Harmlose kinderstreiche

hallo an alle ;D

wir waren ja alle mal Kinder und nicht immer so brav, deshalb frag ich hier mal
ob ihr noch einige eurer harmlosen Kinderstreiche wisst. Natürlich soll dabei
niemand zu schaden kommen!

hoffe es fällt vielen was ein
ich sag jetzt schon mal vielen Dank
liebe grüße martin

hallo martin,

zu meiner Kinderzeit kamen die ersten LKW auf, die eine Hebeplattform am Heck hatten.
Vor einem Supermarkt stand so ein Ding und klein Gandalf konnte seine Finger nicht bei sich behalten und spielte mit den Hebeln rum.

Plötzlich gab es das hässliche Geräusch, das entsteht, wenn Glas und Metall mechanisch verformt werden.

Die Plattform hatte sich nach unten bewegt und dabei in die Flanke eines parkenden Postautos gearbeitet.

Jahre später gestand mir mein Vater, daß er fast gelacht hätte, als der Mensch, dem der Wagen gehörte, ihm die SAche erzählte und Schadenersatz forderte.

Gandalf

Hallo!
Mein Vater hat damals (vor rund 40 Jahren)dem Nachbarn, einem Bauern, mal einen geilen Streich gespielt:
Er ist mit seiner Clique auf das Feld und dann haben sie sich einen Kürbis geschnappt und den so sauber aufgeschnitten, daß quasi ein Deckel entstand. Dann haben sie den Inhalt des Kürbis gegessen. Danach haben sie nacheinander in den Kürbis gesch…n und den „Deckel“ wieder sauber draufgelegt. Dann haben sie sich versteckt und gewartet, bis der Bauer (damals noch mit Hand und Schubkarre) die Kürbisse geerntet hat.
Mir ist bei einem Klingelstreich etwas sehr peinliches passiert:
Ich wollte mit einem Freund vor rund 15 Jahren Klingelstreiche bei Reihenhäusern machen, die parallel verlaufen. Er also in die 1. Reihe, ich die 2. Dann sind wir weggelaufen und rennen an der Strasse in die entgegengesetzte Richtung und prallen natürlich mit den Köpfen zusammen.
Ergebnis: Ich habe mir so auf die Zunge gebissen, daß ich 3 Tage keine feste Nahrung zu mir nehmen konnte, es gab nur Cola und Eis. Und ich sah aus im Gesicht wie Quasi Modo(richtig geschrieben?).
Gruß
Florian

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo…

Ich habe mich immer gern in der Wohnung versteckt und meinen Eltern einen Schreck eingejagt.

Eigentlich hätten sie mir es verbieten sollen, da ich so gut war, dass es schon ab und zu fast zum Herzinfarkt gekommen wäre; zum Glück nie.

Andere vorsätzliche „Streiche“ fallen mir gerade nicht ein.

Was Gandalf passiert ist, sehe ich nicht als Streich sondern eher als unglückliche Begebenheit. Schließlich hat er weder geplant das Auto zu zerdeppern, noch damit gerechnet dass es eventuell passieren könnte.

Das Risiko von Streichen ist häufig sehr hoch, dass etwas Schlimmes passieren kann.

Ein ehemaliger Lehrer hatte z.B. mal einen Herzinfarkt weil er sich so darüber aufgeregt hatte, dass ihm Schüler die Reifen vom Auto platt gestochen haben.

Besten Gruß
Mathias

Hallo Mathias,

Das Risiko von Streichen ist häufig sehr hoch, dass etwas
Schlimmes passieren kann.

Ein ehemaliger Lehrer hatte z.B. mal einen Herzinfarkt weil er
sich so darüber aufgeregt hatte, dass ihm Schüler die Reifen
vom Auto platt gestochen haben.

Das seh ich auch nicht als harmlosen Kinderstreich, Reifen zu zerstechen.

