Hi sorry wie geschrieben war ich im Urlaub und konnte nicht mehr antworten. Ich weiß habe nicht ganz so krasse Schwierigkeiten wie du gehabt, aber es geht mir und meinem Bruder in vielen Dingen genauso. Du musst an dir glauben, auf die bestimmte Test einfach bestehen und einen guten Arzt finden, der sich damit auskennt. Ich erzähl dir mal ein paar Dinge von mir und meinem Bruder, damit du vielleicht merkst, das es nicht nur dir so geht und das du nicht verrückt bist. Also ich habe viel in meinem Leben durch, hatte Epilepsie, ein Arzt hat mich als Alkoholiker mit 16 hingestellt, weil er eine Bauchspeicheldrüsenentzündung und Gallenblasenentzündung übersehen hat. Erst eine Verlegung in ein anderes Krankenhaus hat mich eigentlich gerettet. Darüber hinaus hatte ich eine Sepsis durch Krankenhauskeime, epileptische Anfälle, und auch da gab es einen Arzt, der der Meinung war, sie sind psychogen und so setzte er mal rabiat von heute auf morgen die Medis ab. Ich war wie auf Entzug und ein paar Tage später kam plötzlich eine Schwester und sagte mir, ich müsste schnellstens die Medikamente weiter nehmen, mein Anfallspotenzial sei enorm gestiegen, und das könnte man doch nicht mit der nicht einnahme riskieren. Dann war ich mit der Sepsis damals noch einige Wochen in Quarantäne, es müssen ja gewisse Abstriche erst in Ordnung sein und so wusste ich logischerweise wenn ich erst nach hause war - die Psychologin aber wunderte sich, das ich nicht ständig fragte, warum ich nicht nach hause durfte und wollte mir erneut ein psychisches Problem einreden. Ich bin echt der Meinung, mit den Erlebnissen, die ich habe, was Psychologen angeht, die haben selbst ein Ding an der Waffel und sehen nur noch Probleme. Egal nun zu unser beider Probleme.
Während meiner Ausbildung war ich in MAgdeburg und hatte immer wieder mal Anfälle, nach einem von ihnen war ich im Krankenhaus. Kurz vor meiner Entlassung stellte ein Arzt die Hashimoto fest, ich musste bleiben und einige Untersuchungen über mich ergehen lassen. Dann bin ich zu meinem damaligen HAusarzt, und der konnte mir erklären, das viele Dinge dadurch bedingt sind sprich meine Haut, meine ständigen Verdauungsprobleme,abnehm- und Gewichtsprobleme, meine ständigen Infekte, meine Regel war schmerzhaft unregelmäßig etc. Sie schickte mich noch zu einem Endokrinologen, der stellte zusätzlich einige Dinge fest, die leider bis heute nicht beahndelt wurden aber auch nicht lebensbedrohlich sind. Aber ich möchte demnächst zu einem Schilddrüsenspezialisierten Endokrinologen, und ich hoffe, er wird alles mit einbeziehen. Ich hatte vor zwei Jahren noch einen Schlaganfall und da finde ich eine Insulinresistenz nicht mehr so unwichtig und doch behandlungsbedürftig.
Nun zu meinem Bruder. Er war ewig Müde, hatte über JAhre einen zu höhen Blutdruck dem kaum einer beachtet hat, obwohl er regelmäßig beim Arzt war. Wir haben jetzt den HAusarzt gewechselt und mussten feststellen, das der Bluthochdruck schon viel schaden am Herz angestellt hat. Die Müdigkeit kam von einer Schilddrüsenentzündung, aber ich musste ewig kämpfen eher das rausgefunden wurde. Es hiess immer er arbeitet zu viel, er muss sich einfach mal ausruhen, ich wusste aber, das es nicht stimmte und habe um Antikörpertiterbestimmung gekämpft und hatte recht. Die Basalwerte waren noch okay, für ein Vierteljahr, plötzlich war die Müdigkeit noch extremer da. Ich schickte ihn wieder zum Arzt, liess Blut abnehmen und als nach 5 Tagen noch keine Auswertung da war rief ich an und bekam einfach ein Rezept gereicht mit der Aussage, das er nun eine Unterfunktion hat und eine Kontrolle in 3 Monaten sein muss. Aber was mich wunderte, er bekam trotz vorhergehender Entzündung und sehr kleiner Schilddrüse Thyronajod, und wie von mir erwartet so gut wie keine Besserung nach 3 Monaten. Nur wie sagt man es dem Arzt - sind sie sicher mit der Auswahl des Medikaments??? Er hat eine höhere Dosis bekommen, ich habe den Vitamin B12 Spiegel und den D3 Spiegel bestimmen lassen, erfahre Montag das Ergebnis und dann gehen wir drei, also ich meine Mum und er zu einem Spezialisten und hoffen, das er uns besser helfen kann. Bei meinem Bruder kam dann noch raus, das er schlechte Leberwerte hatte. Der Arzt ist der Meinung er ist und trinkt zu gut, dabei haben wir ueber 2 Monate vorher eine Ernährungsumstellung begonnen und Alkohol trinkt er am Wochenende alle paar Wochen mal, das schadet nicht unbedingt so krass wie die Werte sind.
Wieder ein Problem um das man sich selber kümmern muss. Leberkapseln, Lebertee und hoffen, das es besser wird. Traurig, das man heute alles selbst machen und verlangen muss und oft als selbst schuldig oder psychisch krank abgestempelt wird.
Ich kann dir nur noch einmal das Buch empfehlen, das würde dir sicher noch mehr kraft geben. Den ke nicht immer an das schlimmste, denn HAshimoto hat sehr viele Gesichter da die Schilddrüse auf wirklich viele Kreisläufe einfluss hat. Wenn ich dir sonst noch irgendwie helfen kann, dann Frage. Einfach nur Kopf hoch, infomiere dich und lass diese uninformieren Ärzte sagen was sie wollen, haben was das angeht eh keine Ahnung - leider ist es hier in Deutschland so. Liebe Grüße Claudi