Harddisk-fehler markieren? (oberflächentest)

Hallo,

meine mich zu erinnern, dass man früher einen „Oberflächentest“ machen konnte, um Sektoren oder Bits, die nicht mehr zuverlässig funktionieren, zu markieren, und von einer weiteren schreib-lese-verwendung abzusehen.

Gibt es sowas heute auch noch, oder regeln dass die Festplatten intern in sich?

Gruß
achim

Hallo Achim,
mitlerwiele unterstüzten eigendlich alle Platten und Mainboards
S.M.A.R.T (Self-Monitoring, Analysis and Reporting Technology)
womit die festplatte selbst fehler notiert und falls diese einen „kritschen“
punkt erreichen meldet. beim booten des rechners.
http://de.wikipedia.org/wiki/S.M.A.R.T

deswegen wird ein vollständiger overflächen test heute eigendlich nicht mehr gemacht. (könnte aber natürlich immer noch gemacht werden)

chkdsk /r sollte fehlerhafte sektoren finden. (habs jetzt aber nicht geteset
gruss chris

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Moien

Gibt es sowas heute auch noch, oder regeln dass die
Festplatten intern in sich?

Die Platten regeln das bis zu einem gewissen Limit intern indem die fehlerhaften Stellen einfach in die Reservebereiche verlegt werden. Allerdings kann die Logik der Platte nur dann verlegen wenn auch der Inhalt des totes Teil bekannt ist. Deshalb verschwinden manche Oberflächenfehler nach einem kompletten Überschreiben der Platte.

Allerdings gilt ganz generel: wenn eine Platte in chkdsk & Co Oberflächenfehler zeigt sollte man sie sofort entsorgen.

Die Ausfallwahrscheinlichkeit steigt ganz extrem an sobald die Platte an die Reserve gehen muss (Faktor 40 laut google-HD Report). Wenn die Reserve aufgebraucht ist und die Fehler schon auf chkdsk-Ebene ständig sichtbar sind kann man die Platte definitiv abschreiben.

cu