ich hoff, dass ich hier richtig bin. Hat hier jemand Erfahrung mit dem Thema Autoimmunthyreoiditis?
Zur Vorgeschichte:
Die letzten vier Jahre hatte ich offiziell einen Hashimoto, der TSH immer grenzwertig niedrig mit so ziemlich allen, aber gut auszuhaltenden Zeichen einer Hyperthreose. Dazu kam ein Befund über Thyreoglobulin-AK (immer so zwischen 200 und 900) und per Sono die Aussage „echoarme Struma“. Im großen und ganzen war ich euthyreot.
Jetzt bin ich schwanger (12. SSW, war nicht ganz einfach), war wegen Blutungen in der Klinik und schwer erstaunt, als die Rede von TSH >0,01 war und Basedow und erhöhtes Abortrisiko und kindliche Fehlbildungen, besonders am Herzen, und Betablockern, die auch teratogen wirken könnten (Propranolol) undundund - so, abgesehen davon, dass ich eindeutig überfunktioniere und sehr dankbar bin für die Schilddrüsenhemmer (Propycil), hab ich folgende Werte:
freies T3: 37,68 (norm 3,1 - 6,8)
freies T4: 49,5 (norm 12 - 22)
SD-AK TPO: 10 (0 - 32)
TSH:
kein Hashimoto
Hi,
beim überfliegen fält mir folgendes auf: Du meinst Du hättest eine Hashimoto, schreibst aber, du hättest niedriges TSH. Das passt auf Dauer zumindest nicht zu Hshimoto (knn initial mal vorkommen, später ist TSH zu hoch)
Jetzt in der Schwangerschaft kann TSH niedrig sein, weil Du viel HCG im Blut hast. Das ist ähnlich gebaut wie TSH und stimuliert auch die SChilddrüse, daher brauchts kaum TSH und dieses wird deshalb nicht ausgeschüttet. so wäre zumindest ein Ansatz. Andere Möglichkeit, Du hast einen Basedow (TRAK bekannt? = TSH-Rezeptor-Antikörper), der jetzt in der Schwangerschaft zunimmt.
Schwangerschaft-keep cool
natürlich ist bei einer unbehandelten Hyperthyreose das Abortrisiko erhöht, heißt aber lange nicht, dass eine große Zahl der Schwangerschaften so enden würden. Außerdem hast Du die passenden Therapie, da kannst Du das ganz entspannt angehen. Leider haben nicht viele Erfahrung mit Endokrinologie, da kommen öfter seltsame Kommentare.