Für mich sind harmlos:

Klingelstreiche,
Streiche am Telefon
dem Lehrer ein Pupskissen auf den Stuhl zu legen und dergleichen…

(nicht das ich das je gemacht habe, war immer viel zu brav :confused: )

Alles was mit Beschädigung von Eigentum ist, sind für mich net harmlos :wink: es sei denn es geht aus Versehn was dabei zu Bruch, was nicht geplant war hihi

Besten Gruß
Mathias

Gruß Wölkchen

Ich habe mal mit meiner Schwester die Scheiben von unseren Nachbarn, sie wohnten ein paar Häuser Weiter mit Lehmkugeln beworfen. Wir fanden es sehr witzig das sie alle an der Scheibe hängen geblieben war und das Fenster sich langsam aber sicher verdunkelte. Der Nachbar war einer vom BGS, der mit uns immer in einer Art von Befehlston geredet hatte. Wenn wir vor seinem Haus z.B. gespielt hatten, dabei vielleicht ein wenig zu laut waren, ging ein Fenster auf und der Befehl kam zum Abmarsch. Nun wir hatten gedacht er hätte es verdient.

Witzig war es nicht als wir abends zu Hause beim Abendbrot sassen und es auf einmal an der Tür klingelt. Mir ist gleich das Herz in die Hose gerutscht und so kam es auch. Unser Nachbar stand da, teilte meiner Mutter mit was wir gemacht haben und das er darauf bestehen würde das wir es auch wieder sauber machen.

Nach dem Essen sind wir dann gemeinsam mit meinen Eltern in die Wohnung von diesem Mann (beinahe hätte ich Penner geschrieben) und haben sein Fenster mehr oder weniger sauber machen müssen.

Wir waren so um die 8-9 Jahre alt, aber von da an mochten wir ihn noch weniger :wink:

Grüsse
Me

von den schlimmen Streichen wolltest du ja nichts wissen :wink:

Moin,

meine beiden Eltern waren Lehrer (Beileidsbezeugungen überflüssig; hat keine bleibenden Schäden hinterlassen). Eines Tages, ich war grade selber eingeschult worden, hatte meine Mutter eine fast fertig korrigierte Klassenarbeit unbeaufsichtigt auf dem Esstisch liegen lassen. Mir fiel damals nichts besseres ein, als mich hinzusetzen und sämtliche Korrekturvermerke auf den Arbeiten - hochkonzentriert - fein säuberlich zu duplizieren. Ich war schon fast zur Hälfte durch, als ich erwischt wurde. Meine Mama sagte später, niemals wieder hätte sie eine derartige Menge an Tipp-Ex verbraucht - und ob sie alle „doppelten“ Fehler gefunden hat, wusste auch niemand…

Gruß
Stefan

Moin,

wir waren ja alle mal Kinder und nicht immer so brav, deshalb
frag ich hier mal
ob ihr noch einige eurer harmlosen Kinderstreiche wisst.

Irgendwo im Alter von 10-14 störte uns mächtig, daß die ganzen Autos, die unsere Straße befuhren, immer unsere schönen Malereien darauf quasi wegfuhren. Der meiste Verkehr in unserer Straße kommt dadurch zustande, daß sie als „Schleichweg“ in die nahe Stadt genutzt wird. Naja. Dem kann man Abhilfe schaffen. Zwei Freunde und ich haben dann einfach 'mal am Ortsausgang 'ne Straßensperre aus abgestorbenen Bäumen da errichtet.

Die hielt aber nur so lange bis einer der Anwohner da lang wollte - und nicht konnte, unserer aber gewahr wurde *g*

Gruß,
Ingo

Hallo,
ich hatte mal in der Schule kurtz vor den Ferien (glaue es wahren Pfingstferien) den Tafelschwam richtig nass gemacht und Kressesammen draufgestreut. Der sahr richtig Klasse aus :smile:

gruß
Schnorz

Oh oh
Huhu!

