Handyvertrag

Hallo zusammen,
folgender Fall:
Jemand schließt online einen Handyvertrag inkl. Smartphone bei einem Zwischenhändler (der die Verträge an den Provider vermittelt). Dann überlegt Derjenige es sich aber anders und widerruft das Ganze am nächsten Tag. Widerruf wird bestätigt und es erfolgt auch keine Lieferung einer SIM Karte oder eines Smartphones.

Der Fall wird nach bestätigtem Widerruf als erledigt betrachtet.

Nun flattert vier Wochen später eine Rechnung ins Haus vom Provider, der offensichtlich von dem ganzen Widerruf nichts weiß. Der Zwischenhändler reagiert weder auf e-mails noch ist dort jemand telefonisch zu erreichen. Auf Anfragen an den Provider wird ein wiederum anderer Zwischenhändler genannt, der auch an der ganzen Geschichte beteiligt ist.

Lt. diesem weiteren Zwischenvermittler wurde der Storno an den Provider weiter gegeben und wird dort bearbeitet (was wohl lt. deren Aussage bis zu 6 Wochen gehen könne) und der Kunde sei verpflichtet die Rechnung zu bezahlen, würde dann aber nach Bearbeitung des Stornos das Geld wieder zurück erstattet bekommen.

Meine Fragen:

  1. Ist der Vertrag rechtsgültig, trotz des Widerspruchs und obwohl keine Leistung erbracht wurde?
  2. Ist der Kunde verpflichtet die Rechnung zu bezahlen?

Vielen Dank für eure Antworten

Hallo,

mit dem gültigen Widerruf ist die Sache für einen Endverbraucher erledigt. Die Verwaltung des ehemaligen Verragspartners ist nicht sein Problem.

hth