Moin,
habe da mal ne Anfängerfrage.
Wenn ich mir einen Handyvertrag mit Handy zulege, der eine Grundgebühr oder einen Mindestumsatz beeinhaltet, die Vertragssimkarte kurz aktiviere und danach einfach rausschmeiße und ein völlig anderes Netz benutze.
Wäre das ok und der Anbieter bucht einfach nur jeden Monat den Mindestumsatz oder den Paketpreis ab und gut?
Einerseits kann mich ja keiner zwingen zu telefonieren, andererseits ist das Handy ja subentioniert. Könnte das irgendwelche rechtlichen Konsequenzen für mich haben?
Über Sinn und Unsinn möchte ich nicht diskutieren. Interessiert mich einfach so.
Gruß
Jens
Wäre das ok und der Anbieter bucht einfach nur jeden Monat den
Mindestumsatz oder den Paketpreis ab und gut?
Ja.
Könnte das
irgendwelche rechtlichen Konsequenzen für mich haben?
Imho Nein. Es gibt mehr als genug Leute die gleiche Idee und so einen Schubladenvetrag haben.
Ich bin genauso einer…Habe für den Abschluss eines Duo-Vertrags die Prämie von 620€ ausgezahlt bekommen, aber die Grundgebühr beträgt insgesamt nur 480€. Da muss man ja nicht lange nachdenken… 140€ Gewinn für zwanzig Minuten lang Formulare ausfüllen und Perso kopieren ist doch ein guter Kurs…
Zum telefonieren würde ich diesen (und auch andere Verträge) NIE nutzen. Die Suventionen (oder das tolle Handy) zahlt man schließlich selber durch hohe Minutenpreise, Grundgebühren etc.
Jetzt bin ich bei einem PrePaid-Discounter und glücklich…
Hi Olaf,
besten Dank. Da bin ich ja beruhigt. 
Gruß
Jens
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Hi,
das ist ein Schubladenvertrag und der gängige Weg wie sehr viele Handyfreaks regelmäßig an neue Geräte kommen: sie finanzieren sie über einen Vertrag, bei dem sie nur Grundgebühr zahlen, ansonsten nicht telefonieren und die SIM-Karte eines preiswerteren Anbieters nutzen, aber das subventionierte Handy abgreifen.
Ein rechtliches Problem gibt es dabei nicht.
Der einzige Haken ist: Es rechnet sich inzwischen immer weniger weil die Zuzahlungen beim Abschluß eines Vertrages immer teurer werden bzw. die 1-EUR-Handys mitunter preiswerter sind als die Grundgebühr bzw. der Mindestumsatz in den 2 Jahren des Vertrags. Du solltest also genau rechnen ob es sich wirklich lohnt.
Oft geht die Milchmädchenrechnung nicht auf, und wenn dann auch noch 25 EUR Anschlußgebühr dazu kommen, die Briefmarke und rennerei um das Einschreiben zur Kündigung abzusenden…
Außerdem muß man bedenken: man zahlt dann mindestens 24 Monate ab, der Reiz des neuen Handys verblasst aber in ein paar Wochen, wenn es schon wieder neue Modelle gibt. In einigen Monaten ärgerst du dich über die Altlast, die du ständig zahlen mußt…
Anderer Fall wäre wenn du es als eine Art Ratenzahlung verstehst, also wenn du nicht das Geld hast ein gutes Handy zum vollen Kaufpreis zu erwerben, und es dann lieber über die Grundgebühr eines Vertrages abbezahlst…
Gruß
MecFleih
Hallo,
je nach Einkommen etc., bekommt man aber nicht unbedingt beliebig viele Handyverträge. Wenn man also schon einige in der Schublade hat und es kommt der, auf den man schon immer gewartet hat, kann es schon mal vorkommen, daß man als Kunde abgelehnt wird. Dagegen kann man auch nicht viel machen, da ja niemand verpflichtet ist einen Vertrag mit einem abzuschließen.
Cu Rene