Meine Güte - wenn ich überlege, dass ich meinen Sohn in Zukunft wegen genau dem Mist, den ich selbst damals verzapft habe zurechtweisen muss…

Es gab damals eine Art Schulzentrum - eigentlich waren nur Haupt-, Realschule und Gymnasium sehr dicht zusammen.
Da das Gymnasium (nicht die Gymnasiasten!!!) bei uns sehr verhasst war (der Hausmeister war halt ein A******ch), haben wir Freitag spätabends (das Gymnasium war die einzige Schule mit Samstagsunterricht) sämtliche Lautsprecher für den Schulgong abmontiert und in der merkwürdigerweise unverschlossenen Turnhalle versteckt.
Am Samstag haben wir uns dann um kurz vor acht neben den Schulhof gestellt und uns kaputtgelacht über die Tatsache, dass das Kollegium nicht in der Lage war, eine andere Möglichkeit der Unterrichtsankündigung zu finden als den Gong. Die haben eine komplette Stunde gebraucht, um die Schüler in die Klassen zu bekommen - und der dämlich suchende Blick des Hausmeisters ist mir noch heute in Erinnerung…

Ein damaliger Freund fühlte sich von einem Lehrer sehr stark benachteiligt wegen der Bewertung eine Klassenarbeit. Also hat er kurzerhand das Fahrrad des Lehrers auseinandergebaut, allerdings so, dass es noch stand.
Als der Lehrer nach Schulschluss sein Rad aus dem Ständer zog, zerfiel es in lauter Einzelteile, so richtig schön langsam nach und nach. Das hatte schon fast etwas von Slapstick :wink:
Leider musste der Verursacher damals einige Sozialstunden leisten, weil die Meinung vertreten wurde, das Rad hätte ja auch im Straßenverkehr zerfallen können, und dass er somit sehr gefährlich handelte.

Naja, mir fällt auch noch ein ehemaliger Religionslehrer ein, der die Klassentür immer völlig überzogen aufriss, bevor er den raum betrat. Als wir die Scharniere der Tür abschraubten, lag er dann drunter (hat sich zum Glück nicht verletzt)…

Genug davon, ich muss schon wieder überlegen, wie ich ernsthaft meinen Sohn zur Rede stellen soll, wenn er mal ähnliches verzapft :wink:

LG
Guido

*lach* schlimm schlimm wie einige waren, also manche hatten es ja wirklich
faustig hinter den Ohren, natürlich würden mich auch die schlimmen Streiche
interessieren aber es soll ja hier nicht ausarten und außerdem bin ich über die
bis jetzt geposteten Streiche auch sehr glücklich!

ich sag dann nochmals danke & hoffe auf MEHR!

liebe Grüße martin

Hallo Martin,

der Streich eines Mitschülers artete zur Provinzposse aus:

Dieser Mitschüler (Oberstufe) war Mitglied in einem Handball-, Baskettball-, Volleyball- (can’t remember)verein und hatte mit seiner Mannschaft eine Blablameisterschaft im Ausland gewonnen. In Folge dieses Siegs durfte sich die Mannschaft im Goldenen Buch der Stadt verewigen. Große Ehre! Der Bürgermeister des idyllischen Städtchens, in dem ich aufgewachsen bin, hieß nun mit Nachnamen „Harten“. Was tat nun mein Mitschüler? Schrieb die legendär gewordene Sentenz „LIEBER EINEN HARTEN IN DER HOSE ALS IM PARLAMENT!“ ins Goldene Buch und setzte schwungvoll seine Unterschrift („gez. …“) darunter.

Die Hölle brach los! Der Bürgermeister, der Stadtdirektor, die Fraktion schäumten vor Wut und verlangten, daß besagter Schüler für mindestens eine Woche von der Schule relegiert werden sollte. Ein paar Lehrer des Kleinstadtgymnasiums solidarisierten mehr oder minder offen mit dem Schüler, andere taten das Spektakel als albernen Affentanz ab, wieder andere empörten sich mit dem Bürgermeister ob dieser ungeheuren Frechheit. Wie die Geschichte weiterging, erinnere ich leider nicht mehr, aber viel ist dem Nestbeschmutzer damals wohl nicht geschehen.

