diese Fehlermeldung ausgibt?
Vielleicht durch einen Spannungteiler?
Alternativ könnte ich natürlich auch noch weitere Messungen an der Platine durchführen, um herauszufinden, wo denn die Spannung hinter dem Ladecontroller anliegt und dort einspeisen…aber wegen der winzigen Bauteile und Leiterbahnen möchte ich davon Abstandnehmen.
Gruss Markus
Servus!
Laut http://www.mikrocontroller.net/topic/18656
könnte da ein temperaturabhängiger Widerstand (>NTC) drin sein.
In dem Fall (wenn das stimmt) müsstest du den Pin ja einfach am Gerät
mit einem Widerstand überbrücken (wahrscheinlich gegen -).
Wenns gar nicht mehr hilft würd ichs einfach ausprobieren
(so mit 10 oder 5 kOhm vll…) Jedoch keine Garantie…
Da dein Akku kaputt ist kannst du leider nix mehr messen dran. Aber
Versuch doch irgendwie an das Datenblatt zu kommen. Da wär alles drin…
Gruß,
Marco
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hallo Markus,
wenn du die genaue Ladeschaltung nicht kennst: Vielleicht muss die Versorgung galvanisch getrennt sein, da weder Minus- noch Pluspol direkt verbunden sind.
–> Neuen Akku bzw. neue Maus besorgen. Evtl. ein anderes Modell, wenn du mit dem aktuellen (bzw. mit dessen Lebensdauer) nicht zufrieden bist. Einen aufgeblähten Lithiumakku würde ich umgehend „umweltgerecht“ entsorgen.
Bernhard
Es geht! ext. Dauerspannungsversorgung
Hallo,
habe hier gerade ein wenig experimentiert.
An dem aufgeblähten Originalakku messe ich eine Spannung von 3,7V und zwischen dem Masseanschluss und dem DatenPin des Akkus misst man einen ohmschen Widerstand von 82kOhm. Bei Erwärmung des Akkus (Handtemperatur) sinkt der Widerstand auf 78kOhm.
Also bin ich bei der Simulation mit 78kOhm und 3,7V angefangen.
Egal wie weit ich den Widerstand verändert und die Spannung im akzeptabeln Bereich verändert habe, die Akku-LED ließ sich nicht davon abbringen permanent Alarm zu blinken.
Auch wenn ich das Gerät abgeschaltet und neu gestartet habe.
Nun war mir alles egal. Friss oder Stirb!
Der Widerstand wurde entfernt und die Spannung weiter erhöht.
Bei 4,5 Volt arbeitet die Maus plötzlich einwandfrei ohne Alarm.
Ich habe dann die Spannung bis auf 5 V erhöht und betreibe die Maus seit Stunden im Testbetrieb.
Also kann ich das 5V Ladegerät demnächst direkt an die Akkupin´s im Gerät direkt anlöten und spare mir somit die Neuanschaffung des Akkus für 34! Euro.
Gruss Markus
Hallo,
in meiner GPS-Bluetooth-Maus befindet sich ein handelsüblicher
Lithiumakku. Dieser Akku hat sich vermutlich durch die
Sonneneinstrahlung stark aufgebläht.
Ein neuer Akku kostet fast so viel wie eine neue GPS-Maus mit
Akku!
Ich möchte nun den Akku durch ein Dummy ersetzen, also die
3,7V direkt aus dem 12V Bordnetz erzeugen und an den
Akkukontaktfedern im GPS-Empfänger einspeisen.
Wenn ich also ein Netzteil anschließe gibt die GPS-Maus eine
Akku-Fehlermeldung raus und alle Kontroll-LEDs blinken, weil
der mittlere Anschluss des Akkus fehlt.
Wie kann man nun den Ladecontroller überlisten, sodas der
nicht mehr diese Fehlermeldung ausgibt?
Vielleicht durch einen Spannungteiler?
Alternativ könnte ich natürlich auch noch weitere Messungen an
der Platine durchführen, um herauszufinden, wo denn die
Spannung hinter dem Ladecontroller anliegt und dort
einspeisen…aber wegen der winzigen Bauteile und Leiterbahnen
möchte ich davon Abstandnehmen.
Gruss Markus