Könnte es an der Temperatur liegen?
Ich habe 3 Sensoren: CPU: 35°C
Board: 47°C
Netzteil/Zusatztemperatur: 60°C (!)
Also das geht nicht. Die Sensoren werden mit großer Sicherheit falsch ausgelesen bzw. vom Überwachungsprogramm vertauscht. Wenn die Mainboardtemperatur (=Gehäusetemperatur) knapp 50°C beträgt (was für die Festplatten über kurz oder lang tödlich wäre) und der Prozessor zusätzlich Wärme abgibt, kann er nicht kälter sein. Dass wäre ja, als würdest du Eis erzeugen, indem du Wasser auf dem Herd erhitzt. ^^
Ich tippe mal auf:
CPU: 60°C
Board: 35°C
Spannungswandler: 47°C
Das heißt, deine Gehäusetemperatur ist sehr gut, aber die CPU-Temperatur (wenn sie „IDLE“ gemessen wurde) zu hoch. Unter Last kommen da locker nochmal 15 K drauf, dann wird es, je nach CPU, langsam ungemütlich.
Der Servicetechniker von Medion hat mir versichert, dass die
Temperatur nicht bedrohlich ist, könnte die Temperatur für die
Abstürze und BlueScreens verantwortlich sein.
Das glaube ich allerdings, trotz der etwas anderen Interpretationsweise, auch nicht.
ZU meinem Problem, der PC bekommt etwa 2-5mal am Tag entweder
BlueScreens oder startet einfach neu, ohne dass ich die
Leistung des Systems ausreize, einfach so beim Fernsehschauen,
beim Musikhören oder beim Spielen. Das Problem tritt nicht
regelmäßig und zu keienr bestimmten Laufzeit ein. Bitte helft
mir
Passiert das erst, seit du den neuen Speicher eingebaut hast? Was war denn für ein Modul drin und was für eins hast du dazu gesteckt? Ist das Problem behoben, wenn du das neue Speichermodul wieder entfernst?
Falls ja (=Problem ist der neue Speicher), hast du mal probiert, dem Speicher etwas mehr Versorgungsspannung zu geben? 2,65 - 2,7 V kann man schon machen, hilft manchmal bei zickigem Speicher.
Ansonsten steck mal alles ab, was nicht unbedingt für den Betrieb des PC notwendig ist (PCI-Steckkarten, alle Festplatten und Laufwerke, bis auf die Systemfestplatte, alle Peripheriegeräte). Dann starte mal mit dieser Minimalkonfiguration und schau, ob das Problem noch auftritt. Falls ja, ist das stark netzteilverdächtig, könnte aber auch an Mainboard oder CPU liegen. Falls nein, stecke alles der Reihe nach wieder an und schau, bei welchem Gerät die Probleme beginnen. Dann steckst du alles wieder ab und startest nur mit diesem Gerät. Wenns jetzt Probleme gibt, hast du den Verdächtigen. Wenn das Gerät allein funktioniert, riecht es wieder stark nach Netzteil (dass bei einer gewissen Belastung an die Grenzen seiner Spannungsstabilität stößt)…
Den Speicher kannst du mit dem Freewareprogramm memtest86 auf Fehler überprüfen. Prime95 (auch kostenlos) ist auch ein guter Stresstester. Es bietet unter der Rubrik „Torture Test“ 3 verschiedene Einstellungen (Small FFT, Large FFT, Blend) an, die du der Reihe nach mal ein paar Stunden laufen lassen solltest. Verrechnet sich das Programm, hat dein Computer ein Hardwareproblem. Mit der gewählten Testroutine kann man das fehlerhafte Bauteil mehr oder minder gut eingrenzen (Small FFT Fehler = CPU/ Small FFT okay, aber Large FFT Fehler = eher Board oder Speicher/ beides okay, aber Blend Fehler = vermutlich Netzteil).
LG, Jesse