Der schlichte Vorschlag, besagte Seite aus dem Goldenen Buch herauszureißen und über die Geschichte so den sanften Mantel des Vergessens auszubreiten wurde übrigens vom Stadtarchivar vehement abgeschmettert…

Viele Grüße
Diana

Hehe…

Da gab es einiges. Einmal habe ich mit meinem Bruder beim Bauer ein Stück an einem kaputten Zaun lose hängendes Stacheldraht geringfügig verbogen, so daß es den daneben verlaufenden elektrischen Zaun berührte. Wir haben den Bauer leider nicht gesehen, als er den Stromstoß bekam, aber am nächsten Tag war dieses Stück Stacheldraht sehr sauber festgemacht…

Einmal hoben wir am letzten Tag vor den Ferien zu zwölft das Auto des Schulrektors an und stellten es zwischen zwei Bäumen, so daß es gerade mal drei cm vorne und hinten frei hatte. An diesem Tag ist er mit den Öffentlichen nach Hause gefahren…
Ähnliches mit einem eher unbeliebten Mitschüler: mehrere Schüler kletterten aufeinander, bildeten eine Pyramide und schoben sein Fahrrad auf eine Laterne und wieder runter, so daß es ganz normal auf dem Boden stand, bloß mit dem Mast der Laterne mitten durch das Rahmendreieck. Er durfte an dem Tag auch laufen.

Ich hatte einen Religionslehrer aus Deutschland, der noch nicht so firm im Spanischen war. Aus irgend einem Grund hatte er Vertrauen zu mir und fragte mich hin und wieder nach Wortübersetzungen. Ich nannte ihm ohne mit der Wimper zu zucken übelste Schimpfwörter - es war sehr schön, den Religionslehrer ganz ernst und mit milder Stimme fluchen zu hören. Irgendwann fiel das auf, weil doch zuviel gekichert wurde.

Meine Mutter war Klavierlehrerin und spielte manchmal zu irgendwelchen Anlässen zusammen mit anderen Lehrern vor. Einmal kam eine andere, besonders steife Lehrerin zu uns nach Hause zum Üben. Wir schafften es, ihr so ein Heizkissen unter dem Hintern zu schieben. Meine Mutter war etwas gerührt, als meine zwei Brüder und ich uns vors Fenster postierten und zusehen wollten - bis sie herausfand, warum: die Lehrerin, sie spielte Querflöte, wurde immer steifer, streckte sich immer länger, irgendwann fing sie an mit dem Hintern zu wackeln, bis sie es nicht mehr aushielt und aufstehen mußte.
Ein andermal verteilten wir Juckpulver unter den etwa 12 Chormitgliedern, die sich auch bei uns zuhause zum Üben getroffen hatten. Herrlich :smile:

Als wir kleiner waren, durften wir manchmal kleinere Arbeiten im Haushalt durchführen. Eine Freundin meiner Mutter fand das ganz süß und wollte von uns immer einen Kaffee zubereitet bekommen, was wir immer brav ausführten. Einmal wollten wir ihr einen Streich spielen und mixten in den Kaffee alles Erdenkliche hinein, was uns aus der Küche in die Finger kam: Senf, Honig, Salz, Pfeffer, Öl, Zucker und sogar eine Ameise. Aber sie tat uns nicht den Gefallen: sie trank den Kaffee wie gewohnt aus und lobte uns, weil er so gut schmeckte.

