ich vermute, das ist ganz anders gemeint - Handys regeln ihre Sendeleistung je nach Empfangslage, d.h. die Leistung ist am niedrigsten beim Sendemast und am höchsten in der maximalen Entfernung davon, kurz vorm Abbruch der Verbindung.
Gruss Reinhard
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Wie ändert sich nun die Leistung als Funktion des Abstandes?
Kann ich hier, analog dem Elektrischen Feld, einfach eine 1/r²
Abhängigkeit annehmen?
Das ist wohl anzunehmen.
Nein, vermutlich nicht. Eine bewegte Ladung (wie sie im zeitlich veränderlichem Dipol, also der klassischen Antenne, auftritt) hat ein 1/r-Strahlungsfeld - allerdings nur senkrecht zur Dipolachse (genauer: E[r, theta] ~ sin(theta)/r, wenn theta der Winkel zwischen dem Dipol und r ist).
Das 1/r² gilt nur für statische Ladungsverteilungen.
Nein, vermutlich nicht. Eine bewegte Ladung (wie sie im
zeitlich veränderlichem Dipol, also der klassischen Antenne,
auftritt) hat ein 1/r-Strahlungsfeld - allerdings nur
senkrecht zur Dipolachse (genauer: E[r, theta] ~ sin(theta)/r,
wenn theta der Winkel zwischen dem Dipol und r ist).
Das 1/r² gilt nur für statische Ladungsverteilungen.
Elektrodynamik ist bei mir schon ein paar Jahre her, aber ich würde diese Aussage für falsch halten. Wofür steht E? Ich vermute für die elektrische Feldstärke. Dann fehlt aber noch H (magnetische Feldstärke), welches ebenfalls eine 1/r-Abhängigkeit hat, wodurch sich für den Poynting-Vektor S = (E Kreuz H) eine 1/r²-Abhängigkiet ergibt. Da die Intensität I=|S| stimmt die ursprüngliche Vermutung.
(Soeben finde ich in einem uralten Vorlesungsskript S ~ sin²theta/r².)
(P.S. Auch für das Coulomb-Feld einer punktförmigen statischen Ladung gilt E ~ 1/r)