Hallo,
ich möchte ein Zimmer meiner Wohnung vermieten, da mein Freund ausgezogen ist und ich sie alleine nicht halten kann (499 € warm, 56 qm). Wir sind erst vor 2 Monaten eingezogen und wir haben alle Möbel neu gekauft. Das zu vermietende Zimmer ist auch komplett neu eingerichtet als Gäste- und Arbeitszimmer: Neues Bett, neue Kommode, neuer Schreibtisch+ Stuhl und frisch renoviert. Im Wohnzimmer was gemeinsam genutzt werden würde gibt es eine neue Couch, den Esstisch mit Stühlen, Couchtisch und eine Schrankwand. Waschmaschine, Kühlschrank, Küchengeräte sind auch alle neu gekauft. Habe noch alle Kassenbons.
So jetzt die Frage. Ich habe eine sympatische Bewerberin (ist wegen familiärer Schwierigkeiten Zuhause ausgezogen vor 3 Jahren, hat auch mehr oder weniger bei Freunden und auf der Straße gewohnt) für das Zimmer gefunden, jedoch möchte/muss sie jetzt Hartz 4 beantragen. Sie ist wirklich nett und umgänglich und hatte nur Pech im Leben und ich fände es gemein wenn ich ihr wegen ihrer Vergangenheit keine Chance geben würde…
Ich (bzw. als Ablöse für meinen Freund) möchte jedoch von meinem neuen Mitbewohner 300 € für die Einrichtung des Zimmers und 200 € als Mitbeteiligung an den neu angeschafften Gemeinschaftsgeräten.
Wenn sie den Antrag auf Erstausstattungsgeld (oder wie das auch heißt) beantragt, gibt es überhaupt eine Chance, dass sie die 500 € dafür bekommt? Die Möbel aus ihrem Zimmer sind dann auch ihre und sie könnte die am Ende mitnehmen oder wieder eine Ablöse mit dem Nachmieter (hoffen wir auf keinen fliegenden Wechsel) vereinbaren.
ODER: Eine Untermieterlaubnis habe ich schon. Da jedes Schlafzimmer gleich groß ist (12 qm) und wir ja den Rest zusammen nutzten, hätte ich den Vertrag natürlich so gestaltet, dass jeder 50:50 Gesamtsumme trägt, also 249,5 € Warmmiete. Ist das zuviel?
Wenn sie kein Ersteinrichtungsgeld bekommen würde, könnte ich dann natürlich mit einer passenden Klausel im Untermietvertrag für 24 Monate 20 € mehr verlangen, also 269,5 €?
Vielen Dank für deine Hilfe!