Die schlimmen Geschichten spare ich mir… aber es ist lustig, meinen Kindern habe ich auch einige erzählt. Manchmal fragen sie mich: Papa, erzähl mal einen lustigen Streich aus deiner Kindheit! Und ich merke, daß ich alt werde, weil mir keine mehr einfallen…

Gruß

Sancho

Hallo

da meine erste Geschichte nicht als Streich durchgegangen ist noch etwas.

Wir waren im Urlaub und spielten mit einigen anderen Kindern, Tourikinder und Einheimische, Fußball, als ein Einheimischer aus seinem Haus kam und uns den Ball wegnahm.
Als unsere Eltern (und auch andere) den Ball wieder herausforderten, kriegten scie schließlich einen kaputten, deutlich mit einem Messer traktierten Ball ausgehändigt.
Unser Pensionswirt, der es, wie viele andere im Dorf auch, auch nicht gut mit ihm konnte, trommelte uns daraufhin zusammen, nahm uns das Versprechen ab, daß wir das Folgende niiiiie von ihm erfahren hätten und gab uns folgenden Tip:
Du gest in die Apotheke und kaufst Baldrian
Du gehst in die Drogerie und kaufst Watte
Dann macht ihr kleine Wattebällchen, tränkt sie mit Baldrian und werft sie in den Garten des Herrn.

Gesagt, getan.

Die Kater der Gegend haben sich wochenlang maunzend in seinem Garten und Hof rumgetrieben

Dann einer aus der Schule.
Wir hatten eine Lehrerin, die nicht allzu beliebt war (gelinde gesagt). Diese Dame fuhr einen Mini und war ungemein stolz auf ihr Auto.

Eines Tages war der Lehrerparkplatz offen (sonst war immer das Tor verschlossen) und wir sind in der Pause rein. Den Mini genommen und so zwischen einen Lüftungsschacht und Hauswand gestellt, daß vorne und hinten nur wenige cm platz waren.

Zwei Stunden später kam eine Durchsage des Rektors, daß die Herren Lehrer A, B, C, und D bitte zum Direks kommen mögen.

Etwa 20 min später kam unser Klassenlehrer ziemlich verschwitzt und irgndwie schwelmisch schauend zurück in die Klasse.
Er hat nie ein Wort darüber verloren, nur bei einem Klassentreffen vor einigen Jahren fand er fast lobende Worte über diesen Streich (derhoffentlich als ein solcher durchgeht).

Hai, Martin,

den schönsten Streich, den ich kenne, hat eine Klasse getrieben, die zwei Jahre vor mir von der Schule ging (10. Klasse):

7/8 von den Jungs waren Autobastelfreaks und zwei Väter hatten dank Autowerkstatt passendes Werkzeug. Also hat der Mädchenteil der Klasse den Klassenlehrer auf der Abschlußfeier festgehalten, während die Jungs des Lehrers liebsten Käfer demontiert, in die Schule geschleppt und im Lehrerzimmer wieder aufgebaut haben.
Die gleiche Klasse hat den Mini eines anderen Lehrers durchschnittlich einmal die Woche verschleppt und an irgendwelchen Stellen mysteriös abgestellt.
Autos scheinen außerordentlich verlockend zu sein…

Wir haben nur das unseres Tutors mit Klopapier eingewickelt und Schleifchen drangebunden.

Etliche Jahre früher hab ich zwei Streiche, die mein Bruder mich lehrte, erfolgreich angewandt:

ein höchst unfreundlicher Nachbar bekam folgende „Konstruktion“ vor die Tür gelegt: 2-3 große, eklige Haufen Hundesch****, zwei - drei Blätter Zeitungspapier, leicht zerknautscht, drüber - und dann anzünden, klingeln und sich verstecken - selbstverständlich trug dieser Nachbar immer dünne Hauslatschen und selbstverständlich war er ein Mann der Tat, der das kleine Feuerchen sofort austrat…

Eine andere Variante zum Thema Klingelstreich funktioniert nur bei gegenüberliegenden Wohnungstüren, die nach innen aufgehen - wir haben Wochen damit verbracht, durch die Häuser der Gegend zu ziehen, Schnüre zwischen zwei Türen zu binden (20 cm mehr, als für straff gespannt nötig wäre) und dann an beiden Türen zu klingeln…

Gruß
Sibylle, auch heute noch gelegentlich Schabernack treibend

Hallo Martin.

