Hardware für Bildbearbeitung

Hallo Wissende,

ich weiss nicht, ob ich hier auf dem richtigen Brett, aber ihr könnt mir sicher helfen.

Ein ambitionierter Hobbyfotograf möchte mittels Computer seine Bilder bearbeiten. Er steht jetzt vor der Enscheidung einen PC anzuschaffen. Ein Notebook solls sein, aber welche Hardwarekomponenten braucht man?

Ist Apple die richtige Wahl, oder doch ein „normales“ Laptop? Wie sollte es kongiguriert sein?

Danke für jeden Tipp.

Hallo,

bei meinem Lieblingsladen Cyberport stehen die Macs zum probieren rum, da kann man testen wie gut man mit der Bedienoberfläche klar kommt. Mir liegt MAC OS X mehr als Windows, ich persönlich finde es auch angenehmer und eleganter. Fotos bearbeiten kann ich auf beiden Systemen gleich gut, haben auch beide Vor- und Nachteile. Photoshop und Wacom Grafiktablets gibts auch für beide Systeme. Allerdings sollte man einen MAC nicht mit einem Aldi oder Müllmarkt Billigrechner vergleichen, eher mit guten IBM Geräten.

Am Mac kann man auch nicht soviel falsch machen, muss sich nicht mit cryptischen Registrationskeys rumschlagen und die Systemeinstellungen sind auch viel simpler und nicht so verwirrend wie bei Windows.

Gruss Jan

Hi

Ist Apple die richtige Wahl,

ja sicher

OL

Hallo,
aus meiner Sicht ist Apple (bzw. ein Mac) für eine ambitionierten Hobbyfotograf NICHT die richtige Wahl.

Gab es vor ein paar Jahren einen wirklich drastischen Unterschied zwischen grafischen anwendungen und Bildbearbeitungen am Mac oder am PC, so sind diese Unterschiede heute dahingeschmolzen. Aus dieser Zeit stammt immer noch die Überzeugung, daß ein Mac so viel besser zur Bildbearbeitung geeignet sein soll. Nicht das die Profis nun schreien, es gibt Unterschiede, klar, erst recht in der Druckvorstufe, aber hier zielt die Frage auf den Hausgebrauch ab.

Also: Der PC bietet den Vorteil, daß man ihn deutlich günstiger bekommt. Außerdem hat man an allen Ecken und Ende Support. Im Internet, im Freundeskreis, etc.

Kauf Dir bei DELL ein Notebook mit 120 GB Festplatte, einem vernünftigen Prozessor und 1024MB Arbeitsspeicher. Das reicht völlig aus, bekommst Du über eine Sonderaktion 2048, dann nimm sie, aber den Unterschied wirst Du als Hobbyfotograf nicht wirklich merken.
Du wirst etwa 750 - 800 € bezahlen und hast alles, was du brauchst.

Grüße Ilay

Hallo,

Ein ambitionierter Hobbyfotograf möchte mittels Computer seine
Bilder bearbeiten. Er steht jetzt vor der Enscheidung einen PC
anzuschaffen. Ein Notebook solls sein, aber welche
Hardwarekomponenten braucht man?

Ein Laptop ist dafür relativ ungeeignet, denn ein normaler TFT-Bildschirm stellt Farben ziemlich verfälscht dar. Ein guter Röhrenmonitor ist da auch für den ambitionierten Hobbyisten die viel bessere Wahl. Ich habe letztens einen ganzen Schwung Bilder bearbeitet und zum Ausdruck zum Belichter meiner Wahl geschickt. Die Motive sahen aus, als hätte ich Crack geraucht, weil ich aufgrund des blassen Laptopmonitors zu stark an der Farbsättigung gedreht hatte.

Außerdem ist viel Plattenplatz von Vorteil, bei Notebookplatten hört der Spaß derzeit bei 120 GB auf, und man kann nur eine Platte haben. Externe Platten sind natürlich möglich, dann ist aber Kabelsalat angesagt, und der Spaß am Laptop wird reduziert.

