Hallo,
angeregt durch eine Diskussion:
mit welchen Koffertypen geht ihr eigentlich so auf Reisen und warum? Welche Eerfahrungen habt ihr damit gesammelt?
Frägt und grüßt mic
Hallo,
angeregt durch eine Diskussion:
mit welchen Koffertypen geht ihr eigentlich so auf Reisen und warum? Welche Eerfahrungen habt ihr damit gesammelt?
Frägt und grüßt mic
Hi Mic,
für kurze Reisen bis eine Woche habe ich einen Delsey Hartschalenkoffer mit drei Schnallen (eine oben, jeweils eine an jeder Seite).
Für längere Touren habe ich einen Rimowa Weichschalenkoffer. Ein riesen Ding aber leicht und relativ stabil. Einziger Nachteil: Er hat werkseitig kein Mittelteil so dass, wenn er nicht richtig gefüllt ist, die Klamotten beim Transport durcheinander geraten.
Ansonsten habe ich diverse Trolleys und Taschen/Seesäcke. Fürs Zelten oder für längere Jeeptouren geht nichts über eine stabile Cordura-Tasche mit vielen Fächern.
Früher hatte ich den klassischen Samsonite-Koffer. Der war superschwer und die Schlösser waren Mist. Aber man konnte mit ihm im Schnee rumrutschen *g*
Bye
Rolf
Hi Mic,
sehr verschieden.
Früher als Reiseleiter hatte ich für die Rundreisen meistens eine Reisetasche. Dazu einen Samsonite Aktenkoffer, da ich viele Unterlagen hatte, die nicht knicken sollten. Allerdings bin ich auch lange mit einer Plastik-Einkaufstasche aus Kenya (so eine aus Plastikstreifen geflochten) als Aktentasche gefahren.
Irgendwann stellte ich über eine Freundin, die in Deutschland bei der TUI arbeitete, dass der Innendienst Samsonites billiger bekam. (Ironischerweise die Reiseleiter nicht…) Ich habe mir dann über sie einen Samsonite Oyster gekauft. Der ist gut für Reisen, wo der Koffer viel strapaziert wird und wo Sachen nicht kaputt gehen dürfen. Allerdings wiegt das Ding schon für sich 6 kg. Damit bin ich dann immer zu Beginn der Saison ins Zielgebiet eingereist. Da waren alle Bücher etc. drin. (Wir hatten z.T. Xtra-Luggage zur Ein- und Ausreise, also mehr als die normalen 20 kg)
Heute reise ich meist mit einer großen Reisetasche (die ist allerdings fast ein bißchen zu groß, wenn man in der Bahn unterwegs ist - Gepäcknetz…), wenn ich z.B. den Schlafsack mitnehme, oder einer kleineren Ledertasche, als eine Art Overnighter.
Liebe Grüße
Burkhard
genau: wohin, wielange die Reise geht …
Auch bei mir hängt es ab wohin es geht:
Bei längeren Reisen mit dem Auto bevorzuge ich eine knautschbare große Tasche, die sich in meinen winzigen Kofferraum schmiegt.
Für 1-2 wöchige Reisen mit öffentlichen Verkehrsmitteln haben ich einen Trolley-Rucksack.
Ansonsten das Umzugsunternehmen 
Gruss GF
weder noch
Hallo Mic,
für kürzere Reisen - und ich bin viel unterwegs - und wenn ich dann wirklich Gepäck mitnehmen muss, wähle ich eine geräumige sogenannte „Reisetasche“. Sie ist aus softem schwarzem Rindleder, hat vier Aussentaschen und ist mit einem sehr stabilen Reisverschluss verschliessbar.
Für grössere und länger andauernde Reisen verwenden wir (meine Frau und ich) einen klassischen grossen Reisekoffer. Vor vielen Jahren hatten wir einen „Randkontakt“ mit dem von mir sehr geschätzten Sir Peter Ustinov. Er war mir immer ein „Maßstab“. Der Mann wusste zu Reisen. Er inspirierte uns zu dem grossen Koffer.