Ich habe als Kind aus der Pfütze gelöffelt, meine Schwester in die Kuhsch… geschupppst ( mit dem gesicht natürlich) und meinen Eltern mit einer Stecknadel ein Loch in der Schlauch der Dusche gestochen. Anlässlich meiner Hochzeit im Jahr 1980 habe ich gebeichtet und einen neuen Schlauch gekauft. Bis dato wurde diese Untat meiner Schwester unterstellt ( die mit der Kuh…).

Das war noch lange nicht alles… *fg*

Gruß
T

Hallo martin,

Im Garten unserer Volksschule wuchsen Kirschbäume, in den Garten durften wir Schüler höchst selten. In der Kirscherntezeit haben wir uns in der Pause dennoch ein paar gepflückt, so wie wir sie erwischen konnten. Meine Klassenkameradin hatte sich ihre Kirschen auf ihrem Tisch aufgereiht, um sie im Laufe der Unterrichtszeit nacheinander zu naschen. Womit sie nicht rechnen konnte war, dass unser junger Klassenlehrer in weißen Jeanshosen sich genau auf die Kirschreihe setze, um mit seiner Gitarre ein flottes Liedchen anzustimmen.
Wir Mädchen hatten tapfer fast ohne zu kichern mitgesungen, und dannach noch größere Mühe nicht in lautes Gelächter auszubrechen, als der Lehrer sich wieder von der Tischkante erhob. Eine der Zermatschten baumelte noch am Hosenboden.
Eigentlich kein Streich, aber trotzdem unvergeßlich komisch.

viele Grüße
claren

Hallo Martin,

wir haben mal (im Reitstall) einem Mädel, das recht einfältig war und wohl auch nur ein Pferd hatte, weil die Eltern das schick fanden, das Pferd vertauscht. Es gab in der Reitschule ein Schulpferd, das dem Privatpferd des Mädels recht ähnlich sah - das haben wir einfach in die Box des Privatpferdes gestellt, das Privatpferd in die Box des Schulpferdes. Sie hat es nicht gemerkt!! Erst als sie bereits mit dem geputzten, gesattelten, falschen Pferd auf dem Weg in die Reitstunde war, haben wir eingegriffen. Da kann man mal sehen, was für einen Bezug die zu ihrem Pferd hatte.

Im selben Stall haben wir mal den klassischen Wassereimer auf eine angelehnte Stalltür gestellt - eigentlich um die Jungs, die uns immer ärgerten, zu erwischen - leider traf es den (leicht cholerischen) Reitlehrer. Da war dann die individuelle Fluchtgeschwindigkeit entscheidend. Der selbe Reitlehrer ist allerdings bei anderer Gelegenheit - ohne unser Zutun - kopfüber in die Sickergrube gefallen… da kam er dann, die obligatorische, jetzt vor Sch… triefende, Schlägermütze auf eine Reitgerte aufgespießt, breit grinsend in die Reithalle mit den Worten „das hättet ihr sehen müssen, das hätte Euch gefallen…“ und hat sich königlich über sein Mißgeschick amüsiert. Da sollte einer schlau draus werden.