Ebenfalls ist zur Bildbearbeitung eine Maus oder ein Trackball sehr hilfreich. Auch das kann man natürlich an ein Laptop anschließen, aber siehe oben.

Falls es aber unbedingt ein Laptop sein soll:

  • farbtreue Bildwiedergabe (selbst mit Testdatei im Laden testen)
  • separate Grafikkarte, kein Shared Memory Grafikchip
  • 1024 MB RAM sind schöner als 512 MB
  • große, leise und zuverlässige Festplatte

Gruß,

Myriam

Hallo,

Ein ambitionierter Hobbyfotograf möchte mittels Computer seine
Bilder bearbeiten. Er steht jetzt vor der Enscheidung einen PC
anzuschaffen. Ein Notebook solls sein, aber welche
Hardwarekomponenten braucht man?

Ein Laptop ist dafür relativ ungeeignet, denn ein normaler
TFT-Bildschirm stellt Farben ziemlich verfälscht dar. Ein
guter Röhrenmonitor ist da auch für den ambitionierten
Hobbyisten die viel bessere Wahl.

Na ja, es gibt die Möglichkeit einen Monitor an den Laptop anzuschließen, mach ich jedenfalls bei mir wichtigen Bildbearbeitungen. Vorteil ist dann auch noch, Bild auf Monitor, Werkzeugpalette auf Display :smile:).

Ich habe letztens einen
ganzen Schwung Bilder bearbeitet und zum Ausdruck zum
Belichter meiner Wahl geschickt. Die Motive sahen aus, als
hätte ich Crack geraucht, weil ich aufgrund des blassen
Laptopmonitors zu stark an der Farbsättigung gedreht hatte.

Außerdem ist viel Plattenplatz von Vorteil, bei
Notebookplatten hört der Spaß derzeit bei 120 GB auf, und man
kann nur eine Platte haben.

Sorry, hier muss ich Dir widersprechen. Ich halte es für sinnvoller Bilder auf externen Festplatten zu archivieren. Ein GB Speicher gibt es mittlerweile für unter 0,50 €. Dort werden die Originale abgelegt und verwaltet. Auch eine 120 GB Festplatte auf dem Schleppi ist irgendwann voll und was machst Du bei einem Chrash?

Externe Platten sind natürlich
möglich, dann ist aber Kabelsalat angesagt, und der Spaß am
Laptop wird reduziert.

Ich weiß nicht, wegen einem USB-Kabel gleich von Kabelsalat sprechen. Die externe Festplatte schließe ich doch nur bei Gelegenheit an, also zur Datensicherung oder wenn ich ein archiviertes Foto nochmals bearbeiten will.

Ebenfalls ist zur Bildbearbeitung eine Maus oder ein Trackball
sehr hilfreich. Auch das kann man natürlich an ein Laptop
anschließen, aber siehe oben.

Falls es aber unbedingt ein Laptop sein soll:

  • farbtreue Bildwiedergabe (selbst mit Testdatei im Laden
    testen)
  • separate Grafikkarte, kein Shared Memory Grafikchip

Mein MacBook hat keine Grafikkarte, dafür 2 GB RAM und das ist für Bildbearbeitung mehr als ausreichend

  • 1024 MB RAM sind schöner als 512 MB
  • große, leise und zuverlässige Festplatte

Gruß,

Myriam

Ich habe vor kurzem dieselben Überlegungen angestellt wie der Threaderöffner. Da ein neuer Rechner anstand, ich gleichzeitig eine Lösung suchte, meine Urlaubsbilder von der CF-Karte zu bekommen ohne jedesmal in irgendeinem Fotofachgeschäft eine CD brennen zu lassen, habe ich mich für das MacBook entschieden. Somit erschlage ich zwei Fliegen mit einer Klappe. Alle Fotos bekomme ich sofort von der Kamera und kann noch am selben Tag eine Vorauswahl treffen. Die noch vorhandenen 30 GB (ca. 30000 Aufnahmen) auf der Platte sollte wohl für 4 Wochen Urlaub ausreichen :wink:.

Ach ja, und flotter als auf meinem alten PC (Win 98) ist die Bearbeitung der Fotos allemal.

Gruß Jürgen