Hanf im Garten

Servus,

in einem Garten gibt es ex def keinen Wildwuchs. Die hübsche Oma-Geschichte mit dem Vogelfutter, die wir schon vor vierzig Jahren für besonders gewitzt hielten - manchmal war sogar einer davon überrascht, dass der Jugendrichter sie schon fünfundsiebzigmal gehört hatte -, ließe sich nur halten, wenn im nämlichen Garten überhaupt keine unerwünschte Pflanze gejätet oder ausgehackt würde und auch sonst Pflegemaßnahmen unterblieben.

Schöne Grüße

MM

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Hallo beisammen.

Im Garten meiner Oma ist diesen Sommer plötzlich Hanf gewachsen, was sie mir vor kurzem erzählt und gezeigt hat.
Aber die Pflanze an sich ist doch schon illegal? Kann sie deswegen Ärger bekommen?

Moin,

siehe hier:

Um sicher zu gehen das Deine Oma keinen Ärger bekommt, sollte man die Pflanze verbrennen und zwar spätestens wenn die Blüten da sind, damit die sich nicht weiter ausbreiten kann.

Gruß
Grin

Das ist wilder Hanf, durch Gräserpollen- und Blütenpollenflug, dafür kann man nichts und bekommt auch keine Strafe.

Jetzt kommt bald Frost, da ist er sowieso wieder weg.

Viel Spaß beim Dampfen! :smiley:

Servus,

Cannabis sativa ist wilder Hanf, und dieser hier kommt nicht von Gräser- und Blütenpollenflug (wobei Cannabis von Gräserpollen eh nix hat), sondern aus Vogelfutter.

Die sehr THC-armen Sorten, deren Anbau hierzulande erlaubt ist und in geringem Umfang auch stattfindet, sind hoch selektierte Zuchtformen.

Im übrigen gilt hier als Betäubungsmittel, was in Anlage III BtMG steht:

Cannabis
(Marihuana, Pflanzen und Pflanzenteile der zur Gattung Cannabis gehörenden
Pflanzen)

  • der explizit genehmigte Anbau von THC-armen Sorten ist also die Ausnahme zur Regel, und nicht die Frage, ob man für eine Cannabispflanze im Garten etwas kann oder nicht.

Schöne Grüße

MM

Wer „baut denn an“, wenn es Wildwuchs ist???

Meine Oma ist auch nicht mehr in der physischen Verfassung, um sich in den Garten wortwörtlich reinzuknien.