Sonst haben wir ab und zu mal Kanonenschläge (Sylvesterkracher) in Briefkästen geworfen und geschaut, ob der Briefkasten es aushält… sozusagen Qualitätskontrolle *g*, oder wir sind mit der ganzen Bande nachts durch fremde Gärten geschlichen - Ziel war, die ganze Ortschaft zu durchqueren, möglichst ohne die Straße zu benutzen und ohne von den Grundstückseigentümern erwischt zu werden. Das war echt spannend - aber manche Grundstückbesitzer fanden das garnicht komisch. Einer hat uns sogar mal ein ganzes Stück verfolgt - da hatten wir dann richtig Schiss. Aber erwischt hat uns nie jemand … :smile:

Viele Grüße
Tania

Hallo,

ein Lehrer, der die Angewohnheit hatte, wie ein Schlafwagenschaffner langsam in
den Gängen zwischen den Bankreihen auf und ab zu wandeln, bekam im Vorbeigehen
immer Pfennige in die Sakkotaschen gesteckt. Der musste abends immer Etliches aus
seinen Taschen räumen …

Der Cinquecento einer Kunsterzieherin wurde - etliche Treppenstufen höher! - in
die Vorhalle der Schule getragen. Gegen einen Kasten Bier halfen wir auch
freundlich, ihn anderntags wieder rauszuschleppen. Das Schwierige war, dass wir
mit dem bärbeißigen hausmeister paktieren mussten, weil der den Schlüssel für den
zweiten Flügel der Eingangstür hatte. Aber er half dann den Kasten Bier zu leeren

Unser Vikar besaß damals einen Messerschmidt Kabinenroller. Ein leichtes Ding,
gerade recht für zwei Leute zum Tragen. Der stand auch jeden Tag woanders, als er
ihn geparkt hatte.

Wir stellten uns gerne als ganze Traube an ein x-beliebiges geparktes Auto und
starrten ganz angestrengt durchs Fenster rein. Bald sammelten sich immer mehr
Leute und schauten auch rein. Wenn genug da waren, gingen wir weg. Das Auto war
dann immer noch ziemlich lange „Attraktion“.

Auch beliebt: Sich hinter einem Zaun oder einer Hecke verstecken und davor einen
Geldbeutel auf den Gehweg legen. Sobald sich einer danach bückte, wurde die Börse
an dem angebrachten Faden weggezogen. Interessant war, dass kaum einer nachsah,
wer da zog: Die meisten wandten sich ruckartig zum Gehen, nicht ohne umzugucken,
ob sie jemand beobachtet hat. Das lässt die „hehren“ Absichten erahnen …

Besonders schön: Im Zimmer des Religionsunterrichts stand ein kaum benutzter
eintüriger Klassenschrank. Ein paar mal sperrten wir den Kleinsten der klasse vor
dem Unterricht dort ein und drehten den Schrank mit der Tür zur Wand. Zunächst
hielt der Eingesperrte (der sowas gerne mitmachte) still, rumorte aber nach einer
Viertelstunde. Er wurde dann auf gehiß des Relilehrers befreit. Nächste Stunde
wieder das Gleiche, in der Woche drauf auch. Und dann kam’s: Der Kleine war mal
wirklich krank (das wurde sonst immer vorgeschützt, wenn er im Schrank und sein
Platz leer war). Aber den Schrank drehten wir trotzdem um. Der Lehrer wollte
nicht glauben, dass der Kerl echt fehlt und drehte den Schrank dann
höchstpersönlich um. Er machte ein selten dummes Gesicht …

Effektvoll war auch, die Schultafel mit Kerzenwachs oder Seife (trocken)
einzuschmieren. Da kann kein mensch mehr drauf schreiben. Wobei Seife dann
natürlich wieder besser abgeht.

Statt die Türscharniere abzuschrauben, haben wir bei türaufreißenden lehrern
immer den Splint aus der Klinke entfernt. So hatten sie dann die Klinke in der
Hand (Türen öffneten nach außen) und kamen nicht in den Raum, weil die Gegenseite
mit dem Vierkant nach innen gefallen war und wir so taten, als könnten wir das
nicht mehr reparieren. Eine Viertelstunde ging mindestens drauf, bis der
Hausmeister mit dem Werkzeugkasten kam.

Jetzt fällt mir nix mehr ein …

Grüße vom
Bolo2L