Hallo Karl!
Du beschreibst haargenau meine Sichtweise. Einfach köstlich. Freut mich, dass ich nicht der einzige bin, der es so sieht.
Grüße
Andreas
Hallo Karl!
Du beschreibst haargenau meine Sichtweise. Einfach köstlich. Freut mich, dass ich nicht der einzige bin, der es so sieht.
Grüße
Andreas
Hallo Hannes,
ehrlich gesagt sehe ich in dem Märchen weder die eine noch die andere Form von Glück, wie du sie beschreibst, thematisiert. Wie genau meinst du es?
Gruß!
Karl
Oh, das freut mich auch! owt
.
Hallo, Hannes,
schön beschrieben.
Glück ist eben ein wenig mehr als nur Dusel.
Dauerhaftes Glück besteht eher im Verzichten-können, im Sich-beschränken.
Der Lottomillionär hat vielleicht Dusel gehabt, aber gleichzeitig hat er mit dem Gewinn Sorgen frei Haus mitbekommen.
Wer nichts hat - oder grade soviel, dass er keine Not leidet, ist m.E. dauerhaft glücklicher.
Gruß
Eckard
Hi, Karl!
ehrlich gesagt sehe ich in dem Märchen weder die eine noch die
andere Form von Glück, wie du sie beschreibst, thematisiert.
Wie genau meinst du es?
Ich meine so:
Der Hans besitzt einen Klumpen Gold, hat also das Glück, reich zu sein: von Fortuna beschert.
Das ist aber nicht das Glück, das er versteht. Er ächzt unter der Last des Goldes und ist unglücklich über die Beschwer mit Pferd usw. D. h. er kann mit dem, was er hat, nichts anfangen; es ist ihm buchstäblich lästig und er fühlt sich unglücklich.
Glücklich ist er darüber, jeweils eine Ausweg aus dem Dilemma zu finden: sein „G’lücK!“
Ich habe weder als Kind noch auch gleich als Erwachsener dieses
Märchen begriffen, sondern hielt den Hans für einen ausgemachten Dummkopf, der hereingelegt wurde von Schlaueren.
Über die Intention des Erzählers díeses Märchens weiß ich nichts, über die der Gebrüder Grimm auch nicht. Aber für mich stimmt es inzwischen so, wie ich es beschrieben habe.
Schönen Gruß!
H.
Hi, Hannes!
Ich glaube ehrlich gesagt, dass deine interessanten philsophischen Strukturen (2 Sorten von Glück) auf unser Märchen gar nicht passen!
Der Hans besitzt einen Klumpen Gold, hat also das Glück, reich
zu sein: von Fortuna beschert.
Das ist aber nicht das Glück, das er versteht. Er ächzt unter
der Last des Goldes und ist unglücklich über die Beschwer mit
Pferd usw. D. h. er kann mit dem, was er hat, nichts anfangen;
es ist ihm buchstäblich lästig und er fühlt sich unglücklich.
Der Reichtum an sich ist ihm aber gar nicht lästig, er ist überhaupt nicht zu vergleichen mit dem reichen Mann, der alles hat und trotzdem unglücklich ist! Nein, er kann sich über das Gold nicht freuen, weil er nicht in der Lage ist, vorausschauend zu denken sondern ständig im Moment lebt! Das ist etwas ganz anderes!
Glücklich ist er darüber, jeweils eine Ausweg aus dem Dilemma
zu finden: sein „G’lücK!“
Auch hier nein! Hans findet keinen einzigen Ausweg, seine „Lösungen“ führen nur dazu, dass er innerhalb eines Tages den Lohn von sieben Jahren Arbeit hergibt! Aber nicht, weil er irgend etwas gegen Reichtum hätte!
„Hans im Glück“, dieser Titel ist zum einen sicherlich ironisch zu verstehen (das Glück, das er zu haben meint, besteht in Menschen, die ihn schamlos ausnutzen), als tieferen Sinn vielleicht noch so: Dieser ganz dumme Hans ruht vollkommen in sich, das ist natürlich ein großes Glück!
Gruß!
Karl
Genau darum geht´s. Man soll zufrieden sein, mit dem was man hat und der Weg ist das Ziel. 