Unser Koffer ist aus Pape (!), die Ecken sind mit Metal geschützt. Die grossen Flächen sind zusätzlich mit Holzleisten verstärkt. Er wird mit zwei Schlössern abgeschlossen und mittig mit einem kleinen Vorhängeschloss. Zusätzlich zwei massive Ladergurte um den ganzen Koffer und der Griff ist aus Bakelit. Das Gepäck kann innen mit Festzerrgurten gesichert werden. Im Laufe der vielen Jahre und Reisen erhielt er von uns sogenannte „Kofferaufkleber“ von den Orten an welchen wir weilten. Die grossen Hotels dieser Welt sind ganz wild darauf ihren eigenen Kofferaufkleber auf diesem Koffer anbringen zu dürfen. So wurde er im immer schöner und origineller und (!) - aus zuverlässiger Quelle weiss ich, dass ein solcher Koffer von den „Kofferbewegern“ hinter den Vorhängen der Flughäfen, doch etwas rücksichtsvoller behandelt wird als ein profaner Hartschalenkoffer. Nie gab es irgendeinen Schaden oder eine Beanstandung. Auch in den etwas besseren Hotels dieser Welt wird ein solcher Koffer mit Ehrfurcht behandelt und ein jeglicher Kofferträger schleppt (der Koffer selbst vermag ganz unglaubliche Mengen an Gepäck zu „schlucken“ und verträgt ein unglaubliches Gewicht) ihn mit sichtlichem Stolz ("…sehr hier, ein wirklicher Reisender…"). In der Tat wurden wir schon häufig, von anderen Reisenden, auf diesen Prachtkoffer angesprochen und so manch interessantes Gespräch mit interessanten Leuten ergab sich.
Unsere Schuhe transportieren wir in einem extra mitgeführten kleinen antiken Lederkoffer, samt aller Schuhpflegeutensilien. Das hat Stil.
Ach ja, zur Zeit bietet http://www.manufactum.de ähnliche Koffer an. Sie sind gar nicht so teuer. Natürlich empfehle ich den grössten.
Ich hoffe, diese kleine Einlassung war appetitanregend (im Sinne des Reisens) und hilfreich…
Freundliche Grüsse
Anonym
guckst Du
hier der Artikel:
Hallo
Ach ja, zur Zeit bietet http://www.manufactum.de ähnliche
Koffer an. Sie sind gar nicht so teuer. Natürlich empfehle ich
den grössten.
Huch, 23€ für den grössten? Da könnte man ja mal zuschlagen, ich bin aber skeptisch…
Er scheint ja stabil zu sein, aber wie sieht es mit punktueller Belastung aus? Wenn der mal von der Rampe knallt oder etwas hartes in die Seite drückt… geht der dann nicht kaputt?
Und Rollen hat er auch nich so wie ich das sehe?
(Achja, und Touri-Aufkleber kommen im Leben nicht auf meine Koffer, sorry
).
Gruß, DW.
hallo raymond,
danke für den link!!!
ich hab noch so ein teil aus mutterns jungendzeit und meine erfahrung damit: ist auch genial zum campen (wenn man mit dem auto unterwegs ist). ich benutze den koffer dann immer als campingtisch…aber es wird mal wieder zeit für nen neuen…die preise sind echt klasse…denkst du die koffer sind für diesen preis auch wirklich stabil?
grüßle corinne
doch
Hallo,
mein Koffer ist sehr ähnlich (Salz/Pfeffer-Muster statt schwarz) und ich habe nie, aber auch wirklich nie Probleme mit der Stabilität feststellen können.
Und was die „Handhabung“ betrifft, ich meine ich hätt mich dazu geäussert.
Natürlich hat er keine Rollen. Rollen an Koffern sind eine Erfindung jüngeren Datums = ein Ergebnis von Weichduschern, eingehend mit der Reduzierung spezieller Dienstleister (mittlere Hotels haben heute nur noch selten einen „Door Captain“, „Liftboy“ oder gar „Kofferträger“.
Was die von Dir erwähnten „Touri-Aufkleber“ betrifft…
Hm, mir scheint, da verwechselst Du etwas. Die von mir erwähnten Kofferaufkleber sind wohl etwas anderes (es gibt einen regelrechten Markt dafür - schau mal bei eBay) und sind heiss begehrt. Die bekommt man nicht am Bahnhofskiosk:smile:
Aber Du hast in soweit recht - sie sind nicht jedermans Sache.
Freundliche Grüsse
Anonym
aber absolut
Hallo Corinne,
gewiss sind die stabil (eigene Erfahrung) und ich meine darauf eingegangen zu sein.
Vielleicht möchtest du aber auch Deinen alten Koffer reparieren lassen - das hat Stil.
Ich habe bzw. hatte da ein anderes interessantes Problem. Als Mann hat man eigentlich permanent ein Platzproblem - sofern man nicht dauernd im Sakko rumläuft. Wohin mit all den Kleinigkeiten?
Sogeannte „Herrentäschchen“, nun , nicht jedermans Sache - meine sicherlich nicht (ich hätte da ein Identitätsproblem:smile:.
Die Lösung: Doc Holiday hat es vorgemacht = eine Arzttasche (Doc Holiday pflegte darin, Überlieferungen zufolge, seinen Revolver zu transportieren:wink:.
Nun, ich transportiere darin keine Schusswaffen (zumindest würde ich es hier im offenen Internet nie schreiben/zugeben:smile: aber für den täglichen Krimskram reicht es. Unglücklicherweise sind neue Arzttaschen exorbitant teuer - Flohmärkte und OnlineAuktionshäuser bieten die Lösung.
Und so laufe ich nun schon seit Jahren mit antiquarischen Artztäschen herum und niemand nimmt Anstoss daran und ich selbst habe keinerlei Probleme damit.
Freundliche Grüsse
Anonym
Hi Mic;
Seit gut 15 Jahren benutze ich fuer Ausland trips in Deutschland gemachte Zarges Alu Kisten in der maximalgroesse wie von der IATA zugelassen. Die sind fast nicht kaputt zu kriegen, sind federleicht, haben wirklich gute schloesser, sind spritzwasser und Termiten sicher und im notfall halten die in einem Buschcamp auch mal als sitz, Badewanne oder Tisch her. Der Deckel ist abnehmbar und da passt auch wirklich was rein weil alles von Oben geladen wird. Von der pracktischen seite einfach unschlagbar. Zoellner kucken manchmal ein bischen doof weil die Kisten natuerlich ueberall auffallen dadurch gehen die aber auch nicht verloren. Works for me, Karl.
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Hallo Mic,
angeregt durch eine Diskussion:
mit welchen Koffertypen geht ihr eigentlich so auf Reisen und
warum? Welche Eerfahrungen habt ihr damit gesammelt?
ich hasse Koffer.
Wenn ich nicht sowieso mit dem Fahrrad und dem „zugehörigen“ Set Ortlieb-Fahrradtaschen unterwegs bin, benutze ich bei Kurzreisen einen Daypack-Rucksack, auf längeren Reisen eine Reisetasche, die ich mir notfalls auch mal umhängen kann, wenn ich die Hände frei haben möchte. Beide Gepäckstücke sind mir so unwichtig, dass ich mir die Marken nicht gemerkt habe.
Gruß, Karin
ja!
Früher war ich immer mal für ein halbes Jahr fort - bin jedoch nicht herumgereist. Da war
eine „Überseekiste“ sehr praktisch. Die wog dann gefüllt gut 60 kg und niemand hat je
versucht, mir das Ding zu klauen, man konnte gut drauf sitzen und am Ziel angekommen, seine
Sachen drin einschließen. Sie ließ sich aber auch prima anketten, wenn man mal
unterwegs auf’s Klo musste oder so… 
Heute würde ich vielleicht auch die weiter oben empfohlenen Alukisten nehmen.
Ansonsten habe ich zum Fliegen Rimowa-Alu-Trolleys (immer mit Gepäckband), die neben guten
Reisetaschen auch für Autoreisen geeignet sind. Der kleinste geht sogar als Handgepäck
durch. Hier würde ich nie Hartschalenkoffer oder leicht zu zerschneidendes Gepäck verwenden.
Ersteres spring schon mal auf, wenn es ungünstig fällt und letzteres habe ich schon zu
häufig zerschnitten und mit Wäscheteilen dekoriert auf Gepäckbändern vorbeigleiten sehen…
Für Zugreisen (über’s Wochenende oder so) nehme ich einen Trolley mit möglichst vielen
Seitentaschen, zum Reinstopfen von Proviant, Zeitschriften etc. und einen „Beautycase“ zum
Draufstellen (wird am Griff befestigt). Darin findet neben einem Buch auch mein Laptop Platz
(ein kleines, leichtes iBook).
LG
Yo